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	<title>Katrin Fehlau</title>
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	<title>Katrin Fehlau</title>
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		<title>Als Coach ansprechend und lebendig schreiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 13:43:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Viele meiner Kundinnen würden gerne ansprechend und lebendig schreiben  – und das, ohne sich allzu sehr zu plagen. Denn was sie erleben, ist oft das Gegenteil. Entweder sie verzichten gleich darauf Textbeiträge zu erstellen oder sie schieben es unendlich lange vor sich her, sitzen dann blockiert vor dem weißen Blatt, quälen sich mit Selbstzweifeln und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/als-coach-ansprechend-und-lebendig-schreiben/">Als Coach ansprechend und lebendig schreiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
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<p>Viele meiner Kundinnen würden gerne ansprechend und lebendig schreiben  – und das, ohne sich allzu sehr zu plagen. Denn was sie erleben, ist oft das Gegenteil. Entweder sie verzichten gleich darauf Textbeiträge zu erstellen oder sie schieben es unendlich lange vor sich her, sitzen dann blockiert vor dem weißen Blatt, quälen sich mit Selbstzweifeln und benötigen schließlich Stunden, um ein paar Zeilen zu schreiben. Entsprechend angestrengt lesen sich die Ergebnisse. Die KI macht es kaum besser; zumindest nicht für diejenigen, die sich gerne als Persönlichkeit in ihren Texten zeigen und entsprechende Resonanz erzielen wollen.<br><br>Wie bereits in Teil 1 meiner Reihe zum Thema <a href="https://www.katrinfehlau.de/warum-es-sich-als-coach-lohnt-zu-schreiben/">&#8222;Als Coach schreiben&#8220;</a> erwähnt, darf Schreiben meines Erachtens durchaus Mühe machen. Dabei denke ich in erster Linie an die Zeit und Energie, die es braucht, um</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klarheit darüber zu gewinnen, wen und was Du mit Deinem Text erreichen willst</li>



<li>Dich in der Tiefe mit dem Thema Deines Textes auseinanderzusetzen</li>



<li>Deinen persönlichen Schreibstil zu entwickeln und zu kultivieren</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Textkonzept und -gerüst erstellen</h2>



<p>Bevor Du beginnst zu schreiben, solltest Du als erstes ein kleines Textkonzept erstellen. Das braucht nicht viel Zeit, hilft Dir jedoch, Deine Gedanken zu sortieren.<br> <br>Professionelle Redakteure entscheiden auf Basis bestimmter Kriterien, ob ein Thema für die Leserschaft des jeweiligen Mediums interessant ist. Entsprechende Kriterien findest Du in den Autorenhinweisen vieler Fachzeitschriften, hier zum <a href="https://www.managerseminare.de/Trainingaktuell/Autorenschaft">Beispiel der Training Aktuell</a>. Im Wesentlichen kannst Du diese Kriterien auch für Dein Textkonzept verwenden.<br> <br><strong>Für wen, in welcher Situation schreibst Du den Beitrag?</strong><br>Idealerweise hast Du dabei konkrete Menschen vor Augen, möglicherweise Kund*innen, die genau mit diesem Thema und entsprechenden Fragen zu Dir kommen.<br> <br><strong>Was willst Du Deinen Leserinnen mitgeben?</strong><br>Was erfahren Deine Leserinnen? Welche Hilfestellungen gibst Du ihnen? Warum lohnt es sich für sie, Deinen Beitrag zu lesen? Was unterscheidet Deine Ausführungen zum Thema von anderen bzw. schon Bekanntem?<br> <br><strong>Was ist die zentrale Botschaft Deines Beitrags?</strong><br>Welche Erkenntnisse sollen bei Deinen Leserinnen hängen bleiben? Welche Veränderung willst Du in ihrem Denken oder Handeln bewirken? Welchen Titel willst Du Deinem Text geben?<br> <strong><br>Wie willst Du Deinen Text aufbauen?</strong><br>Welche Aspekte willst Du in Deinem Beitrag behandeln? Wie willst Du die Inhalte gliedern? Wie sieht Deine Argumentationslinie aus? Willst Du Grafiken oder Bilder einbauen?<br> <br>Sofern Du das Textkonzept nicht für eine Redaktion, sondern nur für Dich erstellst, reicht es, wenn Du zu den verschiedenen Fragen lediglich Stichworte notierst. Es geht hier – wie gesagt – in erster Linie darum, Deinen Ideen eine Richtung zu geben.<br> <br>Nachfolgend erstellst Du ein Textgerüst. Das heißt, Du definierst einzelne Textabschnitte und formulierst erste Zwischenüberschriften. In jeden Abschnitt fügst Du Deine Ideen und Argumente, Inspirationen und Recherche-Ergebnisse, erste Textfragmente und möglicherweise auch Bilder oder Grafiken ein.<br> <br>Ich finde eine solche Struktur ungemein hilfreich. Dies aus drei Gründen:<br>1.         Ich kann neu hinzukommende Ideen ergänzen, ohne die Struktur zu verlieren<br>2.         Ich kann den Text abschnittsweise – auch über einen längeren Zeitraum – erstellen<br>3.         Ich starte nicht vor einem leeren Blatt mit dem Schreiben</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dein Thema durchdringen</h2>



<p>Bereits <a href="https://www.katrinfehlau.de/worueber-soll-ich-bloss-schreiben/">im zweiten Teil meiner Reihe</a> hatte ich aufgezeigt, dass es sinnvoll ist, ein Thema so klein und konkret wie möglich zu machen. Auf alle Fälle ist das ein guter Anfang, um es in der Tiefe zu durchdringen. Aus meiner Sicht braucht es jedoch noch mehr. Nämlich die Bereitschaft und Ausdauer, sich seine eigenen Gedanken zu machen, statt sich mit dem zufrieden zu geben, was einem die Google- oder KI-Recherche zum Thema liefert.<br> <br>Denn wozu schreibst Du als Coach? Um <a href="https://www.katrinfehlau.de/fuer-berater/">Deine Positionierung</a> zu untermauern, Deine Kompetenz zu belegen, Dich als Persönlichkeit zu zeigen. Es geht um Merk-Würdigkeit, um Vertrauen, um Resonanz. Das alles erzielst Du nicht, wenn Du nur wiedergibst, was es überall sonst schon zu lesen gibt, nichts wirklich Eigenes in Deine Beiträge bringst.<br> <br>„Drück Dich klar aus!“ war ein Appell, den ich als Kind oft von meiner Mutter gehört habe. Nun sind ja manche Botschaften, die wir von unseren Eltern als Kinder hören, nicht unbedingt nützlich, aber für diese bin ich meiner Mutter dankbar. Denn dieser Appel in meinem Hinterkopf lässt mich beim Schreiben immer wieder hinterfragen: Ist es genau das, was ich sagen will? Trifft das den Kern? Habe ich die wesentlichen Aspekte erfasst? Ist die Hinleitung schlüssig, die Argumentation einleuchtend?<br> <br>Zweifelsohne ist dieses Hinterfragen mühselig. Es kann dazu führen, dass Du anfängliche Ideen verwerfen, Deinen Beitrag umbauen, bereits Geschriebenes ad acta legen musst. Oft kannst Du dabei aber auch einiges – nicht nur für Deine Kundinnen, sondern auch für Dich –  Neues erschließen. Vor allen Dingen jedoch kannst Du Dich am Ende mit einem Beitrag zeigen, hinter dem Du voll und ganz stehen kannst. Einem Beitrag, der klar Deine Position und Deine Botschaften rüberbringt und – idealerweise – Wirkung bei Deinen Leserinnen erzielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deinen eigenen Stil kultivieren</h2>



<p>Ich erlebe immer wieder, dass sich Menschen beim Schreiben seltsam verkünsteln. Das führt zu Schachtelsätzen, Substantiv-Konstruktionen, einer Ansammlungen von fachsprachlichen Formulierungen, Buzzwords und oftmals gänzlich blutleeren Texten. Lies Dir das, was Du schreibst, laut vor. Würdest Du so sprechen? Wenn nicht, schreib es um.><br><br>Oder schreib am besten gleich so wie Du sprichst. So wie Du auch im Kontakt mit Deinen Kund<em>innen oder Kolleg</em>innen sprichst. Nutze dafür gerne für Dich typische Formulierungen und Ausdrücke. So kannst Du Dich auch über Deine Sprache in Deiner Einzigartigkeit zeigen.<br>Also sprich schreibend unbefangen drauflos. Schreib, was Du in Gedanken Deinen Kund*innen sagst, vielleicht schon oft gesagt hast, einfach runter. Gerne gleich längere Textpassagen. Beim Reden legst Du auch nicht jeden einzelnen Satz auf die Goldwaage, ehe Du ihn aussprichst (zumindest meistens nicht).<br><br>Versuch Dich dabei von der Vorstellung zu lösen, den perfekten Text zu schreiben. Wichtig ist erstmal, dass Du etwas aufs Blatt bringst.  Der Feinschliff kommt später. Dazu mehr in meinem nächsten Beitrag meiner kleinen Reihe zum Thema „Schreiben für Coaches“.</p>



<p></p>



<p><a href="https://www.katrinfehlau.de/warum-es-sich-als-coach-lohnt-zu-schreiben/">In Teil 1 zeige ich auf, warum es sich für Dich als Coach lohnt regelmäßig zu schreiben</a>.<br><a href="https://www.katrinfehlau.de/worueber-soll-ich-bloss-schreiben/">In Teil 2 erfährst Du, wie Du passende Themen findest.</a><br>In Teil 4 lernst Du nützliche Routinen für Deinen Schreibprozess kennen (coming soon)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/als-coach-ansprechend-und-lebendig-schreiben/">Als Coach ansprechend und lebendig schreiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
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		<title>Worüber soll ich bloß schreiben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:15:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In Teil 1 meiner Serie zum Thema &#8222;Schreiben für Coaches&#8220;, habe ich 5 Gründe aufgeführt, warum es sich für Dich als Coach lohnt zu schreiben. In diesem zweiten Teil geht es um die Frage, wie Du Themen findest, über die Du schreiben kannst und magst – und die Dich in Deinem Geschäft weiterbringen. Themen von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/worueber-soll-ich-bloss-schreiben/">Worüber soll ich bloß schreiben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="https://www.katrinfehlau.de/warum-es-sich-als-coach-lohnt-zu-schreiben/">In Teil 1 meiner Serie</a> zum Thema &#8222;Schreiben für Coaches&#8220;, habe ich 5 Gründe aufgeführt, warum es sich für Dich als Coach lohnt zu schreiben. In diesem zweiten Teil geht es um die Frage, wie Du Themen findest, über die Du schreiben kannst und magst – und die Dich in Deinem Geschäft weiterbringen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Themen von Deiner Positionierung ableiten</h3>



<p>Was auch immer Du schreibst: es sollte auf <a href="https://www.katrinfehlau.de/fuer-berater/">Deine Positionierung</a> einzahlen. Auf der Suche nach für Dich passenden Themen solltest Du also zunächst überlegen, was in unmittelbarem Zusammenhang mit Deiner Positionierung steht.</p>



<p>Zu diesen sogenannten Inside-Out-Themen zählen</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Expertise-Themen</strong>, also Inhalte, die Deine fachliche Kompetenz belegen. Zum Beispiel Anleitungen, fachliche Impulse, Kundenstories: Warum es xy unbedingt braucht. Wie Du xy entwickelst. 5 Schritte auf dem Weg zu xy. Stolpersteine im Umgang mit xy. Wie meine Kundin ihr xy gefunden hat.</li>



<li><strong>Erfahrungs-Themen</strong>, zum Beispiel: Was Dich zu xy gebracht hat. Welche Erkenntnisse Du über die Jahre zu xy gewonnen hast. Warum Du heute xy umfassender siehst als vor 5 Jahren. Wer oder was Dich zu xy besonders inspiriert hat.</li>



<li><strong>Meinungs-Themen</strong>: Warum Deines Erachtens kein Mensch an xy vorbeikommt. Warum Du anders als Dein Wettbewerb auf xy schaust. Welchen Aspekt von xy Du besonders wichtig findest. Weshalb viele xy missverstehen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Themen aufgreifen, die Deine Kundinnen bewegen</h3>



<p>Noch mehr Resonanz kannst Du mit Outside-in-Themen erzeugen. Dabei geht es um die Perspektive Deiner Kundinnen. Tauche so tief wie möglich in ihre Welt ein. Welche Probleme und Fragestellungen treiben Deine Kund*innen um? Was sind ihre Herausforderungen, Ziele, Bedürfnisse? Mit welchen Anliegen kommen sie zu Dir? Wie beschreiben sie, was sie bewegt und was sie sich von Deiner Begleitung versprechen? Welche Aussagen begegnen Dir immer wieder?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich bin unsicher, ob …</li>



<li>Oft wünsche ich mir mehr …</li>



<li>Ich scheitere immer wieder an …</li>



<li>Mein Chef erwartet mehr … von mir.</li>



<li>Ich weiß nicht, ob ich … überhaupt will.</li>



<li>Ich fühle mich oft so …</li>
</ul>



<p>Wenn Du aufmerksam hinhörst, wirst Du unzählige thematische Inspirationen gewinnen. Lege eine Liste mit typischen Themen und typischen Formulierungen an. Dann hast Du bald einen reichen Themen-Fundus, aus dem Du lange schöpfen kannst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Themen so klein und konkret wie möglich machen</h3>



<p>Wenn Dein Thema zu groß gefasst, ist, wirst Du es höchstwahrscheinlich nur oberflächlich bearbeiten können. Im Ergebnis werden Deine Beiträge banal und bieten Deinen Leser*innen nichts, was sie nicht eh schon wüssten. Damit vergibst Du die Chance, Deine Kompetenz als Expert*in zum Thema zu belegen.</p>



<p>Zu groß ist ein Thema immer dann, wenn Du damit ein ganzes Buch füllen könntest. „Konflikte im Arbeitsalltag lösen“ ist ein gutes Beispiel für ein viel zu weit gefasstes Thema. Hierzu fallen Dir sicher ein paar mögliche Kapitel ein: „Konfliktarten“, „Konflikttypen“, „Konfliktdynamiken“… Zu jedem dieser Kapitel könntest Du mindestens fünf Unterkapitel aufmachen. </p>



<p>Und dann könntest Du noch tiefer gehen, zum Beispiel „Konfliktdynamiken im Gehirn: Warum wir in Konflikten nicht mehr klar denken können“. Und die Chance, dass Du mit diesem Thema das Interesse Deiner Leser*innen gewinnst und Deine Expertise belegst ist deutlich größer, als wenn Du angesichts der Größe auf der Ebene von Binsenweisheiten à la „In jedem Konflikt steckt eine Chance“ bleibst.</p>



<p>Ein zunächst großes Thema auf Detailthemen – ja Mikrothemen – runterzubrechen, macht es übrigens nicht nur für Deine Leser*innen interessanter, sondern auch für Dich selbst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Themen bearbeiten, die Dich selbst interessieren</h3>



<p>Wenn Du lange und ausführlich genug die Themen bearbeitet hast, die unmittelbar aus Deiner Positionierung hervorgehen, fängst Du höchstwahrscheinlich irgendwann an, Dich beim Schreiben zu langweilen. Für potenzielle Kund*innen, die ihr Profil schärfen möchten, können Beiträge wie <a href="https://www.katrinfehlau.de/warum-du-als-coach-eine-klare-positionierung-brauchst/">„Warum Du eine Positionierung brauchst“</a>, <a href="https://www.katrinfehlau.de/wie-sie-ihren-erfolg-als-coach-wirksam-beeinflussen-teil-2-lieblingsklienten-kennen/">„Deine Lieblingsklienten kennen“</a> gegebenenfalls erhellend sein. Ich dagegen fand es mit der Zeit wenig befriedigend, über etwas zu schreiben, über das ich (und nicht nur ich) schon so viel und so oft etwas gesagt oder geschrieben hatte.</p>



<p>Und da ich mich beim Schreiben nicht langweilen mag, fing ich bald an, mein Themenspektrum für meinen Blog zu erweitern. Seither greife ich oft typische Fragestellungen meiner Kund*innen auf. Manchmal aber auch Fragen, die ich mir selbst stelle, die mich beschäftigen, zu denen ich mehr wissen, mehr verstehen möchte.</p>



<p>Das hat zum Beispiel zu meinem Blogbeitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/welche-auftraege-nimmst-du-an/">„Welche Aufträge nimmst Du an?“</a> geführt. Ein Thema, das zu meiner Positionierung passt, wenn man – wie ich – Profilentwicklung auch als kontinuierliche Professionalisierung versteht. Zudem ein Thema, das nicht nur bei meinen Leser*innen auf große Resonanz gestoßen ist, sondern für mich überaus spannend war. Und dazu beigetragen hat, meine eigene Expertise weiterzuentwickeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Abschluss</h3>



<p>Manche Themen erfüllen alle vier der hier genannten Auswahlkriterien. Das ist zum Beispiel bei dem Thema, zu dem ich hier gerade schreibe, der Fall.</p>



<p>1. Es passt zu meiner Positionierung, denn ich unterstütze meine Kundinnen nicht nur ihr Profil zu entwickeln, sondern sich auch damit zu zeigen.</p>



<p>2. Es dockt an einem typischen Problem meiner Kund*innen an, nämlich der Überzeugung nicht schreiben zu können.</p>



<p>3. Da ich mit dem Oberthema „Schreiben für Coaches“ jedoch ein ganzes Buch füllen könnte, bin ich weiter ins Detail gegangen und habe mich dabei an typischen Aussagen meiner Kundinnen orientiert. Konkret an der Frage: Worüber soll ich überhaupt schreiben?</p>



<p>4. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema hat nicht zuletzt auch mir selbst geholfen. Denn so war ich gezwungen, vieles, was ich in meiner eigenen Schreibarbeit eher unbewusst-intuitiv mache, zu konkretisieren und in eine Form von Anleitung zu überführen.</p>



<p>Dass ein Thema alle vier Kriterien erfüllt, muss aber nicht unbedingt sein. Allein einem Auswahlkriterium zu folgen, bringt Dich bei der Themenfindung schon weiter. Setz Dich hin und schreib alles auf, was Dir einfällt. Und wenn es nur sechs Themen sind, hast Du schon genug, um zumindest jeden zweiten Monat einen neuen Blogbeitrag zu schreiben.</p>



<p>Wie Du einen solchen Beitrag erstellst und Deinen persönlichen Ausdruck findest, werde ich Dir in meinen nächsten Beiträgen in dieser Reihe erläutern.</p>



<p><br><a href="https://www.katrinfehlau.de/warum-es-sich-als-coach-lohnt-zu-schreiben/">In Teil 1 zeige ich auf, warum es sich für Dich als Coach lohnt regelmäßig zu schreiben</a><br>In Teil 3 erfährst Du, wie Du ansprechend und lebendig schreibst<br>In Teil 4 lernst Du nützliche Routinen für Deinen Schreibprozess kennen (coming soon)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/worueber-soll-ich-bloss-schreiben/">Worüber soll ich bloß schreiben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
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		<title>Warum es sich als Coach lohnt zu schreiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 17:43:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gehörst Du zu den Menschen, die von sich behaupten, nicht schreiben zu können? Versuchst Du es gar nicht erst, weil Talent, Interesse und Vorbildung mögen es manchen Menschen leichter machen zu schreiben als anderen. Grundsätzlich bin ich jedoch davon überzeugt, dass jeder das Schreiben lernen kann, auch wenn es – wie bei jeder anderen Sache, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/warum-es-sich-als-coach-lohnt-zu-schreiben/">Warum es sich als Coach lohnt zu schreiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gehörst Du zu den Menschen, die von sich behaupten, nicht schreiben zu können? Versuchst Du es gar nicht erst, weil</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du nicht weißt, worüber Du schreiben sollst?</li>



<li>Du bezweifelst, wertvolle Inhalte produzieren zu können?</li>



<li>es Dich unglaublich Zeit und Mühe kostet, einen Text zu erstellen?</li>
</ul>



<p>Talent, Interesse und Vorbildung mögen es manchen Menschen leichter machen zu schreiben als anderen. Grundsätzlich bin ich jedoch davon überzeugt, dass jeder das Schreiben lernen kann, auch wenn es – wie bei jeder anderen Sache, die Du neu erlernst – selten von Anfang an leicht ist. Es braucht ein bißchen guten Willen, konsequenten Einsatz – und gute Anleitung. Die werde ich Dir in meiner kleinen Serie zum Thema schreiben geben.<br><br>Zunächst aber möchte ich Dir vor Augen führen, warum sich die Mühe lohnt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Schreiben macht Dich als Coach sichtbar</h3>



<p>Du kannst noch so gut als Coach, Deine Positionierung noch so klar sein: Solange Deine potenziellen Kundinnen nichts von Dir wissen, wirst Du mit Deinem Geschäft nicht weit kommen. Um dich sichtbar zu machen, reicht deine &#8211; höchstwahrscheinlich mit viel Liebe und Aufwand gestaltete &#8211; Website leider nicht aus. </p>



<p>Du kommst also nicht umhin, regelmäßig wertvolle Inhalte zu produzieren: unabhängig davon, welche Form Du dafür wählst: Blog, Newsletter, Social Media Posts, Fachbeiträgen oder audiovisuelle Kanäle. Ich persönlich finde Blogbeiträge besonders sinnvoll. Nicht nur, weil Du auf der eigenen Seite volle Kontrolle über Deine Inhalte hast, sondern auch weil gute Inhalte Traffic, sprich Interessentinnen – sei es über Google oder neuerdings KI – auf Deine Seite bringen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Schreiben stärkt Deine Positionierung </h3>



<p>Schreiben ist folglich elementar, um Deine <a href="https://www.katrinfehlau.de/fuer-berater/">Positionierung</a> in die Welt zu tragen. Mit guten Inhalten kannst Du Deine Kompetenz belegen und Dich als Expert*in zu Deinem Thema zeigen. Wenn Du Deine Botschaften regelmäßig, klar, verständlich und auf Deine Art vermittelst, verankerst Du sie im Kopf Deiner Leserinnen. So kannst Du regelmäßig verdeutlichen, was Dich als Coach ausmacht und von anderen unterscheidet.</p>



<p>Entscheidend dabei ist, dass Deine Inhalte Deinen Leser*innen echten Nutzen bieten und – zumindest nach meinem Verständnis – tiefer gehen als ein paar schnell, mit KI-Unterstützung „hingerotzte“ Tipps. So können Dich deine Leserinnen kennen lernen: Dein Know-How, Deine Erfahrungen, Deine Arbeitsweise, Deine Haltung. Das schafft Vertrauen und stärkt Deine Positionierung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Schreiben bringt Dir Kund*innen</h3>



<p>Viele meiner Kundinnen und Kolleginnen möchten gerne einen Sog aufbauen, der Menschen zu ihnen führt. Mit regelmäßigen Veröffentlichungen kann das gelingen. Wenn Menschen&nbsp;immer wieder über Deine Beiträge stolpern und sie nützlich finden, werden sie sich Deinen Namen merken. Mit jedem Beitrag festigst Du das Vertrauen in Dich und Deine Kompetenz, legst eine Spur aus, die passende Menschen zu Dir führt.</p>



<p>Wie oben bereits erwähnt, ist die Qualität Deiner Beiträge dabei entscheidend. Je wertvoller Deine Beiträge für Deine potenziellen Kund*innen sind, desto eher werden sie Dich in Erinnerung behalten und bei Bedarf auf Dich zukommen oder Dich empfehlen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Schreiben schafft Klarheit im Innen</h3>



<p>Schreiben hat aber nicht nur die geschilderten positiven Effekte nach außen. Es gibt Dir auch mehr innere Klarheit. Gute Inhalte zu erstellen, erfordert von Dir, Dich tiefer gehend mit einem Thema auseinander zu setzen. Dabei erweiterst Du – fast nebenbei – Deine Expertise. Du kannst Deine Gedanken sortieren und auf den Punkt bringen. Du merkst, wo Du Lücken hast oder wo Du etwas nicht klar vermitteln kannst. Beim Schreiben werden Deine Ideen konkreter und fassbarer.</p>



<p>Die Klarheit, die Du dabei gewinnst, hilft Dir, Dich auch im Gespräch prägnanter auszudrücken. Du profitierst also auch jenseits des Schreibens im Kontakt mit Kolleg*innen und Kund*innen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Schreiben ist eine Investition in die Zukunft</h3>



<p>Schreiben ist eine Investition, die Zeit, Raum und Konzentration erfordert. Doch es ist eine Investition, die sich rechnet. Aus dem, was Du einmal geschrieben hast, kannst Du immer wieder schöpfen: für Vorträge, Posts oder Fachbeiträge. So kannst Du Teile mehrfach für verschiedene Kanäle und Anlässe aufbereiten und auch in Angeboten und Gesprächen einmal Formuliertes nutzen.</p>



<p>Wie wäre es, Deine Texte dem entsprechend als Wertanlage zu betrachten? Als Wertanlage, die Dir ermöglicht, Deine Expertise zu verfeinern, Deine Positionierung immer klarer und selbst-bewusster zu vertreten, den Kopf aus der Masse zu heben und die richtigen Menschen auf Dich aufmerksam zu machen.</p>



<p></p>



<p><a href="https://www.katrinfehlau.de/worueber-soll-ich-bloss-schreiben/">In Teil 2 erfährst Du, wie Du passende Themen findest.</a><br><a href="https://www.katrinfehlau.de/als-coach-ansprechend-und-lebendig-schreiben/">In Teil 3 zeige ich Dir, wie Du mit wenig Aufwand ansprechend und lebendig schreibst.</a><br>In Teil 4 lernst Du nützliche Routinen für Deinen Schreibprozess kennen (coming soon)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/warum-es-sich-als-coach-lohnt-zu-schreiben/">Warum es sich als Coach lohnt zu schreiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
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		<title>Welche Aufträge nimmst Du an?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2026 14:41:27 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Typische Fallen im Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Unausgesprochene Coaching-Aufträge erkennen]]></category>
		<category><![CDATA[Unbewusste Coaching-Aufträge]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn Klienten etwas anderes wollen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirksam in Kontakt kommen]]></category>
		<category><![CDATA[Woran Du als Coach scheitern kannst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An was denkst Du, wenn Du diese Frage liest? Vermutlich als erstes an die von Deinen Klient*innen aufgebrachten Themen, an ihre Coachingziele sowie an die Rahmenbedingungen des Coachings. All dies abzuklären, ist zweifelsohne elementar für den Erfolg eines Coaching-Prozesses. Mir geht es in diesem Beitrag jedoch um die unausgesprochenen Aufträge, die ein Coachee an einen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>An was denkst Du, wenn Du diese Frage liest? Vermutlich als erstes an die von Deinen Klient*innen aufgebrachten Themen, an ihre Coachingziele sowie an die Rahmenbedingungen des Coachings. All dies abzuklären, ist zweifelsohne elementar für den Erfolg eines Coaching-Prozesses.<br><br>Mir geht es in diesem Beitrag jedoch um die unausgesprochenen Aufträge, die ein Coachee an einen Coach heranträgt. Meist sind diese Aufträge Ausdrucksformen innerer Widerstände und dem Coachee gar nicht bewusst.</p>



<p>Für Dich als Coach sind sie herausfordernd, weil sie nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind. Nimmst Du sie nicht wahr, können sie das Coaching schnell zum Scheitern bringen. Gelingt es Dir hingegen, sie – aus einer neugierigen, offenen, urteilsfreien Position heraus – zu benennen und ins Coaching zu integrieren, kann es eine fruchtbare Zusammenarbeit werden.</p>



<p>Nachfolgend beschreibe ich einige typische „Auftraggeber“, unterteilt in zwei Obergruppen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>diejenigen, die Bestätigung für ihre unbewussten Annahmen suchen</li>



<li>diejenigen, die sich nicht einlassen wollen und Dich auf den Prüfstand stellen</li>
</ol>



<p>Auch wenn meine Beschreibungen dies nahelegen: Mir geht es hier nicht um eine Klienten-Typologie, sondern darum, Dich für Dein eigenes Erleben im Kontakt zu sensibilisieren, um mögliche unausgesprochene Aufträge rechtzeitig erkennen, thematisieren und bearbeiten zu können. </p>



<p>Beachte dabei bitte, dass meine Unterteilungen nicht ganz trennscharf sind und manche Aufträge gleich im Bündel daherkommen. Gleiche meine Ausführungen gerne mit Deinen Erfahrungen ab. Kennst Du noch andere derartige Aufträge? <a href="mailto: kf@katrinfehlau.de">Schreibe mir gerne dazu</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Bestätige mich …</h2>



<h3 class="wp-block-heading">… als Opfer: „Sieh, welche Last ich trage!“</h3>



<p>Die Coachee kommt zu Dir, um zu klagen. Sie trägt hart am Leben, an ihren Mitmenschen und all den Herausforderungen, die sie zu bewältigen hat. Bei Dir kann sie endlich ausgiebig jammen – nicht, dass sie das an anderer Stelle nicht auch täte. Aber es hört ihr ja keiner zu, keiner weiß, wie schwer sie zu tragen hat, keiner unterstützt sie. Jegliche Interventionen Deinerseits, die zur Ausleuchtung ihrer Situation oder einem Perspektivwechsel einladen, laufen ins Leere. Es gibt immer ein „Ja, aber“ – die anderen, die Situation, das Leben überhaupt. Sie kann mehrere Sitzungen mit purem Jammern füllen. </p>



<p>Lässt Du das einfach laufen, schaffst Du eine Situation, die sie erneut als Opfer bestätigt. Denn am Ende wird sie eine Menge Geld ausgegeben haben, ohne dass es sie irgendwie weitergebracht hätte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">… als artig: „Sag, mir was ich tun soll!“</h3>



<p>Die Coachee zeigt sich freundlich und zugewandt. Sie findet es toll, dass es Coaching gibt und ist überaus kooperationsbereit. Sie ist sehr bemüht alles richtig zu machen; fragt immer wieder nach, ob sie etwas richtig verstanden hat und die richtigen Antworten gibt. Konflikte gilt es zu vermeiden. Am Ende einer Sitzung zeigt sie sich besorgt, dass sie für Dich bestimmt ein besonders schwerer Fall ist. Sie möchte als willig und lernbereit wahrgenommen werden. </p>



<p>Wenn Du im Kontakt mit einer solchen Kundin in die Position eines lobenden, beschützenden Eltern-Ichs <a href="https://www.coaching-magazin.de/themen/transaktionsanalyse">(Transaktionsanalyse)</a> gerätst, nimmst Du ihren unbewussten Auftrag an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">… als ohnmächtig: „Beweise mir, dass mir nicht zu helfen ist!“</h3>



<p>Der Coachee will bereits im Vorgespräch bis ins Kleinste wissen, wie Du vorgehst, welche Methoden Du anwendest, wie Du ihn weiterbringen willst. Zugleich kommen Aussagen wie: „Ach ich weiß nicht, xy meint, so ein Coaching wäre gut für mich, aber ich weiß nicht, ob das alles bei mir funktioniert.“ Was auch immer Du ihm aufzeigst, die Zweifel bleiben. Beobachtest Du dergleichen, kann es gut sein, dass Dein Coachee gar keine Lösung sucht, sondern die Bestätigung, dass ihm nicht zu helfen ist. </p>



<p>Du kannst Dich als Coach noch so sehr anstrengen, alle nur denkbaren Tools und Interventionen anwenden, Dein Klient beziehungsweise ein bestimmender Teil in ihm wird immer wieder Beweise für seine unbewusste Überzeugung suchen und höchstwahrscheinlich auch finden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">… als grandios: „Bewundere mich!“</h3>



<p>Die Coachee ist erfolgreich und leistungsorientiert. Sie beeindruckt Dich – Durch ihre hohe Arbeitsenergie, ihr Auftreten, ihren Charme… Es schmeichelt Dir, dass sie Dich gewählt hast und Du willst sie nicht enttäuschen. Sie hat klare Ziele vor Augen und möchte von Dir unterstützt werden, sie zu erreichen. Eigentlich braucht sie Dich dabei nicht wirklich, aber ein Coach gehört in ihrem Selbstverständnis einfach dazu. Höchstwahrscheinlich hat sie auch schon in die Welt herausgetragen, dass sie mit Dir einen grandiosen Coach an der Seite hat – so grandios wie sie selbst. </p>



<p>Du fühlst Dich unterschwellig gefordert, dem Bild gerecht zu werden, dass sie von Dir zeichnet. Du willst es richtig machen und gerätst zunehmend unter Druck.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Beweise Dich als vertrauenswürdig</h2>



<p>Diese Klient*innen haben wenig bis gar kein Vertrauen in das Coaching beziehungsweise in Dich als Coach. Einige sind durchaus bereit, sich umstimmen zu lassen, sofern Du die nötigen Vertrauensbeweise erbringst. Viele von ihnen wollen in der Tiefe allerdings auch Bestätigung: nämlich dafür, dass es sich nicht lohnt, ja vielleicht sogar gefährlich ist, sich einzulassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Überlass mir die Kontrolle!“</h3>



<p>Der Coachee kommt mit einem eigenen – oft ins Kleinste ausgearbeiteten – Plan (gerne als PowerPoint-Präsentation) ins Coaching. Er gibt die Richtung vor, bestimmt, welche Fragestellungen in welcher Reihenfolge zu behandeln sind. Er möchte, dass Du mit ihm Schritt für Schritt seinen Plan durcharbeitest. Dein Coachee entzieht Dir die Kontrolle über den Prozess. </p>



<p>Möglicherweise lässt Du Dich auf seine Vorgaben ein, verspürst dabei aber Widerwillen. Du fühlst Dich bevormundet, manipuliert oder überrumpelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Überzeuge mich!“</h3>



<p>Dieser Coachee wurde eventuell geschickt und macht erstmal nur pro forma mit. Er erzählt von der einen oder anderen Situation, wirft Überlegungen und Fragen auf, die er selbst sogleich sachlich analysiert. Dabei wirkt er distanziert, persönlich unbeteiligt. Du kommst nicht wirklich mit ihm in Kontakt, wenngleich er immer wieder Deine Perspektive erfragt. </p>



<p>Du fühlst Dich auf dem Prüfstand. Möglicherweise strengst Du Dich an, ihn mit Deinen Betrachtungen und Argumenten zu überzeugen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Unterhalte mich!“</h3>



<p>Dieser Coachee möchte einfach mal Coaching kennenlernen, sich vielleicht auch was Gutes tun. Er hat jedoch keinerlei echtes Interesse daran, an sich zu arbeiten. „Auftraggeber“ wie diese kenne ich persönlich weniger aus dem Coaching als aus dem Training. Geschichten und Anekdoten, die sie in ihrer Weltsicht bestätigen, gefallen ihnen. Dann fühlen sie sich gut unterhalten, können sich zurücklehnen, ohne mit sich selbst konfrontiert zu werden. </p>



<p>Bei Dir stellt sich dagegen Langeweile ein. Du merkst, dass Du selbst das Interesse an Deinem Gegenüber verlierst und keinen echten Kontakt mehr suchst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Lass mich in Ruhe!“</h3>



<p>Dieser Coachee kommt mit einem klar formulieren Anliegen ins Coaching. Doch ein innerer Teil von ihm hält es für ungebührlich, nicht erstrebenswert oder gar bedrohlich, diesem Anliegen nachzukommen. Du hast es also mit widerstreitenden Seiten bei Deinem Coachee zu tun. Während die eine Seite das definierte Coaching-Ziel erreichen möchte, boykottiert die andere Seite dieses Ansinnen. </p>



<p>Dabei steht ihr ein breites Arsenal an Taktiken zur Verfügung: Sie kann tausend Themen auf einmal aufmachen und von einem zum anderen springen. Sie kann jegliche Arbeitsenergie zum Erliegen bringen und Deinen Coachee und Dich in einem nebligen Vakuum sitzen lassen. Sie kann sich als zorniges Biest zeigen, das für Dich aus kaum nachvollziehbaren Gründen aus der Haut fährt. </p>



<p>Sie kann Dich unendlich verwirren. All das mit dem Ziel, in der Tiefe in Ruhe gelassen zu werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was tun im Umgang mit unausgesprochenen Aufträgen?</h2>



<p>Der erste Schritt besteht meines Erachtens darin, sich selbst gegenüber ebenso achtsam und ehrlich zu sein wie gegenüber dem Coachee. Wahrzunehmen, welche eigenen Impulse sich im Kontakt zeigen und sich die Beweggründe für das eigene Handeln bewusst zu machen. Worum geht es mir hier gerade? Was treibt mich an? Was ist mein Bedürfnis? Was will ich bewirken, um zu bekommen, was ich brauche?</p>



<p>Mechthild Erpenbeck eröffnet in ihrem Buch <a href="https://www.carl-auer.de/wirksam-werden-im-kontakt?gad_source=1&amp;gad_campaignid=17335583949&amp;gbraid=0AAAAAD9fZBXXChR5ZeAV84ufSx2Jyopa4&amp;gclid=Cj0KCQiAsY3LBhCwARIsAF6O6XgAv6BtYBc4Iw5H2b4s7TV1Hq-pmX94G3lYQuk_Woqd9G0NyrVCN8EaAkByEALw_wcB">Wirksam werden im Kontakt</a> (siehe dazu auch meine Empfehlungen zu <a href="https://www.katrinfehlau.de/lesenswerte-buecher-fuer-coaches/">lesenswerten Büchern</a>) eine hübsche Liste an „Todsünden“ von Coaches; namentlich erwähnt sie Kontrolle, Selbstbestätigung, Rivalität, Angst, Aggression und Retterspiele. Wir Coaches sind halt auch nur Menschen. 😉</p>



<p>In unserer professionellen Rolle sind wir idealerweise in der Lage, mit unseren eigenen Gedanken, Emotionen und Bedürfnissen angemessen umzugehen. So kannst Du die Impulse und Empfindungen, die Dein Klient in Dir auslöst, aktiv und Sinn stiftend in den Coaching-Prozess einbringen. Wenn Dir das nicht in der akuten Situation gelingt, dann zumindest im Nachhinein. Aus meiner Erfahrung eine gute Möglichkeit, sich als Coach persönlich und professionell weiterzuentwickeln.<br><br>Mechthild Erpenbeck schreibt hierzu: „So ist es die Aufgabe jedes der Selbststeuerung kundigen Coachs, den vermeintlichen Frevel liebevoll in einen willkommenen Hinweis umzudeuten – als dezente Erinnerung, sich um die Affektabstimmung zu kümmern, letztendlich um sich selbst.“</p>
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		<title>Lesenswerte Bücher für Coaches</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 07:55:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching-Qualität]]></category>
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		<category><![CDATA[Gute Coaching-Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Lesenswert für Coaches]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Professionelle Entwicklung als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Sichtbarkeit als Coach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dies ist meine persönliche Short-List lesenswerter Bücher für Coaches. Vielleicht ist etwas spannendes für Dich dabei. Ich wünsche Dir viel Freude beim Stöbern und Lesen! Es gibt keine Narzissten – Nur Menschen in narzisstischen Nöten Klaus EidenschinkNarzisst – oft als Schimpfwort gebraucht – bezeichnet gemeinhin rücksichtslose&#160;Egomanen&#160;mit unstillbarem Größenwahn. Klaus Eidenschink hält derartige Etikettierungen für wenig [&#8230;]</p>
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<p>Dies ist meine persönliche Short-List lesenswerter Bücher für Coaches. Vielleicht ist etwas spannendes für Dich dabei. Ich wünsche Dir viel Freude beim Stöbern und Lesen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Es gibt keine Narzissten – Nur Menschen in narzisstischen Nöten</h3>



<p><em>Klaus Eidenschink</em><br>Narzisst – oft als Schimpfwort gebraucht – bezeichnet gemeinhin rücksichtslose&nbsp;Egomanen&nbsp;mit unstillbarem Größenwahn. Klaus Eidenschink hält derartige Etikettierungen für wenig nützlich. Ohne zu negieren, dass Menschen in narzisstischen Nöten anderen Menschen viel Leid zufügen können, macht er deutlich, dass narzisstisches Verhalten als Kompensation einer in der kindlichen Entwicklung begründeten Not zu verstehen ist. Erhellend war für mich, in wie vielen Gewändern sich derartiges Verhalten zeigen kann. Besonders hilfreich fand ich jedoch die Anregung, die eigenen inneren und äußeren Reaktionen als Indikator zu nutzen. Will ich gefallen, will ich Anerkennung, strenge ich mich besonders an? Langweile ich mich oder habe ich das diffuse Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt? So kann mich eine gute Selbstwahrnehmung im Coaching davor bewahren, unbewusst nach den Regeln eines Menschen in narzisstischen Nöten zu spielen. Und damit wäre oft schon viel gewonnen, selbst wenn es &#8211; zumindest in vielen Fällen &#8211; nicht zum Auftrag gehört, die psychische Not meines Klienten zu heilen.&nbsp;<br><em><a href="https://www.amazon.de/keine-Narzissten-Menschen-narzisstischen-N%C3%B6ten/dp/384970534X/ref=sr_1_1?crid=3H60WAYBSCXBG&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.siBv8xOUVPvBpqHN3o2YHOSsvjEXkeak5Y2tM7mMIcUPVGX44q_fB50f0q5JpuWDZ5Jjiml0lxPCp5ydHaWytjVnRd-wsoi4JA7NVD-wYdp9UkcQzw82pgMAWu8u_IAkVxTFshgxkIoWmlNkkY7tjyC_c0qpgWniJIG2Ud9u05zgJLC7E_KOGpoYwgRmf_IKleUydyZtPCl03GTu_eIzYNSlhYrnO7sb9TLjm1-PGL8.za_V9Zr-IwXUdZMrOyiFmvp5ZCWSSsGXWSOO_xCtnbA&amp;dib_tag=se&amp;keywords=es+gibt+keine+narzissten&amp;qid=1765265329&amp;sprefix=Es+gibt+keine+%2Caps%2C129&amp;sr=8-1">Zum Buch</a></em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wirksam werden im Kontakt&nbsp;</h3>



<p><em>Mechtild&nbsp;Erpenbeck&nbsp;</em><br>Wie kann ich meine Aufmerksamkeit im Coaching gleichermaßen nach außen wie nach innen richten? Wie gelingt es mir, mich immer wieder neu und mit aufrichtigem Interesse meinen wechselnden&nbsp;Coachees&nbsp;zu widmen? Wie gehe ich mit meinen eigenen Affekten um? Welche Verantwortung habe ich? Fragen wie diese haben mich beschäftigt, als ich mich vor vielen Jahren mit&nbsp;dem ebenso wichtigen wie schwer zu fassenden Phänomen der Haltung im Coaching auseinandergesetzt habe.&nbsp;Bei Mechthild&nbsp;Erpenbeck&nbsp;habe ich fundierte Antworten und wichtige (Selbst-)Erkenntnisse erhalten. Anhand von konkreten Beispielen aus ihrer Praxis beschreibt&nbsp;Erpenbeck&nbsp;Handlungsweisen wie&nbsp;Zuhören, Staunen und Schweigen, Feedback oder Konfliktklärung und transportiert dabei nachvollziehbar ihre&nbsp;zentrale Botschaft: Achtsamkeit im Sinn einer „schwebenden Aufmerksamkeit“ und innere Selbsterforschung sind der Kern, um als Coach wirksam zu sein.<br><a href="https://www.amazon.de/Wirksam-werden-Kontakt-systemische-Systemische/dp/3849701832/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=4C51VJ7GVYKF&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.l3PEcLIlBUzj5KvotyeJ6BiTxz71H5_W16pALkgSa3kQCkP47jrTqy6A3ypK4QBB093T1uGGAAs4svNF8s6gLhshKcYPnPglqCrtuCnWjuGYqJ1E-H8QDzCqVcb3qbpVVoHfdwc1OAyNuu7q8uqtNhOo5Cm4kXXhr8578OIxIH3BJpACLQ-fYS8zZZt66T6ZD16pimbCgSsmx-1ynDbFg-GhwCqJWdBBZz-JRc7gl2M.IUPBL7w6JzqUmDlFV0uC6h-mKd0YQChRL9uhgSLCwok&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Wirksam+werden+im+kontakt&amp;qid=1765265447&amp;sprefix=wirksam+werden+im+kontak%2Caps%2C105&amp;sr=8-1">Zum Buch</a>&nbsp;</p>



<p>Lies dazu auch gerne meine Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/welche-auftraege-nimmst-du-an/">Welche Aufträge nimmst Du an?</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit Fragen führen&nbsp;</h3>



<p><em>Sigrid&nbsp;Frank-Eßlinger&nbsp;</em><br>Fragen gehören zu den wichtigsten Instrumenten von Coaches. In diesem Buch geht es jedoch nicht nur um gute&nbsp;Coachingfragen, sondern vielmehr um die Bedeutung von Fragen in jedweder (beruflichen) Kommunikation. So dienen sie nicht nur der Informationsbeschaffung, sondern sind der Schlüssel zum Verstehen. Sie helfen zu reflektieren, Perspektiven zu wechseln und neue Ideen zu entwickeln. Sie signalisieren Interesse und können den Kontakt intensivieren. Sigrid&nbsp;Eßlinger&nbsp;beschreibt in ihrem Buch die vielfältigen Einsatzbereiche von Fragen, verdeutlicht aber auch, was dabei schief gehen&nbsp;kann und wie sehr die eigene Haltung die Qualität der fragenden Kommunikation beeinflusst. Für Führungskräfte eine absolute Leseempfehlung, für Coaches eine Lektüre, die Bekanntes auffrischt und weiter zum Fragen ermutigt.&nbsp;<br><a href="https://www.amazon.de/Mit-Fragen-f%C3%BChren-F%C3%BChrungskr%C3%A4fte-TaschenGuide/dp/3648180169/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=22VLHVJUWYMSW&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.ceTRy-39mh11EPOpt2HKmgcp5X-KqlbLN-hQAysEgdw8mUwcmrIiXZDtmxUBRDnG3e-glKMK9UaEARQT8_TOHqqDtV0Xg3K4prj9Frpj8X_IRRZG5APuGAsQUR_d11MTK3m21RhFNPvJHAfUrYOHDHhlFyPUR6uRw_kHw2MsU1RfX797XXt4-AIB97wmPCeGaiKXNUKu0Mzzy5Ynio5MlxVsI_pVHBgqkDEN0EDbfLk.dxcOJ0V_gm0e3lECyOdQpUAfQWeV5vjzh9GolLQDUDE&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Mit+Fragen+f%C3%BChren&amp;qid=1765265537&amp;sprefix=mit+fragen+f%C3%BChren%2Caps%2C115&amp;sr=8-1">Zum Buch</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Mini-Max-Interventionen&nbsp;</h3>



<p><em>Manfred Prior&nbsp;</em><br>Dies kleine Büchlein liefert 15 sprachliche Mini-Interventionen, die ebenso schlicht wie wirkungsvoll sind. Im Kern zielen diese Interventionen darauf ab, Klienten aus dem Problem- in einen Lösungsraum zu locken. So geht es in einem Kapitel um die Generalisierungen von&nbsp;Coachees&nbsp;und wie es gelingen kann, durch&nbsp;Infragestellen&nbsp;des „immer“ Ausnahmen von der Regel zu identifizieren. Ebenso kann&nbsp;mit einem kleinen „bisher“ die Fortschreibung eines Problems in die Zukunft unterbrochen werden. Ein wichtiges Wort zur Unterschiedsbildung ist für Prior auch das Wort „sondern“. Ganz wundervoll finde ich zudem seine Ausführungen zur Kraft des Schweigens. Gelegentlich fällt mir das Büchlein in die Hände und dann motiviert es mich, diese nützlichen kleinen Sprachfiguren wieder öfter zu verwenden.&nbsp;<br><a href="https://www.amazon.de/MiniMax-Interventionen-minimale-Interventionen-maximaler-Wirkung/dp/3849703258/ref=sr_1_1?crid=3L3S3FEVLVZGO&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.iSjSHqSfai0mKTtOwrOPMuZoHHLQX-dH8YJHYLMLJwgYX5LcHVllyBsJgYQ_3803Q3dkmoSrlASP3D5GbnsWML-7O1QTLrzutXk3dn0J4CQbz-2GmxAN3vOUaToDCUx6.HCA0jBa_zH1lJaqkdgKSXIs5Jt8QsAoXRoExNf3tQC0&amp;dib_tag=se&amp;keywords=mini-max+interventionen&amp;qid=1765265642&amp;sprefix=Mini-Max%2Caps%2C133&amp;sr=8-1">Zum Buch</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Lösungen mit dem Systembrett</h3>



<p><em>Georg&nbsp;Breiner&nbsp;und Wolfgang Polt&nbsp;</em><br>Vor über zehn Jahren habe ich bei einem familientherapeutischen Institut eine zweitägige Fortbildung zu Aufstellungen mit dem Systembrett besucht. Dort wurde das Buch von Georg&nbsp;Breiner&nbsp;und Wolfgang Polt empfohlen und seither schaue ich immer wieder gerne rein. Die beiden Autoren beschreiben aus einer klaren&nbsp;systemischen&nbsp;Perspektive, was die Arbeit am Brett zu leisten vermag und vermitteln leicht lesbar ein unglaublich umfangreiches Wissen. Besonders gut gefällt mir, dass sie mit dem Kapitel „Hilfreiche Haltungen“ – u.a. Gastgeberverständnis, Absichtslosigkeit, Aufmerksamkeit gegenüber Störungen – in das Thema einsteigen. Zugleich geben sie&nbsp;konkreten&nbsp;Input zum Setting, zur Herangehensweise, zu Einsatzbereichen und zum Ablauf der Arbeit mit dem Systembrett. Ein Buch, das zur Arbeit mit dem Brett ermutigt und darüber hinaus viele grundlegende Einsichten zum&nbsp;systemischen&nbsp;Coaching ermöglicht.&nbsp;&nbsp;<br>In dem Zusammenhang kann&nbsp;ich übrigens&nbsp;auch das von Georg&nbsp;Breiner&nbsp;entwickelte <a href="https://www.online-systembrett.com/">Online-Systembrett</a> empfehlen.&nbsp;<br><a href="https://www.amazon.de/L%C3%B6sungen-mit-Systembrett-Aufstellungen-Unternehmensberatung/dp/B0DHQSYM6J/ref=sr_1_1?crid=2T42VIF5KEDFS&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.7cNT6orxKPx7HvQPtMP5QsgOv5bEm2_IYuetnyRKjPuKo2pkVGMigJR0CCwLzOoemOrO7fJFDqCYVAytR3Z1yOwir9enjzvrpLJhIqgE1ER8Rq7mVVX_5ejuNMOnLTs2oh8ALiHBhgnLPYkY_WuiRf1cFRerY2MZg-i8pxUsfTI4WXP1TjdQ7GBaFjZOsUoteIA0-0XLiyCOJy7FznK_DvZgpBGenPWks3R3XYqTR_c.Z5gnZWc5yVImsUP_ynF6jrdlxa5To6kLPhqJ1GtpxlE&amp;dib_tag=se&amp;keywords=l%C3%B6sungen+mit+dem+systembrett&amp;qid=1765265806&amp;sprefix=L%C3%B6sungen+mit+dem+sy%2Caps%2C1189&amp;sr=8-1">Zum Buch</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Einführung in narrative Methoden der Organisationsberatung</h3>



<p><em>Michael Müller&nbsp;</em><br>Biographische Erzählungen, die wir uns selbst und andere über uns erzählen, beschreiben und prägen unsere Identität. Doch nicht nur das. Erzählungen helfen uns, Informationen zu verarbeiten, Sinn herzustellen, Werte zu vermitteln, Gemeinschaften zusammenzuhalten und Unbewusstes bewusst zu machen. Narrationen zählen zu den ältesten, mächtigsten und für mich persönlich faszinierendsten Instrumenten menschlicher Kommunikation. Dies Büchlein von Michael Müller ist weit mehr als eine Einführung. Es erklärt Aufbau und Formen von Geschichten, beschreibt die Bedeutung von Erzählungen für die Konstruktion individueller und&nbsp;organisationaler&nbsp;Identität und widmet den Einsatzbereichen Coaching und Organisationsberatung jeweils ein umfassendes Kapitel. Schöne Anregungen für die eigene narrative Praxis!&nbsp;<br><a href="https://www.amazon.de/Einf%C3%BChrung-narrative-Methoden-Organisationsberatung-Carl-Auer/dp/3849701573/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.wUBZ9_wjV6N7eIkmCpKfCkKDwLWC9r6C3E5-rAYu4iBMST9hePDHE4TJ56khKHVR-hz6K3YFgJblcz41I_7Y3nbYhFIU1NNlM8YL7z3I0-zcIZlNyAkPuAvYd3VeqVKXm0L2lxgJmu0Q5go2YJN5nr3WTjN9_FfxPQ2Ny1iB0wNPbrlK9BFVtkIVpNyDseRdTyadryol1egEyqX2-zeSklvBFU_Ej4m7m5ZVCP2LfbI.mopi-j9_CYXWwpUHw3Qv9H7A2gQamXSii5j9cpMpIkY&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Einf%C3%BChrung+in+die+narrative+Organisationsberatung&amp;qid=1765265986&amp;sr=8-1">Zum Buch</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Coaching-Falle&nbsp;</h3>



<p><em>Svenja Hofert&nbsp;</em><br>Svenja Hofert schreibt: Irgendwann habe ich begonnen, mich für den Begriff „Coach“ zu schämen. So geht es mir selbst und ich kenne diese Aussage auch von einigen Kolleginnen und Kundinnen in meiner Profilberatung; reifen, zur Selbstreflexion fähigen Menschen, die andere wirksam bei ihren Anliegen begleiten. Da der Begriff Coach nicht geschützt ist, gibt es leider inzwischen viel zu viele selbst ernannte Coaches im Markt. Viele davon arbeiten mit manipulativen Methoden, erklären ihren Klientinnen<em>, </em>was sie zu denken, zu fühlen und zu heilen haben. All das, ohne in eine echte Beziehung&nbsp;zu ihren Klientinnen zu treten. Dabei zählen die Persönlichkeit des Coaches und dessen Fähigkeit, eine tragfähige, vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, nachgewiesenermaßen zu den wichtigsten Wirkfaktoren im Coaching. Svenja Hofert beschreibt die Phänomene sehr fundiert, ohne zu verleugnen, dass auch seriöses Coaching Nebenwirkungen haben kann, über die sich Coach und&nbsp;Coachee&nbsp;im Klaren sein sollten. Absolute Lese-Empfehlung!&nbsp;<br><a href="https://www.amazon.de/Die-Coaching-Falle-Coaching-Boom-Wirtschaft-Checklisten/dp/3689510635/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3OXOJ589VKHTH&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.p6kAw2NP_mMbjUxSF6eLfeF9gKoycopzTUCtHk-udTkRv2NnPZWjbnWwcluDjo1AOGhNQQF2DKB6n85D_PKZ03f0JejA0BfNvgqOcS4oyoiGi3Wz3zh3YIK4ZS8hW_r9JOdtUyqrhtQEhmG4MUmnyRw5vwwt8TsjMOlkusApdlTl2rWoFpR3FvYH72--h7rDJM7G9I6mk0zV78d5A_skpEeR22ySDNaNri6CZ5nj104.Q5u8ny6GISxX5K975ZYmOEq06ZNFVJ0cLCM1WFCmEM0&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Die+Coaching-Falle&amp;qid=1765266071&amp;sprefix=die+coaching-falle%2Caps%2C1004&amp;sr=8-1">Zum Buch</a>&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unverfügbarkeit&nbsp;</h3>



<p><em>Hartmut Rosa&nbsp;</em><br>Der erste Schnee im Winter,&nbsp;unverfügbar&nbsp;und zugleich für viele berührend, bezaubernd. Der Soziologe Hartmut Rosa beschreibt, wie sehr das Streben des (modernen) Menschen, das Leben planbar, die Welt verfügbar zu machen, echte Erfahrung, Berührung und Resonanz behindert. Denn diese entstehen – wie&nbsp;Rosa&nbsp;anschaulich darlegt – aus der Begegnung mit dem&nbsp;Unverfügbaren.&nbsp;Die Annahme, dass wir Resonanz erfahren, bekämen wir die Welt nur endlich in den „Griff“, erweist sich folglich als ein Trugschluss. Lassen wir hingegen wieder mehr&nbsp;Unverfügbarkeit&nbsp;zu, wächst die Chance, die Resonanz zu erleben, nach der wir uns sehnen. Eine Aufforderung, der es – wie ich finde – lohnt zu folgen.&nbsp;<br><a href="https://www.amazon.de/Unverf%C3%BCgbarkeit-suhrkamp-taschenbuch-Hartmut-Rosa/dp/3518471007/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=19HER9M0B6WUO&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.CQQPqtaHTBJSOH0ezDu-5IKtBJLxkg_1JF-jJxXHKTGo0wgu9w9NY8rVaNTAh4YdTU-AjdG-y1uxzB0VHspZVX1jfW_th8CVidbWrDyz0rg2xuLBLhs6eO67JfKweNMLFUZXf5OB9CktD-FchF3bmjFL5O0B254O4UgpqBbzAbNDJub4yYauG-eROskEE0eu-9m7MnrFAbZhtYeYgWuuuBIzDdHwb_q2PiMCUM3MUvw.vqOE9KsviLJ1gGdl4U7a1UB0D-bSp4RbaA9W0BVrQxY&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Unverf%C3%BCgbarkeit&amp;qid=1765266181&amp;sprefix=unverf%C3%BCgbarkeit%2Caps%2C111&amp;sr=8-1">Zum Buch</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Sinn erfüllt&nbsp;</h3>



<p>Katharina&nbsp;Ceming&nbsp;<br>Ich habe die promovierte Theologin und Philosophin Katharina&nbsp;Ceming&nbsp;vor über 10 Jahren kennengelernt. Seit unserer ersten Begegnung beeindruckt mich ihr umfassendes, fundiertes Wissen, das sie stets ausgesprochen alltagstauglich zu vermitteln weiß. In „Sinn erfüllt“ beleuchtet sie die Aspekte, die in der psychologischen&nbsp;Sinnforschung&nbsp;und in der philosophischen Tradition als wesentliche Bausteine eines&nbsp;sinnerfüllten&nbsp;Lebens gesehen werden. Dabei geht sie in vier großen Kapiteln der Frage nach, was Sinn überhaupt ist, warum es sinnvoll ist, sich nicht nur um die eigenen Bedürfnisse zu kümmern, warum es sinnvoll ist, zu wissen, wer wir sind und welche Haltungen uns guttun und warum es sinnvoll ist, Freundschaft mit der Welt zu schließen. Für mich eine ausgesprochen wohltuende und ermutigende Lektüre.&nbsp;<br><a href="https://www.amazon.de/Sinn-erf%C3%BCllt-Katharina-Ceming/dp/3736504225/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=DZCRY0VROKP2&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.4ay9h9YlmSWLsavyXt_jhO4Xh0S644A4R3MITpdcZeshi4DUGuYoc1qZWIX8V5RdEA2j3_YBUgHZFQdcSkiJ_AR0fGj-kfM97klcwtY_Y-Q74Z4Xiqx3xJquUz1fYpW6M7O16UmtkMRjx61_9fO-ZB5FsU04XyyZR9va4EvcpX4O3YkeM-mGSvhQCttnjTs_6lGv0lF8L0QLumMcN9vBbl7vMJP1PSTgOqu7-FJNbWI.QfpRwGjBpTfpzTlfUNNCAS7VTk59ipyJ3QJkQ5jyt7I&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Sinn+erf%C3%BCllt&amp;qid=1765266287&amp;sprefix=sinn+erf%C3%BCllt%2Caps%2C455&amp;sr=8-1">Zum Buch</a><br>&nbsp;<br>&nbsp;</p>



<p><br>&nbsp;</p>
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		<title>Warum Selbstcoaching (auch bei der Positionierung) nicht funktioniert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 18:24:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Coach Profil]]></category>
		<category><![CDATA[Die Grenzen von Selbstcoaching]]></category>
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		<category><![CDATA[Profil als Coach schärfen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Leiter eines renommierten Ausbildungsinstitutes, der vor einiger Zeit mit mir an seiner persönlichen Positionierung gearbeitet hat, sagte im Vorgespräch zu mir: „Wissen Sie, die Fragen, die Sie mir vermutlich stellen werden, könnte ich mir auch selbst stellen. Aber ich brauche Sie als Begleiterin, die an den entscheidenden Stellen nachhakt“. Wie recht er hat. Die [&#8230;]</p>
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<p>Der Leiter eines renommierten Ausbildungsinstitutes, der vor einiger Zeit mit mir an seiner persönlichen Positionierung gearbeitet hat, sagte im Vorgespräch zu mir: „Wissen Sie, die Fragen, die Sie mir vermutlich stellen werden, könnte ich mir auch selbst stellen. Aber ich brauche Sie als Begleiterin, die an den entscheidenden Stellen nachhakt“.</p>



<p>Wie recht er hat. Die Welt ist voll von Ratgebern, sei es im Internet oder in Buchhandlungen, zu allen möglichen Themen und so auch zum Thema Positionierung für Coaches. Doch wie weit kommt man damit? Ist der vermeintlich kürzere – und erstmal kostengünstigere – Weg der Zielführende?</p>



<p>Manche der frei zugänglichen Impulse sind hilfreich und können einen ein Stückchen weiterbringen. Doch Selbstcoaching und damit auch die Positionierung nach dem „Do-it-yourself“-Prinzip hat Grenzen. Das aus den folgenden Gründen: </p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Entwicklung einer Positionierung braucht Struktur und Konsequenz</h3>



<p>Eine gute Positionierung bringt auf den Punkt, wofür Du stehst, was Dich von anderen unterscheidet und warum es sich für einen Kunden lohnt, mit Dir zu arbeiten. Sie gibt Dir Selbstsicherheit und Energie. Sie ist das Fundament, auf dem Dein Marketing aufbaut.</p>



<p>Die Entwicklung einer solchen Positionierung benötigt eine schlüssige Struktur und Konsequenz. Sie baut Schritt für Schritt aufeinander auf, angefangen bei Deiner Persönlichkeit als Coach, über Deine Kunden und ihre Bedarfe bis hin zu Deinem Differenzierungspotenzial im Markt. Dabei kommst Du nicht umhin, auch unliebsame Themen zu bearbeiten.</p>



<p>Selbstcoaching verleitet allerdings dazu, an unbequemen Stellen auszuweichen. Lieber liest Du noch ein Buch, hörst noch einen Podcast, statt Dich mit den entscheidenden Fragen zu konfrontieren. Du springst mal hierhin, mal dahin, hast heute diese und morgen jene Idee. Im ersten Moment bist Du begeistert von Deiner Eingebung, im nächsten Moment kommen Dir Zweifel. Weit entfernt von Klarheit und Sicherheit, drehst Du Dich zunehmend im Kreis.</p>



<p>Die einen verfangen sich dann im Grübeln und kommen gar nicht in die Umsetzung. Die anderen folgen einer Schönwetterstrategie nach dem Motto: Ich lege einfach mal los, dann wird das schon. So zäumen viele das Pferd von hinten auf. Da wird dann ein hübsches Logo entwickelt und eine Website aufgesetzt. Doch spätestens, wenn diese mit Inhalten gefüllt werden soll, wird es schwierig. Was zeichnet mich und mein Angebot aus? Was ist meine zentrale Botschaft? Wer soll sich angesprochen fühlen?</p>



<p>Selbst ein flotter Claim und schöne Fotos können nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine klare Positionierung fehlt. Die Website wirkt beliebig. Oft wird lang und breit erklärt, was Coaching ist und warum man, nach hinlänglichem persönlichem Straucheln in Privat- und Berufsleben, nun selbst als Coach tätig ist. Ich erkenne „Anfänger-Seiten“ auf den ersten Blick – und ich vermute auch viele Kund*innen. Nicht selten zeigt sich die fehlende innere Klarheit auch in recht beliebigen Beiträgen in den unterschiedlichsten sozialen Medien. Das wirkt dann meist noch schlimmer und beschämender als eine nicht ausgereifte Website.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Entwicklung einer Positionierung braucht Zeit</h3>



<p>Deine Positionierung kann nur überzeugen, wenn Du selbst davon überzeugt bist. Es ist elementar, dass Du Dich in Deiner Positionierung wiederfindest, Dich damit identifizierst.</p>



<p>Eine derart stimmige Positionierung zu erarbeiten, ist ein Prozess, der den wesentlichen Kern Deiner Persönlichkeit berührt. Dabei zeigt sich Dein Positionierungspotenzial nur selten gleich auf den ersten Blick, sprich an der Oberfläche des Offensichtlichen. Du solltest der Entwicklung Deiner Positionierung daher Zeit geben.</p>



<p>Zeit, um in die Tiefe zu gehen, unbewusste Schätze zutage zu fördern und auch Zeit, um immer wieder hinzuspüren, was bereits passt und wo sich noch ein innerer Widerstand regt. Statt dann aber – wie oben beschrieben – zur nächsten Idee zu springen, gilt es, dem Widerstand auf den Grund zu gehen. Nutzt man ihn als Wegweiser, lässt sich herausfinden, was fehlt oder zu verändern ist.</p>



<p>All das gelingt jedoch kaum allein. Das „Do-it-Yourself“-Prinzip funktioniert mithin bei der eigenen Positionierung genauso wenig wie in jedem anderen Entwicklungs- und Transformationsprozess.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Entwicklung einer Positionierung braucht ein Gegenüber</h3>



<p>In der Gestalttherapie gibt es den schönen Satz „Das Ich erkennt sich im Du.“ Es braucht das Gegenüber, um Erkenntnisse zu gewinnen, die einem im Selbstcoaching verborgen bleiben. Du kannst Dir selbst viele Fragen stellen – aber Du kannst sie nicht neutral beantworten. Insbesondere dann nicht, wenn Ängste, Vergleiche und Zweifel ins Spiel kommen. Und die tauchen in einem Positionierungsprozess zwangsläufig irgendwann auf.</p>



<p>Aber selbst, wenn das nicht der Fall ist: Blinde Flecken zeigen sich meist schon bei der Frage nach den eigenen Stärken. Viele meiner Kund*innen sehen nicht, was sie auszeichnet. Manche Gabe, manche Erfahrung, aus der Stärke erwachsen ist, ist für sie so selbstverständlich, dass sie sich ihrem Bewusstsein entzieht. Zugleich sehen sie nicht, wo sie sich noch besser aufstellen und entwickeln müssten.</p>



<p>Darüber hinaus sind es im Positionierungscoaching oft Fragen zu Kundenbedarfen, bei denen ich die Rolle der kritisch Hinterfragenden einnehme:&nbsp; Auch wenn Du davon überzeugt bist, dass Deine potenzielle Kund*in genau das bräuchte, ist zu prüfen, ob er/ sie das auch so sieht und bereit ist, Geld für Deine Leistung auszugeben.</p>



<p>Zieht man all das in Betracht, ist Selbstcoaching nicht der leichtere, schnellere und kostengünstigere Weg, sondern – zumindest meistens – der schwerere, langwierigere und teurere Weg.</p>



<p>Vergiss nicht: Mit Deiner Positionierung erarbeitest Du die Basis für Deine Zukunft als Coach. Gerne begleite ich Dich dabei – als strategisch erfahrene Beraterin und als einfühlsame Coach.</p>



<p><br></p>



<p><br></p>



<p><br></p>
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		<title>Säen, Loslassen, Ernten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 14:27:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberuflich als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Weg als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständig als Coach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich schrieb mir eine Kundin, die ich vor ziemlich genau zehn Jahren begleitet hatte: &#8222;Weißt Du, dass ich noch immer sehr oft an Dein Motto ‚Säen. Loslassen. Ernten.‘ denke? Das ist einer der klügsten Sätze, den ich in Bezug auf die Selbständigkeit (und ich denke, aufs Leben im Allgemeinen) so im Kopf habe …&#8220; Diese [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kürzlich schrieb mir eine Kundin, die ich vor ziemlich genau zehn Jahren begleitet hatte: &#8222;Weißt Du, dass ich noch immer sehr oft an Dein Motto ‚Säen. Loslassen. Ernten.‘ denke? Das ist einer der klügsten Sätze, den ich in Bezug auf die Selbständigkeit (und ich denke, aufs Leben im Allgemeinen) so im Kopf habe …&#8220; Diese schöne Rückmeldung nehme ich gerne zum Anlass, ein wenig zu diesem Satz zu schreiben: Wie ich dazu kam, was er für mich bedeutet und welchen Einfluss er auf mein Business hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie es zu diesem Satz kam</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Wirtschaften im Wechsel der Jahreszeiten</h3>



<p>Den ersten Anstoß gab mir ein interessantes Gespräch in der Anfangsphase meiner Selbstständigkeit. Ein Wirtschaftswissenschaftler erzählte mir, dass er heutiges wirtschaftliches Handeln einmal unter dem Blickwinkel der vier Jahreszeiten untersucht hätte. </p>



<p>Landwirtschaftliches Handeln zum Beispiel unterliege – wenn auch heute weniger als anno dazumal – dem Rhythmus der Jahreszeiten. Da gibt es den Winter als Ruhe- und Erholungsphase, das Frühjahr als die Zeit des Aussäens, den Sommer als die Phase des Wachstums und den Herbst als Zeit der Ernte. Mir gefiel diese Analogie ausgesprochen gut.</p>



<p>Auch, dass besagter Wirtschaftswissenschaftler beklagte, heutzutage wolle vielfach immer nur geerntet und noch mehr geerntet werden. In diesem Zusammenhang gefiel mir insbesondere der Gedanke, dass das Feld – oder in dem Fall ich als Selbstständige und mein Geschäft &#8211; auch den Winter, sprich Ruhezeiten brauchen, um dann wieder die Kräfte hochfahren zu könne. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wünschen allein ist zu wenig</h3>



<p>Zugleich begegneten mir in jener Zeit wiederholt esoterisch orientierte Menschen, die sich gute Ernte wünschten, ohne die Bereitschaft mitzubringen, mehr dafür zu tun als eben kräftig zu wünschen. Ich fand das naiv und weltfremd.</p>



<p>Damit wir uns hier nicht falsch verstehen: Ich glaube durchaus an das Resonanzprinzip, glaube, dass es im Universum mehr gibt als wir begreifen können. Zugleich sind wir Menschen aber auch mit einem freien Willen gesegnet, der uns ermöglicht, zu gestalten und Einfluss zu nehmen. Zumindest bis zu einem gewissen Grad, womit wir dann zum Loslassen kommen.</p>



<p>Meine Haltung zu alldem fand schließlich seinen Niederschlag in dem Satz „Säen, Loslassen, Ernten“. Er wurde zum Leitsatz meiner Selbstständigkeit. So erinnerte mich das Bild eines prachtvollen Getreidefeldes viele Jahre als Bildschirmschoner an meine Devise und bis heute ziert der Satz als Unterzeile meine Budgetplanungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie der Satz mein unternehmerisches Denken und Handeln beeinflusst </h2>



<h3 class="wp-block-heading">Säen</h3>



<p>Angefangen beim „Säen“ ermutigt mich der Satz immer wieder, ins Handeln zu kommen, mich in meiner professionellen Rolle weiterzuentwickeln und mein Marketing aktiv voranzutreiben. „Von nichts kommt nichts“ hat meine Mutter gerne gesagt. Ganz so eng sehe ich das nicht, aber um die Analogie zu dem Bauern nochmals zu bemühen: Auch er muss das Feld bestellen und Saat ausbringen, wenn er eine Ernte einfahren möchte. Ich tue das mit einer gewissen Regelmäßigkeit, mit Freude und Engagement in gutem Vertrauen darauf, dass die Saat – wenn auch oft anders als gedacht – aufgeht. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Loslassen</h3>



<p>Das führt dann zum<strong> </strong>„Loslassen“. Ob und wie weit meine Saat aufgeht und Früchte trägt, kann ich nicht hundertprozentig beeinflussen. Auch der Bauer hat keinen Einfluss darauf, ob die Sonne scheint oder ob es regnet oder stürmt. Für mich entscheidend beim Loslassen ist, dass ich – obschon ich etwas erreichen will – auch gut und entspannt damit leben kann, wenn es nicht so kommt wie ich es mir idealerweise vorstelle.</p>



<p>Das ist ein gewisser Balance-Akt: etwas wollen und es zugleich sein lassen können. Nicht einerseits einem Machbarkeitswahn zu erliegen, nach dem Motto, ich muss nur genug wollen und mich reinhängen, dann kann ich alles erreichen, was ich will. Und andererseits nicht in Untätigkeit zu verfallen und alles – je nach Geschmack – anderen, dem Schicksal, dem Universum zu überlassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ernten</h3>



<p>Was gibt es zur Ernte zu sagen, außer dass sie erfreulich ist? 😊 Vielleicht eben genau das. Der Bauer feiert das Erntedankfest. Das sollten wir uns als Selbstständige auch gönnen! Stolz sein auf das, was man erreicht hat und zugleich dankbar und demütig für das, was einem geschenkt wurde.</p>



<p>Schließlich gibt es noch den Winter, die Ruhezeit, die in meinem Satz nicht vorkommt, für mich jedoch immer mitschwingt. Mir Pausen zu gönnen und – ganz wichtig – in Flaute-Phasen nicht in Panik zu geraten, sondern sie als nötige Erholungszeit zu nutzen. Das Faulsein und Nichtstun genießen. So kann entspannt Neues für die nächste Aussaat in einem reifen. So wie die Idee zu diesem Blogbeitrag.</p>
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		<title>Meine Geschichte als Positionierungsberaterin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2025 15:25:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Coachingklienten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg als Coach]]></category>
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		<category><![CDATA[Positionierungsberaterin]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierungsberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Profil als Coach schärfen]]></category>
		<category><![CDATA[Über mich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu meiner eigenen Positionierung als Positionierungsberaterin für Berater, Trainer, Coaches bin ich (kann ich es wagen, das kundzutun?) eher zufällig gekommen. Ich hatte bis dahin (2003) einen soliden fachlichen Background aus meiner zehnjährigen Tätigkeit als Beraterin in der seinerzeit führenden Agentur für strategische Unternehmenskommunikation. In der Zeit zwischen meinem Ausscheiden aus der Agentur und der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zu meiner eigenen Positionierung als Positionierungsberaterin für Berater, Trainer, Coaches bin ich (kann ich es wagen, das kundzutun?) eher zufällig gekommen. Ich hatte bis dahin (2003) einen soliden fachlichen Background aus meiner zehnjährigen Tätigkeit als Beraterin in der seinerzeit führenden Agentur für strategische Unternehmenskommunikation.<br><br>In der Zeit zwischen meinem Ausscheiden aus der Agentur und der Aufnahme meiner Selbstständigkeit absolvierte ich eine Coaching-Ausbildung. Dort traf ich auf eine Teilnehmerin, die bereits seit einigen Jahren erfolgreich als selbstständige Trainerin und Coach tätig war. Gegen Ende unseres ersten Ausbildungs-Moduls fragte sie mich, ob ich mir vorstellen könne, sie in Sachen Positionierung und Marketing zu unterstützen. Ich sagte mit Freuden zu und hatte damit meine erste Kundin! (Dieser Kundin habe ich viel zu verdanken. Leider kann ich hier nicht mehr auf ihre Seite verweisen, denn sie ist vor einigen Jahren verstorben.)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von der ersten eher zufälligen Positionierung zur bewussten Positionierung</h2>



<p>Kurze Zeit später empfahl sie mich weiter an ein Trainingsinstitut, mit dem sie zusammenarbeitete. Das Institut wollte mich als Texterin für eine Image-Broschüre. Doch bald merkte ich, dass die Auftraggeber keinerlei Bild davon hatten, für was sie stehen, warum sich Kunden für sie entscheiden sollten, welche Botschaften sie eigentlich in ihrer Broschüre vermitteln wollten. So arbeitete ich erstmal mit ihnen an ihrer Positionierung, bevor wir uns überhaupt an die Texte machen konnten.</p>



<p>Kurz darauf wurde ich wieder empfohlen &#8211; an eine Ausgründung von Neuland. Das Team von <a href="https://www.p1-consulting.de/">Process One</a> suchte eine Begleiterin, die ihnen nicht <em>sagt</em>, wie sie sich positionieren sollten, sondern die mit ihnen<em> gemeinsam</em> die Positionierung <em>erarbeitet</em>. Spätestens da war meine Profilberatung geboren.</p>



<p>Ich beschloss, meine Positionierungsidee zu überprüfen und fragte bei einem Fachmagazin an, ob sie Interesse an einer kleine Studie und einem Beitrag zum Thema „Positionierung von Trainern &amp; Coaches“ hätten. Das hatten sie. So fuhr ich zur Didacta nach Köln und interviewte die Aussteller*innen, wie sie an das Thema Positionierung herangehen, ob aus eigener Kraft oder mit professioneller Unterstützung. Bei der Gelegenheit lernte ich <a href="https://www.ursula-hosch.de/index.htm">Ursula Hosch</a> kennen, die mir nicht nur sehr sympathisch, sondern mit ihrem Claim &#8222;Rückgrat für Eigensinnige&#8220; einen Nerv bei mir traf.</p>



<p>Ich gönnte mir einige Coaching-Stunden bei ihr, erzählte ihr von meinen Überlegungen, stellte ihr meine Vorgehensweise vor. In den Sessions bei ihr wurde mir bewusst, wie lange und wie vielfältig mich bereits die Fragen nach Identität und Authentizität beschäftigten. Zu meiner großen Überraschung tauchte in mir der Titel meiner Abschlussarbeit im Germanistik-Studium auf: „Identität und Katharsis in dem Roman der <em>Junge Mann</em> von Botho Strauß“.</p>



<p>Ab da war der Weg endgültig frei. Ich war zu 100 Prozent davon überzeugt, dass die Profil- und Positionierungsberatung für Trainer*innen und Coaches genau mein Ding ist. In einem Rutsch war meine Website erstellt und ich legte voller Elan los. Die Resonanz, die ich binnen kurzem erfuhr, gab mir recht. Ich rannte förmlich offene Türen ein</p>



<p>Ursula Hosch war Ehrengast zur Feier meiner 15-jährigen Selbstständigkeit und betonte – was mir gar nicht mehr so bewusst war – wie sehr es sie beeindruckt und gefreut habe, dass ich konsequent und innerlich überzeugt meinen Weg machte. Ähnlich geht es mir heute selbst, wenn ich beobachte, wie meine Kundin*innen ihre Selbstständigkeit vorantreiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Krise und erste Re-Positionierung</h2>



<p>Es folgten nahezu goldene Zeiten in einer Nische, denn in den folgenden 10 Jahren gab es nur eine Handvoll Positionierungsberater*innen für Coaches und Trainer im Markt. Natürlich hat sich auch in dieser Phase nicht alles von selbst ergeben. Ich musste selbstverständlich ein wenig Marketing betreiben, habe mich bemüht, potenzielle Kund*innen mit interessanten Schreiben auf mich aufmerksam zu machen, habe Messen und Kongresse besucht, Schnupperworkshops durchgeführt usw. Aber es hat sich immer richtig und stimmig angefühlt.</p>



<p>Der erste Schock kam 2013. Da tauchte ein mir bis dahin völlig unbekannter Positionierungsberater für Coaches im Markt auf, der massiven Werbedruck entfaltete und plötzlich omnipräsent war. Ich las sein Buch zum Thema und fand es wenig überzeugend. Zunächst grollte ich, dann sagte ich mir: Was der kann, kann ich schon lange. Und so kann ich diesem Kollegen heute nur danken, denn sein Auftauchen gab mir den Kick, mein Geschäft über das Münchner Umland hinaus auszubauen. Insbesondere erschloss ich mir einige – zum Teil noch heute gute und treue Kund*innen – in Berlin.</p>



<p>Bei einem der Trainerkongresse in Berlin gab es in der Begegnung mit besagtem Wettbewerber einen Schlüsselmoment für mich: Er erzählte mir voller Stolz, dass er inzwischen „die großen“ die Keynotespeaker berate. Ich sagte aus einem Impuls heraus: „Meine Kund*innen sind eher die stillen Menschen.“ Und merkte, wie gut es sich anfühlt, genau das zu sagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verlust meiner Nische und zweite Re-Positionierung</h2>



<p>Einen nächsten Einbruch gab es für mich dann um 2018. Da wurde mir klar, dass es inzwischen annähernd so viele Positionierungsberater*innen für Coaches wie Coaches gibt. Das zeigte sich vor allen Dingen in den Social Media, die ich bis dahin geflissentlich ignoriert hatte. Ich hatte es mir zu bequem in meiner Nische gemacht, die Entwicklungen im Markt verschlafen.</p>



<p>Nach einigen vergeblichen Selbstcoaching-Versuchen beauftragte ich schließlich für mich selbst eine Positionierungsberaterin. Die Beratung gab mir nicht, was ich brauchte. Es gab eine Menge Checklisten, gut ausgearbeitete Tools und Fragestellungen, aber als Gegenüber gab mir die Beraterin nicht die Impulse, die ich gebraucht hätte. Das ganze Unterfangen hatte zumindest den positiven Effekt, das mir klar wurde, worin meine Qualität liegt: nämlich in dem individuellen Eingehen auf meine Kund*innen, meinem Gespür für Widerstände und Zwischentöne, meiner Fähigkeit und Bereitschaft wirklich zuzuhören, meiner Kreativität, meiner inzwischen jahrzehntelangen Kenntnis des Coachingmarktes, meinem echten Interesse. Dazu mehr in meinen Beitrag „Warum Positionierung nach Schema F nicht funktioniert“ (coming soon).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Verfeinerung meiner Positionierung</h2>



<p>Seither habe ich mich zweifelsohne weiterentwickelt. Ich nehme immer mehr die Rolle des Coach und weniger der Beraterin ein. Ich habe mich diesbezüglich weiter fortgebildet, immer wieder abgleichen können, wo ich bereits gut unterwegs bin und was es noch zu lernen gilt.<br>Und das alles mit großer Begeisterung.<br><br>Mit der Vielzahl anderer Positionierungsberater*innen habe ich inzwischen meinen Frieden gemacht. Sie arbeiten anders als ich und oft auch für eine andere Klientel. Denn auch da hat sich über die Jahre mein Bild weiter geschärft. Es sind nicht einfach Coaches oder angehende Coaches, die zu mir kommen, sondern ganz bestimmte. Menschen mit einer interessanten bis herausragenden (beruflichen) Vita – gestandene Persönlichkeiten mit Anspruch und Biss.</p>



<h2 class="wp-block-heading">(Vorläufige) Bilanz: Ich habe ja noch ein paar Jahre 😉</h2>



<p>Vor einigen Wochen hat eine Agentur-Kollegin, die seinerzeit in meine Fußstapfen getreten war, auf LinkedIn ihren Abschied aus dem Berufsleben bekannt geben. Sie hatte auf ihren Post mehrere hundert sehr wertschätzende, ja liebevolle Kommentare. Viele der Absender*innen kenne ich noch aus meiner eigenen Agentur-Zeit. Ein wenig wehmütig habe ich darauf geschaut. Wo wäre ich wohl heute, wenn ich mich damals nicht entschieden hätte, mein Agentur-Leben aufzugeben? Vielleicht hätte ich heute mehr Geld auf dem Konto. Ganz sicher hätte ich auch viel erlebt, tolle Menschen kennen gelernt, mich selbst entwickelt.</p>



<p>Aber ich hätte auch viel mehr Stress und weniger Freude an meiner Arbeit gehabt. Denn während meine ehemalige Kollegin mir unter vorgehaltener Hand sagt „Gott sei Dank bin ich durch“, kann ich voller Überzeugung sagen: Ich liebe es heute noch genauso wie vor 22 Jahren meine Kund*innen auf ihrem Weg zu begleiten.</p>



<p></p>



<p>Solltest Du noch mehr von mir erfahren wollen, schau doch mal in meine <a href="https://www.katrinfehlau.de/biografie-splitter-oder-das-etwas-andere-uber-mich/">Biografe-Splitter</a>.</p>



<p></p>



<p><br></p>



<p><br><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/meine-geschichte-als-positionierungsberaterin/">Meine Geschichte als Positionierungsberaterin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
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		<title>Stehst du zu dir?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2025 16:18:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Profil]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Mruk Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Profil als Coach schärfen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwert als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwert und Selbstständigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstzweifel in der Selbstständigkeit Fast immer begegnen mir in der Arbeit mit meinen Kunden diese Fragen. Meine Kunden sprechen in diesem Zusammenhang oft von unzureichendem Selbstwert. Dabei wirkt sich Dein persönliche Selbstbild unmittelbar auf Deinen Erfolg als Coach aus. Bin ich vom eigenen Wert und dem Wert meiner Leistung überzeugt, erziele [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Über Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstzweifel in der Selbstständigkeit</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bin ich gut genug?</li>



<li>Kann ich das?</li>



<li>Ist das wertvoll, was ich zu bieten habe?</li>



<li>Ist das für Kunden attraktiv?</li>



<li>Gibt es dafür einen Markt?</li>
</ul>



<p>Fast immer begegnen mir in der Arbeit mit meinen Kunden diese Fragen. Meine Kunden sprechen in diesem Zusammenhang oft von unzureichendem Selbstwert.</p>



<p>Dabei wirkt sich Dein persönliche Selbstbild unmittelbar auf Deinen Erfolg als Coach aus. Bin ich vom eigenen Wert und dem Wert meiner Leistung überzeugt, erziele ich positive Resonanz. Fehlt diese Überzeugung bleibt auch die Resonanz beziehungsweise der Geschäftserfolg aus. Das habe ich in meiner mehr als 20-jährigen Selbstständigkeit immer wieder mal selbst erlebt.</p>



<p>Ich fand es daher lohnenswert, einen Blog-Beitrag zum Thema Selbstständigkeit und Selbstwert zu schreiben. Meine Recherche zu dem Themenkomplex lieferte jedoch fast ausschließlich Banalitäten: &#8222;Glaub einfach an dich!&#8220;, &#8222;Arbeite an deinen Glaubenssätzen!&#8220;&#8230;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Und dann erwischten mich die Zweifel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was genau will ich sagen?</li>



<li>Was ist meine Botschaft?</li>



<li>Worauf will ich hinaus?</li>



<li>Welche Hilfestellungen kann ich anbieten?</li>
</ul>



<p>So bin ich vom Thema Selbstwert schließlich beim Zweifeln angelangt. Zweifel sind üblicherweise nicht allzu angenehm, aber – wie ich finde – durchaus wertvoll. Zwingen sie einen doch, genauer hinzuschauen, mehr in die Tiefe zu gehen, herauszufinden, worum es (einem) wirklich geht.</p>



<p>Bei diesem Gedanken tauchten weitere Fragen in mir auf. Welcher Begriff ist jetzt eigentlich passend? Geht es um Selbstwert, um Selbstvertrauen, um Selbstwirksamkeit, Selbst…?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mruks Modell zu Selbstwert und Selbstvertrauen</h4>



<p>Einen hilfreichen Ansatz fand ich schließlich bei Christopher Mruk. Er ist Professor für Psychologie an der Bowling Green State University Ohio und hat zwei Bücher zum Thema Self Esteem geschrieben. Eine gute Zusammenfassung findet sich in seinem <a href="https://www.psychologytoday.com/ie/archive?search=Mruk+Self+Esteem&amp;op=Search">mehrteiligen Blog-Artikel in Psychology Today</a>.</p>



<p>Mruk unterscheidet auf zwei Achsen zwischen worthiness und competence. Das, was sich bei ihm hinter diesen Begriffen verbirgt, lässt sich im Deutschen gut als Selbstwert und Selbstvertrauen bezeichnen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Selbstwert</strong> = innere Überzeugung, als Mensch wertvoll zu sein</li>



<li><strong>Selbstvertrauen</strong> = Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen</li>



<li>Mruks Self Esteem übersetze ich hier jetzt mal recht frei als Selbstverständnis oder Selbstbild.</li>
</ul>



<p>In Anlehnung an sein Modell sieht das dann wie folgt aus.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="605" height="550" src="https://www.katrinfehlau.de/wp-content/uploads/2025/06/Modell-Mruk-Selbstwert-Selbstvertrauen-1.png" alt="" class="wp-image-251784" srcset="https://www.katrinfehlau.de/wp-content/uploads/2025/06/Modell-Mruk-Selbstwert-Selbstvertrauen-1.png 605w, https://www.katrinfehlau.de/wp-content/uploads/2025/06/Modell-Mruk-Selbstwert-Selbstvertrauen-1-480x436.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 605px, 100vw" /></figure>



<p><br><strong>Negatives Selbstbild: </strong>Menschen mit niedrigem Selbstwert und niedrigem Selbstvertrauen bleiben oft im Grübeln stecken und vermeiden jegliche Handlungen, die mit dem Risiko einhergehen, sich als unfähig zu erleben und keine Anerkennung zu erfahren. Einem derartigen Mangelerleben liegen oft tiefere Ursachen zugrunde, weshalb in vielen Fällen therapeutische Unterstützung sinnvoll ist.</p>



<p><strong>Labiles Selbstbild I:</strong> Menschen mit einem stabilen Selbstwert aber geringem Selbstvertrauen sind auf Anerkennung angewiesen. Gegenüber Kritik reagieren sie empfindlich bis ablehnend. Denn auf keinen Fall darf der Zweifel an den eigenen Fähigkeiten offenbar werden.</p>



<p><strong>Labiles Selbstbild II: </strong>Diese Menschen kompensieren ihren geringen Selbstwert durch ihre Fähigkeiten, gute Leistungen und Wettbewerbsorientierung. Um nicht zu spüren, dass sie sich in der Tiefe für wertlos, für nicht liebenswert halten, müssen sie sich fortlaufend beweisen.</p>



<p><strong>Positives Selbstbild:</strong> Menschen mit einem positiven Selbstbild sind fähig und bereit, Herausforderungen anzunehmen und zielorientiert zu handeln. Sie können ein gescheitertes Vorhaben oder ausbleibende Anerkennung beleuchten, ohne die Ursache dafür einseitig bei sich oder anderen zu suchen. Dabei stellen sie weder ihren Selbstwert noch ihr Selbstvertrauen grundsätzlich in Frage.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Selbstbeobachtung und Selbstbestätigung</h4>



<p>Soweit die Theorie. Im echten Leben bewegen sich viele Menschen sicher mal mehr oder weniger in dem einen oder anderen Quadranten.</p>



<p>Ich selbst konnte mich in der Vorbereitung dieses Beitrags jedenfalls in den beiden labilen Varianten erleben. Oben links: Wird das irgendwer für lesenswert halten, was ich schreibe? Werde ich Resonanz erfahren? Unten rechts: Habe ich ausreichend recherchiert und reflektiert? Hat das, was ich schreibe Hand und Fuß?</p>



<p>Solange ich mit derlei Überlegungen beschäftigt war, bin ich nicht ins Handeln gekommen. Erst als ich mich von der Vorstellung gelöst hatte, mit meinem Beitrag mehr erreichen zu müssen als selbst ein wenig mehr zu dem Themenkomplex zu wissen und zu verstehen, wurde der Weg frei. Und dann ging es ganz leicht voran.</p>



<p>Als ich bei meiner weiteren Recherche dann auf das Modell von Mruk stieß, war ich voll Freude darüber, wie weit sich mein eigenes Erleben darin widerspiegelt. Und es hat meine Überzeugung gestärkt, dass man eine gute Portion Selbstwert und Selbstvertrauen braucht, um seine Vorhaben motiviert umzusetzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schritt für Schritt dein Selbstbild stärken</h4>



<p>Um am Ende zu den (Selbst-)Zweifeln zurückzukommen: Sie können wie gesagt fruchtbar sein. Wenn sie massiver – das heißt nicht nur im Zusammenhang mit der Erstellung eines Blogbeitrags – auftauchen, dann meist, wenn wir ein vertrautes Land verlassen und das neue noch nicht wirklich in Sicht ist. Das ist am Anfang der Selbstständigkeit so und auch in den Jahren danach, wenn wir uns selbst oder der Markt sich verändert haben. Wahlweise hilft eine gute <a href="https://www.katrinfehlau.de/fuer-berater/">Positionierung</a> oder eine <a href="https://www.katrinfehlau.de/repositionierung-als-coach/">Re-Positionierung</a>.</p>



<p>Und dann heißt es, mach dich frei von zu hohen Selbstansprüchen oder dem Gedanken daran, was andere über dich denken. Auch wenn dir das niemals ganz gelingen wird, versuch es (gegebenenfalls in Minischritten) im Rahmen deiner Möglichkeiten. Und dann lass dich von dem überraschen, was passiert.</p>



<p>Ich bin sicher: <strong>In den meisten Fällen erlebst du viel mehr Positives als Negatives!</strong></p>
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		<title>Keine Lust auf Social Media?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2025 09:25:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen zu Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg in den Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Marketingtools]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Sichtbarkeit als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>7 Alternative und wirksame(re) Marketing-Tools Hast Du auch keine Lust (mehr) auf Social Media? Ich hatte sie noch nie und bin auch ohne erfolgreich im Geschäft. Hier findest Du einige Ideen für alternative Marketing-Möglichkeiten, mit denen ich in meiner über 20-jährigen Selbstständigkeit als Beraterin und Coach gute Erfahrungen gemacht habe. Dabei verfolge ich stets die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">7 Alternative und wirksame(re) Marketing-Tools</h4>



<p>Hast Du auch keine Lust (mehr) auf Social Media? Ich hatte sie noch nie und bin auch ohne erfolgreich im Geschäft. Hier findest Du einige Ideen für alternative Marketing-Möglichkeiten, mit denen ich in meiner über 20-jährigen Selbstständigkeit als Beraterin und Coach gute Erfahrungen gemacht habe.</p>



<p><strong>Dabei verfolge ich stets die Strategie eines integrierten Marketings. Das heißt, keine Maßnahme steht für sich allein. Sie alle wirken zusammen und zahlen aufeinander ein.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">1. Vorträge, Workshops und Messen</h4>



<p>Anders als über Social Media komme ich bei Live-Events in direkten Kontakt zu Menschen, kann mich unmittelbar zeigen und nachhaltige Beziehungen aufbauen und pflegen. Ich suche dafür regelmäßig Möglichkeiten: sei es über den Besuch oder einen eigenen Stand auf Fachmessen, die Kooperation mit einer Organisation, die ähnliche Kund:innen adressiert wie ich, über Netzwerkveranstaltungen oder ehrenamtliche Engagements, wie der Leitung der <a href="https://www.bdvt.de/bdvt/netzwerken/fachgruppen/coaching-quo-vadis.php">Coaching-Manufaktur</a> in „meinem“ Verband, dem BDVT.</p>



<h4 class="wp-block-heading">2. Printwerbung</h4>



<p>Printprodukte wie Flyer, Broschüren oder Plakate sind relativ günstig und können flankierend dazu dienen, umfassend über das eigene Angebot zu informieren. Entscheidend dabei ist, sie an den richtigen Stellen auszulegen, so zum Beispiel auf Messen, im Rahmen von Workshops oder bei Kooperationspartnern. Ich habe einige Jahre lang auch Anzeigen in Fachmedien geschaltet; ein teures Vergnügen mit einem recht dürftigen Return on Invest.</p>



<h4 class="wp-block-heading">3. Blog, Podcast, YouTube</h4>



<p>Mit wertvollem Content kannst Du Expertise demonstrieren, potenzielle Kund:innen anziehen und das Vertrauen in Dich und Deine Leistungen stärken. Ich finde, die Erstellung von Content loht sich schon allein deshalb, weil Du Dich dabei intensiv mit den Fragen Deiner Kund:innen und den Themen Deiner Arbeit auseinandersetzt. Welche Form für Dich die passende ist, solltest Du davon abhängig machen, ob Du lieber schreibst oder sprichst. Ich will nicht ausschließen, dass es nützlich sein kann, über Social Media auf Deinen Content aufmerksam zu machen. Du kannst ihn aber auch über (D)einen Newsletter bewerben. Zudem erhöhst Du mit gutem Content die Attraktivität Deiner Website und damit die Chance, dass sie von Interessent:innen gefunden wird.</p>



<h4 class="wp-block-heading">4. Presse- und Autorenbeiträge</h4>



<p>Guten Content kannst Du in abgewandelter Form für Beiträge in Fachmagazingen oder Büchern nutzen. Diese erzielen üblicherweise keine unmittelbare Resonanz. Da sie jedoch die Prüfung durch eine Redaktion durchlaufen und bestehen müssen, erhalten sie im Hinblick auf den Kompetenznachweis ein besonderes Gewicht. Ich habe schon oft erlebt, dass mir Neukund:innen davon berichtet haben, vor längerer Zeit einen Beitrag von mir in x oder y gelesen und sich das gemerkt zu haben. Überlege Dir, für welche Medien mit welchen Zielgruppen Du mit Deinem Wissen interessant bist, was Du ihnen zu sagen hast und warum sie einen Artikel von Dir veröffentlichen sollten. Zahlreiche Fachmedien geben hier Hilfestellungen über <a href="https://www.managerseminare.de/AnzPdf/autorenhinweise.pdf">Autorenhinweise</a> (hier Beispiel der ManagerSeminare).</p>



<h4 class="wp-block-heading">5. Freebie und E-Mail-Liste</h4>



<p>Das sogenannte List-Building finde ich wirklich nützlich, um potenzielle Kund:innen regelmäßig ansprechen zu können. Dabei halte ich nichts davon, diese wöchentlich oder gar täglich mit besonders günstigen Last-Minute-Angeboten zu überschwemmen. Der Vorteil einer E-Mail-Liste: kein Algorithmus bestimmt, ob Deine Mail im Postfach angezeigt wird oder nicht. Entscheidend ist natürlich auch hier wertvoller Content. Den brauchst du auch, um Menschen überhaupt dazu zu bringen, sich in Deine E-Mail-Liste einzutragen. Ich biete dafür ein sogenanntes Freebie, in meinem Fall das <a href="https://www.katrinfehlau.de/gratis-workbook-so-schaerfen-sie-ihr-profil-als-coach/">Gratis-Workbook zur Profilschärfung</a>. Damit Du rechtlich auf der sicheren Seite bist, benötigst Du einen Dienstleister wie zum Beispiel <a href="https://www.cleverreach.com/">Cleverreach</a>, über den auch das erforderliche Double-Opt-In-Verfahren läuft.</p>



<h4 class="wp-block-heading">6. Newsletter</h4>



<p>Okay, manchmal muss ich mich – offen gestanden – ein wenig zwingen, hier regelmäßig am Ball zu bleiben. Aber der Aufwand lohnt sich! Newsletter sind eine wunderbare Möglichkeit, sich bei bestehenden Kund:innen in Erinnerung zu halten und Kompetenz zu belegen. Entscheidend für den Erfolg ist meines Erachtens – wie in so vielem – die Haltung, mit der Du schreibst. Geht es Dir nur ums Marketing oder hast Du wirklich etwas zu sagen, ein Thema, zu dem es sich lohnt zu schreiben. Hast Du dabei Deine Kund:innen vor Augen? Meinst Du wirklich sie? Wenn das spürbar ist, lässt die positive Resonanz nicht lange auf sich warten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">7. Postkarten-Mailings</h4>



<p>Wann hat man noch schöne Post im Briefkasten? Da fällt eine hübsche Postkarte nicht nur auf, sondern macht wirklich Freude. Das muss nicht immer die übliche Weihnachts- oder Geburtstagskarte sein. Denk Dir einfach einen guten Anlass aus: Frühjahrsanfang, Jahresmitte, der xy-Tag, Jahresendspurt … Am Ende sind auch hier die Inhalte und die Ansprache entscheidend. Mach Dir also die Mühe und schreibe jeder Kundin ein paar individuelle, auf sie zugeschnittene Zeilen. Zeig Dich persönlich!</p>



<p>Bei alldem gilt: Es gibt nichts Gutes außer man tut es 😉 Such Dir aus, was für Dich passt und machbar ist. Und dann leg los! Solltest Du Dir dabei Unterstützung wünschen, <a href="https://www.terminland.de/katrinfehlau/">sprich mich gerne an</a>.</p>



<p><br></p>
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