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	<title>Positionierung als Coach Archive - Katrin Fehlau</title>
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	<title>Positionierung als Coach Archive - Katrin Fehlau</title>
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		<title>Als Coach ansprechend und lebendig schreiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 13:43:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Viele meiner Kundinnen würden gerne ansprechend und lebendig schreiben  – und das, ohne sich allzu sehr zu plagen. Denn was sie erleben, ist oft das Gegenteil. Entweder sie verzichten gleich darauf Textbeiträge zu erstellen oder sie schieben es unendlich lange vor sich her, sitzen dann blockiert vor dem weißen Blatt, quälen sich mit Selbstzweifeln und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/als-coach-ansprechend-und-lebendig-schreiben/">Als Coach ansprechend und lebendig schreiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele meiner Kundinnen würden gerne ansprechend und lebendig schreiben  – und das, ohne sich allzu sehr zu plagen. Denn was sie erleben, ist oft das Gegenteil. Entweder sie verzichten gleich darauf Textbeiträge zu erstellen oder sie schieben es unendlich lange vor sich her, sitzen dann blockiert vor dem weißen Blatt, quälen sich mit Selbstzweifeln und benötigen schließlich Stunden, um ein paar Zeilen zu schreiben. Entsprechend angestrengt lesen sich die Ergebnisse. Die KI macht es kaum besser; zumindest nicht für diejenigen, die sich gerne als Persönlichkeit in ihren Texten zeigen und entsprechende Resonanz erzielen wollen.<br><br>Wie bereits in Teil 1 meiner Reihe zum Thema <a href="https://www.katrinfehlau.de/warum-es-sich-als-coach-lohnt-zu-schreiben/">&#8222;Als Coach schreiben&#8220;</a> erwähnt, darf Schreiben meines Erachtens durchaus Mühe machen. Dabei denke ich in erster Linie an die Zeit und Energie, die es braucht, um</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klarheit darüber zu gewinnen, wen und was Du mit Deinem Text erreichen willst</li>



<li>Dich in der Tiefe mit dem Thema Deines Textes auseinanderzusetzen</li>



<li>Deinen persönlichen Schreibstil zu entwickeln und zu kultivieren</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Textkonzept und -gerüst erstellen</h2>



<p>Bevor Du beginnst zu schreiben, solltest Du als erstes ein kleines Textkonzept erstellen. Das braucht nicht viel Zeit, hilft Dir jedoch, Deine Gedanken zu sortieren.<br> <br>Professionelle Redakteure entscheiden auf Basis bestimmter Kriterien, ob ein Thema für die Leserschaft des jeweiligen Mediums interessant ist. Entsprechende Kriterien findest Du in den Autorenhinweisen vieler Fachzeitschriften, hier zum <a href="https://www.managerseminare.de/Trainingaktuell/Autorenschaft">Beispiel der Training Aktuell</a>. Im Wesentlichen kannst Du diese Kriterien auch für Dein Textkonzept verwenden.<br> <br><strong>Für wen, in welcher Situation schreibst Du den Beitrag?</strong><br>Idealerweise hast Du dabei konkrete Menschen vor Augen, möglicherweise Kund*innen, die genau mit diesem Thema und entsprechenden Fragen zu Dir kommen.<br> <br><strong>Was willst Du Deinen Leserinnen mitgeben?</strong><br>Was erfahren Deine Leserinnen? Welche Hilfestellungen gibst Du ihnen? Warum lohnt es sich für sie, Deinen Beitrag zu lesen? Was unterscheidet Deine Ausführungen zum Thema von anderen bzw. schon Bekanntem?<br> <br><strong>Was ist die zentrale Botschaft Deines Beitrags?</strong><br>Welche Erkenntnisse sollen bei Deinen Leserinnen hängen bleiben? Welche Veränderung willst Du in ihrem Denken oder Handeln bewirken? Welchen Titel willst Du Deinem Text geben?<br> <strong><br>Wie willst Du Deinen Text aufbauen?</strong><br>Welche Aspekte willst Du in Deinem Beitrag behandeln? Wie willst Du die Inhalte gliedern? Wie sieht Deine Argumentationslinie aus? Willst Du Grafiken oder Bilder einbauen?<br> <br>Sofern Du das Textkonzept nicht für eine Redaktion, sondern nur für Dich erstellst, reicht es, wenn Du zu den verschiedenen Fragen lediglich Stichworte notierst. Es geht hier – wie gesagt – in erster Linie darum, Deinen Ideen eine Richtung zu geben.<br> <br>Nachfolgend erstellst Du ein Textgerüst. Das heißt, Du definierst einzelne Textabschnitte und formulierst erste Zwischenüberschriften. In jeden Abschnitt fügst Du Deine Ideen und Argumente, Inspirationen und Recherche-Ergebnisse, erste Textfragmente und möglicherweise auch Bilder oder Grafiken ein.<br> <br>Ich finde eine solche Struktur ungemein hilfreich. Dies aus drei Gründen:<br>1.         Ich kann neu hinzukommende Ideen ergänzen, ohne die Struktur zu verlieren<br>2.         Ich kann den Text abschnittsweise – auch über einen längeren Zeitraum – erstellen<br>3.         Ich starte nicht vor einem leeren Blatt mit dem Schreiben</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dein Thema durchdringen</h2>



<p>Bereits <a href="https://www.katrinfehlau.de/worueber-soll-ich-bloss-schreiben/">im zweiten Teil meiner Reihe</a> hatte ich aufgezeigt, dass es sinnvoll ist, ein Thema so klein und konkret wie möglich zu machen. Auf alle Fälle ist das ein guter Anfang, um es in der Tiefe zu durchdringen. Aus meiner Sicht braucht es jedoch noch mehr. Nämlich die Bereitschaft und Ausdauer, sich seine eigenen Gedanken zu machen, statt sich mit dem zufrieden zu geben, was einem die Google- oder KI-Recherche zum Thema liefert.<br> <br>Denn wozu schreibst Du als Coach? Um <a href="https://www.katrinfehlau.de/fuer-berater/">Deine Positionierung</a> zu untermauern, Deine Kompetenz zu belegen, Dich als Persönlichkeit zu zeigen. Es geht um Merk-Würdigkeit, um Vertrauen, um Resonanz. Das alles erzielst Du nicht, wenn Du nur wiedergibst, was es überall sonst schon zu lesen gibt, nichts wirklich Eigenes in Deine Beiträge bringst.<br> <br>„Drück Dich klar aus!“ war ein Appell, den ich als Kind oft von meiner Mutter gehört habe. Nun sind ja manche Botschaften, die wir von unseren Eltern als Kinder hören, nicht unbedingt nützlich, aber für diese bin ich meiner Mutter dankbar. Denn dieser Appel in meinem Hinterkopf lässt mich beim Schreiben immer wieder hinterfragen: Ist es genau das, was ich sagen will? Trifft das den Kern? Habe ich die wesentlichen Aspekte erfasst? Ist die Hinleitung schlüssig, die Argumentation einleuchtend?<br> <br>Zweifelsohne ist dieses Hinterfragen mühselig. Es kann dazu führen, dass Du anfängliche Ideen verwerfen, Deinen Beitrag umbauen, bereits Geschriebenes ad acta legen musst. Oft kannst Du dabei aber auch einiges – nicht nur für Deine Kundinnen, sondern auch für Dich –  Neues erschließen. Vor allen Dingen jedoch kannst Du Dich am Ende mit einem Beitrag zeigen, hinter dem Du voll und ganz stehen kannst. Einem Beitrag, der klar Deine Position und Deine Botschaften rüberbringt und – idealerweise – Wirkung bei Deinen Leserinnen erzielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deinen eigenen Stil kultivieren</h2>



<p>Ich erlebe immer wieder, dass sich Menschen beim Schreiben seltsam verkünsteln. Das führt zu Schachtelsätzen, Substantiv-Konstruktionen, einer Ansammlungen von fachsprachlichen Formulierungen, Buzzwords und oftmals gänzlich blutleeren Texten. Lies Dir das, was Du schreibst, laut vor. Würdest Du so sprechen? Wenn nicht, schreib es um.><br><br>Oder schreib am besten gleich so wie Du sprichst. So wie Du auch im Kontakt mit Deinen Kund<em>innen oder Kolleg</em>innen sprichst. Nutze dafür gerne für Dich typische Formulierungen und Ausdrücke. So kannst Du Dich auch über Deine Sprache in Deiner Einzigartigkeit zeigen.<br>Also sprich schreibend unbefangen drauflos. Schreib, was Du in Gedanken Deinen Kund*innen sagst, vielleicht schon oft gesagt hast, einfach runter. Gerne gleich längere Textpassagen. Beim Reden legst Du auch nicht jeden einzelnen Satz auf die Goldwaage, ehe Du ihn aussprichst (zumindest meistens nicht).<br><br>Versuch Dich dabei von der Vorstellung zu lösen, den perfekten Text zu schreiben. Wichtig ist erstmal, dass Du etwas aufs Blatt bringst.  Der Feinschliff kommt später. Dazu mehr in meinem nächsten Beitrag meiner kleinen Reihe zum Thema „Schreiben für Coaches“.</p>



<p></p>



<p><a href="https://www.katrinfehlau.de/warum-es-sich-als-coach-lohnt-zu-schreiben/">In Teil 1 zeige ich auf, warum es sich für Dich als Coach lohnt regelmäßig zu schreiben</a>.<br><a href="https://www.katrinfehlau.de/worueber-soll-ich-bloss-schreiben/">In Teil 2 erfährst Du, wie Du passende Themen findest.</a><br>In Teil 4 lernst Du nützliche Routinen für Deinen Schreibprozess kennen (coming soon)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/als-coach-ansprechend-und-lebendig-schreiben/">Als Coach ansprechend und lebendig schreiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
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		<title>Worüber soll ich bloß schreiben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:15:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In Teil 1 meiner Serie zum Thema &#8222;Schreiben für Coaches&#8220;, habe ich 5 Gründe aufgeführt, warum es sich für Dich als Coach lohnt zu schreiben. In diesem zweiten Teil geht es um die Frage, wie Du Themen findest, über die Du schreiben kannst und magst – und die Dich in Deinem Geschäft weiterbringen. Themen von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/worueber-soll-ich-bloss-schreiben/">Worüber soll ich bloß schreiben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
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<p><a href="https://www.katrinfehlau.de/warum-es-sich-als-coach-lohnt-zu-schreiben/">In Teil 1 meiner Serie</a> zum Thema &#8222;Schreiben für Coaches&#8220;, habe ich 5 Gründe aufgeführt, warum es sich für Dich als Coach lohnt zu schreiben. In diesem zweiten Teil geht es um die Frage, wie Du Themen findest, über die Du schreiben kannst und magst – und die Dich in Deinem Geschäft weiterbringen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Themen von Deiner Positionierung ableiten</h3>



<p>Was auch immer Du schreibst: es sollte auf <a href="https://www.katrinfehlau.de/fuer-berater/">Deine Positionierung</a> einzahlen. Auf der Suche nach für Dich passenden Themen solltest Du also zunächst überlegen, was in unmittelbarem Zusammenhang mit Deiner Positionierung steht.</p>



<p>Zu diesen sogenannten Inside-Out-Themen zählen</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Expertise-Themen</strong>, also Inhalte, die Deine fachliche Kompetenz belegen. Zum Beispiel Anleitungen, fachliche Impulse, Kundenstories: Warum es xy unbedingt braucht. Wie Du xy entwickelst. 5 Schritte auf dem Weg zu xy. Stolpersteine im Umgang mit xy. Wie meine Kundin ihr xy gefunden hat.</li>



<li><strong>Erfahrungs-Themen</strong>, zum Beispiel: Was Dich zu xy gebracht hat. Welche Erkenntnisse Du über die Jahre zu xy gewonnen hast. Warum Du heute xy umfassender siehst als vor 5 Jahren. Wer oder was Dich zu xy besonders inspiriert hat.</li>



<li><strong>Meinungs-Themen</strong>: Warum Deines Erachtens kein Mensch an xy vorbeikommt. Warum Du anders als Dein Wettbewerb auf xy schaust. Welchen Aspekt von xy Du besonders wichtig findest. Weshalb viele xy missverstehen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Themen aufgreifen, die Deine Kundinnen bewegen</h3>



<p>Noch mehr Resonanz kannst Du mit Outside-in-Themen erzeugen. Dabei geht es um die Perspektive Deiner Kundinnen. Tauche so tief wie möglich in ihre Welt ein. Welche Probleme und Fragestellungen treiben Deine Kund*innen um? Was sind ihre Herausforderungen, Ziele, Bedürfnisse? Mit welchen Anliegen kommen sie zu Dir? Wie beschreiben sie, was sie bewegt und was sie sich von Deiner Begleitung versprechen? Welche Aussagen begegnen Dir immer wieder?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich bin unsicher, ob …</li>



<li>Oft wünsche ich mir mehr …</li>



<li>Ich scheitere immer wieder an …</li>



<li>Mein Chef erwartet mehr … von mir.</li>



<li>Ich weiß nicht, ob ich … überhaupt will.</li>



<li>Ich fühle mich oft so …</li>
</ul>



<p>Wenn Du aufmerksam hinhörst, wirst Du unzählige thematische Inspirationen gewinnen. Lege eine Liste mit typischen Themen und typischen Formulierungen an. Dann hast Du bald einen reichen Themen-Fundus, aus dem Du lange schöpfen kannst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Themen so klein und konkret wie möglich machen</h3>



<p>Wenn Dein Thema zu groß gefasst, ist, wirst Du es höchstwahrscheinlich nur oberflächlich bearbeiten können. Im Ergebnis werden Deine Beiträge banal und bieten Deinen Leser*innen nichts, was sie nicht eh schon wüssten. Damit vergibst Du die Chance, Deine Kompetenz als Expert*in zum Thema zu belegen.</p>



<p>Zu groß ist ein Thema immer dann, wenn Du damit ein ganzes Buch füllen könntest. „Konflikte im Arbeitsalltag lösen“ ist ein gutes Beispiel für ein viel zu weit gefasstes Thema. Hierzu fallen Dir sicher ein paar mögliche Kapitel ein: „Konfliktarten“, „Konflikttypen“, „Konfliktdynamiken“… Zu jedem dieser Kapitel könntest Du mindestens fünf Unterkapitel aufmachen. </p>



<p>Und dann könntest Du noch tiefer gehen, zum Beispiel „Konfliktdynamiken im Gehirn: Warum wir in Konflikten nicht mehr klar denken können“. Und die Chance, dass Du mit diesem Thema das Interesse Deiner Leser*innen gewinnst und Deine Expertise belegst ist deutlich größer, als wenn Du angesichts der Größe auf der Ebene von Binsenweisheiten à la „In jedem Konflikt steckt eine Chance“ bleibst.</p>



<p>Ein zunächst großes Thema auf Detailthemen – ja Mikrothemen – runterzubrechen, macht es übrigens nicht nur für Deine Leser*innen interessanter, sondern auch für Dich selbst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Themen bearbeiten, die Dich selbst interessieren</h3>



<p>Wenn Du lange und ausführlich genug die Themen bearbeitet hast, die unmittelbar aus Deiner Positionierung hervorgehen, fängst Du höchstwahrscheinlich irgendwann an, Dich beim Schreiben zu langweilen. Für potenzielle Kund*innen, die ihr Profil schärfen möchten, können Beiträge wie <a href="https://www.katrinfehlau.de/warum-du-als-coach-eine-klare-positionierung-brauchst/">„Warum Du eine Positionierung brauchst“</a>, <a href="https://www.katrinfehlau.de/wie-sie-ihren-erfolg-als-coach-wirksam-beeinflussen-teil-2-lieblingsklienten-kennen/">„Deine Lieblingsklienten kennen“</a> gegebenenfalls erhellend sein. Ich dagegen fand es mit der Zeit wenig befriedigend, über etwas zu schreiben, über das ich (und nicht nur ich) schon so viel und so oft etwas gesagt oder geschrieben hatte.</p>



<p>Und da ich mich beim Schreiben nicht langweilen mag, fing ich bald an, mein Themenspektrum für meinen Blog zu erweitern. Seither greife ich oft typische Fragestellungen meiner Kund*innen auf. Manchmal aber auch Fragen, die ich mir selbst stelle, die mich beschäftigen, zu denen ich mehr wissen, mehr verstehen möchte.</p>



<p>Das hat zum Beispiel zu meinem Blogbeitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/welche-auftraege-nimmst-du-an/">„Welche Aufträge nimmst Du an?“</a> geführt. Ein Thema, das zu meiner Positionierung passt, wenn man – wie ich – Profilentwicklung auch als kontinuierliche Professionalisierung versteht. Zudem ein Thema, das nicht nur bei meinen Leser*innen auf große Resonanz gestoßen ist, sondern für mich überaus spannend war. Und dazu beigetragen hat, meine eigene Expertise weiterzuentwickeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Abschluss</h3>



<p>Manche Themen erfüllen alle vier der hier genannten Auswahlkriterien. Das ist zum Beispiel bei dem Thema, zu dem ich hier gerade schreibe, der Fall.</p>



<p>1. Es passt zu meiner Positionierung, denn ich unterstütze meine Kundinnen nicht nur ihr Profil zu entwickeln, sondern sich auch damit zu zeigen.</p>



<p>2. Es dockt an einem typischen Problem meiner Kund*innen an, nämlich der Überzeugung nicht schreiben zu können.</p>



<p>3. Da ich mit dem Oberthema „Schreiben für Coaches“ jedoch ein ganzes Buch füllen könnte, bin ich weiter ins Detail gegangen und habe mich dabei an typischen Aussagen meiner Kundinnen orientiert. Konkret an der Frage: Worüber soll ich überhaupt schreiben?</p>



<p>4. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema hat nicht zuletzt auch mir selbst geholfen. Denn so war ich gezwungen, vieles, was ich in meiner eigenen Schreibarbeit eher unbewusst-intuitiv mache, zu konkretisieren und in eine Form von Anleitung zu überführen.</p>



<p>Dass ein Thema alle vier Kriterien erfüllt, muss aber nicht unbedingt sein. Allein einem Auswahlkriterium zu folgen, bringt Dich bei der Themenfindung schon weiter. Setz Dich hin und schreib alles auf, was Dir einfällt. Und wenn es nur sechs Themen sind, hast Du schon genug, um zumindest jeden zweiten Monat einen neuen Blogbeitrag zu schreiben.</p>



<p>Wie Du einen solchen Beitrag erstellst und Deinen persönlichen Ausdruck findest, werde ich Dir in meinen nächsten Beiträgen in dieser Reihe erläutern.</p>



<p><br><a href="https://www.katrinfehlau.de/warum-es-sich-als-coach-lohnt-zu-schreiben/">In Teil 1 zeige ich auf, warum es sich für Dich als Coach lohnt regelmäßig zu schreiben</a><br>In Teil 3 erfährst Du, wie Du ansprechend und lebendig schreibst<br>In Teil 4 lernst Du nützliche Routinen für Deinen Schreibprozess kennen (coming soon)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/worueber-soll-ich-bloss-schreiben/">Worüber soll ich bloß schreiben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
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		<title>Lesenswerte Bücher für Coaches</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 07:55:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching-Qualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dies ist meine persönliche Short-List lesenswerter Bücher für Coaches. Vielleicht ist etwas spannendes für Dich dabei. Ich wünsche Dir viel Freude beim Stöbern und Lesen! Es gibt keine Narzissten – Nur Menschen in narzisstischen Nöten Klaus EidenschinkNarzisst – oft als Schimpfwort gebraucht – bezeichnet gemeinhin rücksichtslose&#160;Egomanen&#160;mit unstillbarem Größenwahn. Klaus Eidenschink hält derartige Etikettierungen für wenig [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/lesenswerte-buecher-fuer-coaches/">Lesenswerte Bücher für Coaches</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
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<p>Dies ist meine persönliche Short-List lesenswerter Bücher für Coaches. Vielleicht ist etwas spannendes für Dich dabei. Ich wünsche Dir viel Freude beim Stöbern und Lesen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Es gibt keine Narzissten – Nur Menschen in narzisstischen Nöten</h3>



<p><em>Klaus Eidenschink</em><br>Narzisst – oft als Schimpfwort gebraucht – bezeichnet gemeinhin rücksichtslose&nbsp;Egomanen&nbsp;mit unstillbarem Größenwahn. Klaus Eidenschink hält derartige Etikettierungen für wenig nützlich. Ohne zu negieren, dass Menschen in narzisstischen Nöten anderen Menschen viel Leid zufügen können, macht er deutlich, dass narzisstisches Verhalten als Kompensation einer in der kindlichen Entwicklung begründeten Not zu verstehen ist. Erhellend war für mich, in wie vielen Gewändern sich derartiges Verhalten zeigen kann. Besonders hilfreich fand ich jedoch die Anregung, die eigenen inneren und äußeren Reaktionen als Indikator zu nutzen. Will ich gefallen, will ich Anerkennung, strenge ich mich besonders an? Langweile ich mich oder habe ich das diffuse Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt? So kann mich eine gute Selbstwahrnehmung im Coaching davor bewahren, unbewusst nach den Regeln eines Menschen in narzisstischen Nöten zu spielen. Und damit wäre oft schon viel gewonnen, selbst wenn es &#8211; zumindest in vielen Fällen &#8211; nicht zum Auftrag gehört, die psychische Not meines Klienten zu heilen.&nbsp;<br><em><a href="https://www.amazon.de/keine-Narzissten-Menschen-narzisstischen-N%C3%B6ten/dp/384970534X/ref=sr_1_1?crid=3H60WAYBSCXBG&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.siBv8xOUVPvBpqHN3o2YHOSsvjEXkeak5Y2tM7mMIcUPVGX44q_fB50f0q5JpuWDZ5Jjiml0lxPCp5ydHaWytjVnRd-wsoi4JA7NVD-wYdp9UkcQzw82pgMAWu8u_IAkVxTFshgxkIoWmlNkkY7tjyC_c0qpgWniJIG2Ud9u05zgJLC7E_KOGpoYwgRmf_IKleUydyZtPCl03GTu_eIzYNSlhYrnO7sb9TLjm1-PGL8.za_V9Zr-IwXUdZMrOyiFmvp5ZCWSSsGXWSOO_xCtnbA&amp;dib_tag=se&amp;keywords=es+gibt+keine+narzissten&amp;qid=1765265329&amp;sprefix=Es+gibt+keine+%2Caps%2C129&amp;sr=8-1">Zum Buch</a></em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wirksam werden im Kontakt&nbsp;</h3>



<p><em>Mechtild&nbsp;Erpenbeck&nbsp;</em><br>Wie kann ich meine Aufmerksamkeit im Coaching gleichermaßen nach außen wie nach innen richten? Wie gelingt es mir, mich immer wieder neu und mit aufrichtigem Interesse meinen wechselnden&nbsp;Coachees&nbsp;zu widmen? Wie gehe ich mit meinen eigenen Affekten um? Welche Verantwortung habe ich? Fragen wie diese haben mich beschäftigt, als ich mich vor vielen Jahren mit&nbsp;dem ebenso wichtigen wie schwer zu fassenden Phänomen der Haltung im Coaching auseinandergesetzt habe.&nbsp;Bei Mechthild&nbsp;Erpenbeck&nbsp;habe ich fundierte Antworten und wichtige (Selbst-)Erkenntnisse erhalten. Anhand von konkreten Beispielen aus ihrer Praxis beschreibt&nbsp;Erpenbeck&nbsp;Handlungsweisen wie&nbsp;Zuhören, Staunen und Schweigen, Feedback oder Konfliktklärung und transportiert dabei nachvollziehbar ihre&nbsp;zentrale Botschaft: Achtsamkeit im Sinn einer „schwebenden Aufmerksamkeit“ und innere Selbsterforschung sind der Kern, um als Coach wirksam zu sein.<br><a href="https://www.amazon.de/Wirksam-werden-Kontakt-systemische-Systemische/dp/3849701832/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=4C51VJ7GVYKF&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.l3PEcLIlBUzj5KvotyeJ6BiTxz71H5_W16pALkgSa3kQCkP47jrTqy6A3ypK4QBB093T1uGGAAs4svNF8s6gLhshKcYPnPglqCrtuCnWjuGYqJ1E-H8QDzCqVcb3qbpVVoHfdwc1OAyNuu7q8uqtNhOo5Cm4kXXhr8578OIxIH3BJpACLQ-fYS8zZZt66T6ZD16pimbCgSsmx-1ynDbFg-GhwCqJWdBBZz-JRc7gl2M.IUPBL7w6JzqUmDlFV0uC6h-mKd0YQChRL9uhgSLCwok&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Wirksam+werden+im+kontakt&amp;qid=1765265447&amp;sprefix=wirksam+werden+im+kontak%2Caps%2C105&amp;sr=8-1">Zum Buch</a>&nbsp;</p>



<p>Lies dazu auch gerne meine Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/welche-auftraege-nimmst-du-an/">Welche Aufträge nimmst Du an?</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit Fragen führen&nbsp;</h3>



<p><em>Sigrid&nbsp;Frank-Eßlinger&nbsp;</em><br>Fragen gehören zu den wichtigsten Instrumenten von Coaches. In diesem Buch geht es jedoch nicht nur um gute&nbsp;Coachingfragen, sondern vielmehr um die Bedeutung von Fragen in jedweder (beruflichen) Kommunikation. So dienen sie nicht nur der Informationsbeschaffung, sondern sind der Schlüssel zum Verstehen. Sie helfen zu reflektieren, Perspektiven zu wechseln und neue Ideen zu entwickeln. Sie signalisieren Interesse und können den Kontakt intensivieren. Sigrid&nbsp;Eßlinger&nbsp;beschreibt in ihrem Buch die vielfältigen Einsatzbereiche von Fragen, verdeutlicht aber auch, was dabei schief gehen&nbsp;kann und wie sehr die eigene Haltung die Qualität der fragenden Kommunikation beeinflusst. Für Führungskräfte eine absolute Leseempfehlung, für Coaches eine Lektüre, die Bekanntes auffrischt und weiter zum Fragen ermutigt.&nbsp;<br><a href="https://www.amazon.de/Mit-Fragen-f%C3%BChren-F%C3%BChrungskr%C3%A4fte-TaschenGuide/dp/3648180169/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=22VLHVJUWYMSW&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.ceTRy-39mh11EPOpt2HKmgcp5X-KqlbLN-hQAysEgdw8mUwcmrIiXZDtmxUBRDnG3e-glKMK9UaEARQT8_TOHqqDtV0Xg3K4prj9Frpj8X_IRRZG5APuGAsQUR_d11MTK3m21RhFNPvJHAfUrYOHDHhlFyPUR6uRw_kHw2MsU1RfX797XXt4-AIB97wmPCeGaiKXNUKu0Mzzy5Ynio5MlxVsI_pVHBgqkDEN0EDbfLk.dxcOJ0V_gm0e3lECyOdQpUAfQWeV5vjzh9GolLQDUDE&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Mit+Fragen+f%C3%BChren&amp;qid=1765265537&amp;sprefix=mit+fragen+f%C3%BChren%2Caps%2C115&amp;sr=8-1">Zum Buch</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Mini-Max-Interventionen&nbsp;</h3>



<p><em>Manfred Prior&nbsp;</em><br>Dies kleine Büchlein liefert 15 sprachliche Mini-Interventionen, die ebenso schlicht wie wirkungsvoll sind. Im Kern zielen diese Interventionen darauf ab, Klienten aus dem Problem- in einen Lösungsraum zu locken. So geht es in einem Kapitel um die Generalisierungen von&nbsp;Coachees&nbsp;und wie es gelingen kann, durch&nbsp;Infragestellen&nbsp;des „immer“ Ausnahmen von der Regel zu identifizieren. Ebenso kann&nbsp;mit einem kleinen „bisher“ die Fortschreibung eines Problems in die Zukunft unterbrochen werden. Ein wichtiges Wort zur Unterschiedsbildung ist für Prior auch das Wort „sondern“. Ganz wundervoll finde ich zudem seine Ausführungen zur Kraft des Schweigens. Gelegentlich fällt mir das Büchlein in die Hände und dann motiviert es mich, diese nützlichen kleinen Sprachfiguren wieder öfter zu verwenden.&nbsp;<br><a href="https://www.amazon.de/MiniMax-Interventionen-minimale-Interventionen-maximaler-Wirkung/dp/3849703258/ref=sr_1_1?crid=3L3S3FEVLVZGO&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.iSjSHqSfai0mKTtOwrOPMuZoHHLQX-dH8YJHYLMLJwgYX5LcHVllyBsJgYQ_3803Q3dkmoSrlASP3D5GbnsWML-7O1QTLrzutXk3dn0J4CQbz-2GmxAN3vOUaToDCUx6.HCA0jBa_zH1lJaqkdgKSXIs5Jt8QsAoXRoExNf3tQC0&amp;dib_tag=se&amp;keywords=mini-max+interventionen&amp;qid=1765265642&amp;sprefix=Mini-Max%2Caps%2C133&amp;sr=8-1">Zum Buch</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Lösungen mit dem Systembrett</h3>



<p><em>Georg&nbsp;Breiner&nbsp;und Wolfgang Polt&nbsp;</em><br>Vor über zehn Jahren habe ich bei einem familientherapeutischen Institut eine zweitägige Fortbildung zu Aufstellungen mit dem Systembrett besucht. Dort wurde das Buch von Georg&nbsp;Breiner&nbsp;und Wolfgang Polt empfohlen und seither schaue ich immer wieder gerne rein. Die beiden Autoren beschreiben aus einer klaren&nbsp;systemischen&nbsp;Perspektive, was die Arbeit am Brett zu leisten vermag und vermitteln leicht lesbar ein unglaublich umfangreiches Wissen. Besonders gut gefällt mir, dass sie mit dem Kapitel „Hilfreiche Haltungen“ – u.a. Gastgeberverständnis, Absichtslosigkeit, Aufmerksamkeit gegenüber Störungen – in das Thema einsteigen. Zugleich geben sie&nbsp;konkreten&nbsp;Input zum Setting, zur Herangehensweise, zu Einsatzbereichen und zum Ablauf der Arbeit mit dem Systembrett. Ein Buch, das zur Arbeit mit dem Brett ermutigt und darüber hinaus viele grundlegende Einsichten zum&nbsp;systemischen&nbsp;Coaching ermöglicht.&nbsp;&nbsp;<br>In dem Zusammenhang kann&nbsp;ich übrigens&nbsp;auch das von Georg&nbsp;Breiner&nbsp;entwickelte <a href="https://www.online-systembrett.com/">Online-Systembrett</a> empfehlen.&nbsp;<br><a href="https://www.amazon.de/L%C3%B6sungen-mit-Systembrett-Aufstellungen-Unternehmensberatung/dp/B0DHQSYM6J/ref=sr_1_1?crid=2T42VIF5KEDFS&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.7cNT6orxKPx7HvQPtMP5QsgOv5bEm2_IYuetnyRKjPuKo2pkVGMigJR0CCwLzOoemOrO7fJFDqCYVAytR3Z1yOwir9enjzvrpLJhIqgE1ER8Rq7mVVX_5ejuNMOnLTs2oh8ALiHBhgnLPYkY_WuiRf1cFRerY2MZg-i8pxUsfTI4WXP1TjdQ7GBaFjZOsUoteIA0-0XLiyCOJy7FznK_DvZgpBGenPWks3R3XYqTR_c.Z5gnZWc5yVImsUP_ynF6jrdlxa5To6kLPhqJ1GtpxlE&amp;dib_tag=se&amp;keywords=l%C3%B6sungen+mit+dem+systembrett&amp;qid=1765265806&amp;sprefix=L%C3%B6sungen+mit+dem+sy%2Caps%2C1189&amp;sr=8-1">Zum Buch</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Einführung in narrative Methoden der Organisationsberatung</h3>



<p><em>Michael Müller&nbsp;</em><br>Biographische Erzählungen, die wir uns selbst und andere über uns erzählen, beschreiben und prägen unsere Identität. Doch nicht nur das. Erzählungen helfen uns, Informationen zu verarbeiten, Sinn herzustellen, Werte zu vermitteln, Gemeinschaften zusammenzuhalten und Unbewusstes bewusst zu machen. Narrationen zählen zu den ältesten, mächtigsten und für mich persönlich faszinierendsten Instrumenten menschlicher Kommunikation. Dies Büchlein von Michael Müller ist weit mehr als eine Einführung. Es erklärt Aufbau und Formen von Geschichten, beschreibt die Bedeutung von Erzählungen für die Konstruktion individueller und&nbsp;organisationaler&nbsp;Identität und widmet den Einsatzbereichen Coaching und Organisationsberatung jeweils ein umfassendes Kapitel. Schöne Anregungen für die eigene narrative Praxis!&nbsp;<br><a href="https://www.amazon.de/Einf%C3%BChrung-narrative-Methoden-Organisationsberatung-Carl-Auer/dp/3849701573/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.wUBZ9_wjV6N7eIkmCpKfCkKDwLWC9r6C3E5-rAYu4iBMST9hePDHE4TJ56khKHVR-hz6K3YFgJblcz41I_7Y3nbYhFIU1NNlM8YL7z3I0-zcIZlNyAkPuAvYd3VeqVKXm0L2lxgJmu0Q5go2YJN5nr3WTjN9_FfxPQ2Ny1iB0wNPbrlK9BFVtkIVpNyDseRdTyadryol1egEyqX2-zeSklvBFU_Ej4m7m5ZVCP2LfbI.mopi-j9_CYXWwpUHw3Qv9H7A2gQamXSii5j9cpMpIkY&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Einf%C3%BChrung+in+die+narrative+Organisationsberatung&amp;qid=1765265986&amp;sr=8-1">Zum Buch</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Coaching-Falle&nbsp;</h3>



<p><em>Svenja Hofert&nbsp;</em><br>Svenja Hofert schreibt: Irgendwann habe ich begonnen, mich für den Begriff „Coach“ zu schämen. So geht es mir selbst und ich kenne diese Aussage auch von einigen Kolleginnen und Kundinnen in meiner Profilberatung; reifen, zur Selbstreflexion fähigen Menschen, die andere wirksam bei ihren Anliegen begleiten. Da der Begriff Coach nicht geschützt ist, gibt es leider inzwischen viel zu viele selbst ernannte Coaches im Markt. Viele davon arbeiten mit manipulativen Methoden, erklären ihren Klientinnen<em>, </em>was sie zu denken, zu fühlen und zu heilen haben. All das, ohne in eine echte Beziehung&nbsp;zu ihren Klientinnen zu treten. Dabei zählen die Persönlichkeit des Coaches und dessen Fähigkeit, eine tragfähige, vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, nachgewiesenermaßen zu den wichtigsten Wirkfaktoren im Coaching. Svenja Hofert beschreibt die Phänomene sehr fundiert, ohne zu verleugnen, dass auch seriöses Coaching Nebenwirkungen haben kann, über die sich Coach und&nbsp;Coachee&nbsp;im Klaren sein sollten. Absolute Lese-Empfehlung!&nbsp;<br><a href="https://www.amazon.de/Die-Coaching-Falle-Coaching-Boom-Wirtschaft-Checklisten/dp/3689510635/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3OXOJ589VKHTH&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.p6kAw2NP_mMbjUxSF6eLfeF9gKoycopzTUCtHk-udTkRv2NnPZWjbnWwcluDjo1AOGhNQQF2DKB6n85D_PKZ03f0JejA0BfNvgqOcS4oyoiGi3Wz3zh3YIK4ZS8hW_r9JOdtUyqrhtQEhmG4MUmnyRw5vwwt8TsjMOlkusApdlTl2rWoFpR3FvYH72--h7rDJM7G9I6mk0zV78d5A_skpEeR22ySDNaNri6CZ5nj104.Q5u8ny6GISxX5K975ZYmOEq06ZNFVJ0cLCM1WFCmEM0&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Die+Coaching-Falle&amp;qid=1765266071&amp;sprefix=die+coaching-falle%2Caps%2C1004&amp;sr=8-1">Zum Buch</a>&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unverfügbarkeit&nbsp;</h3>



<p><em>Hartmut Rosa&nbsp;</em><br>Der erste Schnee im Winter,&nbsp;unverfügbar&nbsp;und zugleich für viele berührend, bezaubernd. Der Soziologe Hartmut Rosa beschreibt, wie sehr das Streben des (modernen) Menschen, das Leben planbar, die Welt verfügbar zu machen, echte Erfahrung, Berührung und Resonanz behindert. Denn diese entstehen – wie&nbsp;Rosa&nbsp;anschaulich darlegt – aus der Begegnung mit dem&nbsp;Unverfügbaren.&nbsp;Die Annahme, dass wir Resonanz erfahren, bekämen wir die Welt nur endlich in den „Griff“, erweist sich folglich als ein Trugschluss. Lassen wir hingegen wieder mehr&nbsp;Unverfügbarkeit&nbsp;zu, wächst die Chance, die Resonanz zu erleben, nach der wir uns sehnen. Eine Aufforderung, der es – wie ich finde – lohnt zu folgen.&nbsp;<br><a href="https://www.amazon.de/Unverf%C3%BCgbarkeit-suhrkamp-taschenbuch-Hartmut-Rosa/dp/3518471007/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=19HER9M0B6WUO&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.CQQPqtaHTBJSOH0ezDu-5IKtBJLxkg_1JF-jJxXHKTGo0wgu9w9NY8rVaNTAh4YdTU-AjdG-y1uxzB0VHspZVX1jfW_th8CVidbWrDyz0rg2xuLBLhs6eO67JfKweNMLFUZXf5OB9CktD-FchF3bmjFL5O0B254O4UgpqBbzAbNDJub4yYauG-eROskEE0eu-9m7MnrFAbZhtYeYgWuuuBIzDdHwb_q2PiMCUM3MUvw.vqOE9KsviLJ1gGdl4U7a1UB0D-bSp4RbaA9W0BVrQxY&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Unverf%C3%BCgbarkeit&amp;qid=1765266181&amp;sprefix=unverf%C3%BCgbarkeit%2Caps%2C111&amp;sr=8-1">Zum Buch</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Sinn erfüllt&nbsp;</h3>



<p>Katharina&nbsp;Ceming&nbsp;<br>Ich habe die promovierte Theologin und Philosophin Katharina&nbsp;Ceming&nbsp;vor über 10 Jahren kennengelernt. Seit unserer ersten Begegnung beeindruckt mich ihr umfassendes, fundiertes Wissen, das sie stets ausgesprochen alltagstauglich zu vermitteln weiß. In „Sinn erfüllt“ beleuchtet sie die Aspekte, die in der psychologischen&nbsp;Sinnforschung&nbsp;und in der philosophischen Tradition als wesentliche Bausteine eines&nbsp;sinnerfüllten&nbsp;Lebens gesehen werden. Dabei geht sie in vier großen Kapiteln der Frage nach, was Sinn überhaupt ist, warum es sinnvoll ist, sich nicht nur um die eigenen Bedürfnisse zu kümmern, warum es sinnvoll ist, zu wissen, wer wir sind und welche Haltungen uns guttun und warum es sinnvoll ist, Freundschaft mit der Welt zu schließen. Für mich eine ausgesprochen wohltuende und ermutigende Lektüre.&nbsp;<br><a href="https://www.amazon.de/Sinn-erf%C3%BCllt-Katharina-Ceming/dp/3736504225/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=DZCRY0VROKP2&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.4ay9h9YlmSWLsavyXt_jhO4Xh0S644A4R3MITpdcZeshi4DUGuYoc1qZWIX8V5RdEA2j3_YBUgHZFQdcSkiJ_AR0fGj-kfM97klcwtY_Y-Q74Z4Xiqx3xJquUz1fYpW6M7O16UmtkMRjx61_9fO-ZB5FsU04XyyZR9va4EvcpX4O3YkeM-mGSvhQCttnjTs_6lGv0lF8L0QLumMcN9vBbl7vMJP1PSTgOqu7-FJNbWI.QfpRwGjBpTfpzTlfUNNCAS7VTk59ipyJ3QJkQ5jyt7I&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Sinn+erf%C3%BCllt&amp;qid=1765266287&amp;sprefix=sinn+erf%C3%BCllt%2Caps%2C455&amp;sr=8-1">Zum Buch</a><br>&nbsp;<br>&nbsp;</p>



<p><br>&nbsp;</p>
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		<title>Warum Selbstcoaching (auch bei der Positionierung) nicht funktioniert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 18:24:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Coach Profil]]></category>
		<category><![CDATA[Die Grenzen von Selbstcoaching]]></category>
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		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung für Coaches]]></category>
		<category><![CDATA[Profil als Coach schärfen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Leiter eines renommierten Ausbildungsinstitutes, der vor einiger Zeit mit mir an seiner persönlichen Positionierung gearbeitet hat, sagte im Vorgespräch zu mir: „Wissen Sie, die Fragen, die Sie mir vermutlich stellen werden, könnte ich mir auch selbst stellen. Aber ich brauche Sie als Begleiterin, die an den entscheidenden Stellen nachhakt“. Wie recht er hat. Die [&#8230;]</p>
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<p>Der Leiter eines renommierten Ausbildungsinstitutes, der vor einiger Zeit mit mir an seiner persönlichen Positionierung gearbeitet hat, sagte im Vorgespräch zu mir: „Wissen Sie, die Fragen, die Sie mir vermutlich stellen werden, könnte ich mir auch selbst stellen. Aber ich brauche Sie als Begleiterin, die an den entscheidenden Stellen nachhakt“.</p>



<p>Wie recht er hat. Die Welt ist voll von Ratgebern, sei es im Internet oder in Buchhandlungen, zu allen möglichen Themen und so auch zum Thema Positionierung für Coaches. Doch wie weit kommt man damit? Ist der vermeintlich kürzere – und erstmal kostengünstigere – Weg der Zielführende?</p>



<p>Manche der frei zugänglichen Impulse sind hilfreich und können einen ein Stückchen weiterbringen. Doch Selbstcoaching und damit auch die Positionierung nach dem „Do-it-yourself“-Prinzip hat Grenzen. Das aus den folgenden Gründen: </p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Entwicklung einer Positionierung braucht Struktur und Konsequenz</h3>



<p>Eine gute Positionierung bringt auf den Punkt, wofür Du stehst, was Dich von anderen unterscheidet und warum es sich für einen Kunden lohnt, mit Dir zu arbeiten. Sie gibt Dir Selbstsicherheit und Energie. Sie ist das Fundament, auf dem Dein Marketing aufbaut.</p>



<p>Die Entwicklung einer solchen Positionierung benötigt eine schlüssige Struktur und Konsequenz. Sie baut Schritt für Schritt aufeinander auf, angefangen bei Deiner Persönlichkeit als Coach, über Deine Kunden und ihre Bedarfe bis hin zu Deinem Differenzierungspotenzial im Markt. Dabei kommst Du nicht umhin, auch unliebsame Themen zu bearbeiten.</p>



<p>Selbstcoaching verleitet allerdings dazu, an unbequemen Stellen auszuweichen. Lieber liest Du noch ein Buch, hörst noch einen Podcast, statt Dich mit den entscheidenden Fragen zu konfrontieren. Du springst mal hierhin, mal dahin, hast heute diese und morgen jene Idee. Im ersten Moment bist Du begeistert von Deiner Eingebung, im nächsten Moment kommen Dir Zweifel. Weit entfernt von Klarheit und Sicherheit, drehst Du Dich zunehmend im Kreis.</p>



<p>Die einen verfangen sich dann im Grübeln und kommen gar nicht in die Umsetzung. Die anderen folgen einer Schönwetterstrategie nach dem Motto: Ich lege einfach mal los, dann wird das schon. So zäumen viele das Pferd von hinten auf. Da wird dann ein hübsches Logo entwickelt und eine Website aufgesetzt. Doch spätestens, wenn diese mit Inhalten gefüllt werden soll, wird es schwierig. Was zeichnet mich und mein Angebot aus? Was ist meine zentrale Botschaft? Wer soll sich angesprochen fühlen?</p>



<p>Selbst ein flotter Claim und schöne Fotos können nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine klare Positionierung fehlt. Die Website wirkt beliebig. Oft wird lang und breit erklärt, was Coaching ist und warum man, nach hinlänglichem persönlichem Straucheln in Privat- und Berufsleben, nun selbst als Coach tätig ist. Ich erkenne „Anfänger-Seiten“ auf den ersten Blick – und ich vermute auch viele Kund*innen. Nicht selten zeigt sich die fehlende innere Klarheit auch in recht beliebigen Beiträgen in den unterschiedlichsten sozialen Medien. Das wirkt dann meist noch schlimmer und beschämender als eine nicht ausgereifte Website.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Entwicklung einer Positionierung braucht Zeit</h3>



<p>Deine Positionierung kann nur überzeugen, wenn Du selbst davon überzeugt bist. Es ist elementar, dass Du Dich in Deiner Positionierung wiederfindest, Dich damit identifizierst.</p>



<p>Eine derart stimmige Positionierung zu erarbeiten, ist ein Prozess, der den wesentlichen Kern Deiner Persönlichkeit berührt. Dabei zeigt sich Dein Positionierungspotenzial nur selten gleich auf den ersten Blick, sprich an der Oberfläche des Offensichtlichen. Du solltest der Entwicklung Deiner Positionierung daher Zeit geben.</p>



<p>Zeit, um in die Tiefe zu gehen, unbewusste Schätze zutage zu fördern und auch Zeit, um immer wieder hinzuspüren, was bereits passt und wo sich noch ein innerer Widerstand regt. Statt dann aber – wie oben beschrieben – zur nächsten Idee zu springen, gilt es, dem Widerstand auf den Grund zu gehen. Nutzt man ihn als Wegweiser, lässt sich herausfinden, was fehlt oder zu verändern ist.</p>



<p>All das gelingt jedoch kaum allein. Das „Do-it-Yourself“-Prinzip funktioniert mithin bei der eigenen Positionierung genauso wenig wie in jedem anderen Entwicklungs- und Transformationsprozess.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Entwicklung einer Positionierung braucht ein Gegenüber</h3>



<p>In der Gestalttherapie gibt es den schönen Satz „Das Ich erkennt sich im Du.“ Es braucht das Gegenüber, um Erkenntnisse zu gewinnen, die einem im Selbstcoaching verborgen bleiben. Du kannst Dir selbst viele Fragen stellen – aber Du kannst sie nicht neutral beantworten. Insbesondere dann nicht, wenn Ängste, Vergleiche und Zweifel ins Spiel kommen. Und die tauchen in einem Positionierungsprozess zwangsläufig irgendwann auf.</p>



<p>Aber selbst, wenn das nicht der Fall ist: Blinde Flecken zeigen sich meist schon bei der Frage nach den eigenen Stärken. Viele meiner Kund*innen sehen nicht, was sie auszeichnet. Manche Gabe, manche Erfahrung, aus der Stärke erwachsen ist, ist für sie so selbstverständlich, dass sie sich ihrem Bewusstsein entzieht. Zugleich sehen sie nicht, wo sie sich noch besser aufstellen und entwickeln müssten.</p>



<p>Darüber hinaus sind es im Positionierungscoaching oft Fragen zu Kundenbedarfen, bei denen ich die Rolle der kritisch Hinterfragenden einnehme:&nbsp; Auch wenn Du davon überzeugt bist, dass Deine potenzielle Kund*in genau das bräuchte, ist zu prüfen, ob er/ sie das auch so sieht und bereit ist, Geld für Deine Leistung auszugeben.</p>



<p>Zieht man all das in Betracht, ist Selbstcoaching nicht der leichtere, schnellere und kostengünstigere Weg, sondern – zumindest meistens – der schwerere, langwierigere und teurere Weg.</p>



<p>Vergiss nicht: Mit Deiner Positionierung erarbeitest Du die Basis für Deine Zukunft als Coach. Gerne begleite ich Dich dabei – als strategisch erfahrene Beraterin und als einfühlsame Coach.</p>



<p><br></p>



<p><br></p>



<p><br></p>
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		<title>Meine Geschichte als Positionierungsberaterin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2025 15:25:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Coachingklienten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierungsberaterin]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierungsberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Profil als Coach schärfen]]></category>
		<category><![CDATA[Über mich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu meiner eigenen Positionierung als Positionierungsberaterin für Berater, Trainer, Coaches bin ich (kann ich es wagen, das kundzutun?) eher zufällig gekommen. Ich hatte bis dahin (2003) einen soliden fachlichen Background aus meiner zehnjährigen Tätigkeit als Beraterin in der seinerzeit führenden Agentur für strategische Unternehmenskommunikation. In der Zeit zwischen meinem Ausscheiden aus der Agentur und der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zu meiner eigenen Positionierung als Positionierungsberaterin für Berater, Trainer, Coaches bin ich (kann ich es wagen, das kundzutun?) eher zufällig gekommen. Ich hatte bis dahin (2003) einen soliden fachlichen Background aus meiner zehnjährigen Tätigkeit als Beraterin in der seinerzeit führenden Agentur für strategische Unternehmenskommunikation.<br><br>In der Zeit zwischen meinem Ausscheiden aus der Agentur und der Aufnahme meiner Selbstständigkeit absolvierte ich eine Coaching-Ausbildung. Dort traf ich auf eine Teilnehmerin, die bereits seit einigen Jahren erfolgreich als selbstständige Trainerin und Coach tätig war. Gegen Ende unseres ersten Ausbildungs-Moduls fragte sie mich, ob ich mir vorstellen könne, sie in Sachen Positionierung und Marketing zu unterstützen. Ich sagte mit Freuden zu und hatte damit meine erste Kundin! (Dieser Kundin habe ich viel zu verdanken. Leider kann ich hier nicht mehr auf ihre Seite verweisen, denn sie ist vor einigen Jahren verstorben.)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von der ersten eher zufälligen Positionierung zur bewussten Positionierung</h2>



<p>Kurze Zeit später empfahl sie mich weiter an ein Trainingsinstitut, mit dem sie zusammenarbeitete. Das Institut wollte mich als Texterin für eine Image-Broschüre. Doch bald merkte ich, dass die Auftraggeber keinerlei Bild davon hatten, für was sie stehen, warum sich Kunden für sie entscheiden sollten, welche Botschaften sie eigentlich in ihrer Broschüre vermitteln wollten. So arbeitete ich erstmal mit ihnen an ihrer Positionierung, bevor wir uns überhaupt an die Texte machen konnten.</p>



<p>Kurz darauf wurde ich wieder empfohlen &#8211; an eine Ausgründung von Neuland. Das Team von <a href="https://www.p1-consulting.de/">Process One</a> suchte eine Begleiterin, die ihnen nicht <em>sagt</em>, wie sie sich positionieren sollten, sondern die mit ihnen<em> gemeinsam</em> die Positionierung <em>erarbeitet</em>. Spätestens da war meine Profilberatung geboren.</p>



<p>Ich beschloss, meine Positionierungsidee zu überprüfen und fragte bei einem Fachmagazin an, ob sie Interesse an einer kleine Studie und einem Beitrag zum Thema „Positionierung von Trainern &amp; Coaches“ hätten. Das hatten sie. So fuhr ich zur Didacta nach Köln und interviewte die Aussteller*innen, wie sie an das Thema Positionierung herangehen, ob aus eigener Kraft oder mit professioneller Unterstützung. Bei der Gelegenheit lernte ich <a href="https://www.ursula-hosch.de/index.htm">Ursula Hosch</a> kennen, die mir nicht nur sehr sympathisch, sondern mit ihrem Claim &#8222;Rückgrat für Eigensinnige&#8220; einen Nerv bei mir traf.</p>



<p>Ich gönnte mir einige Coaching-Stunden bei ihr, erzählte ihr von meinen Überlegungen, stellte ihr meine Vorgehensweise vor. In den Sessions bei ihr wurde mir bewusst, wie lange und wie vielfältig mich bereits die Fragen nach Identität und Authentizität beschäftigten. Zu meiner großen Überraschung tauchte in mir der Titel meiner Abschlussarbeit im Germanistik-Studium auf: „Identität und Katharsis in dem Roman der <em>Junge Mann</em> von Botho Strauß“.</p>



<p>Ab da war der Weg endgültig frei. Ich war zu 100 Prozent davon überzeugt, dass die Profil- und Positionierungsberatung für Trainer*innen und Coaches genau mein Ding ist. In einem Rutsch war meine Website erstellt und ich legte voller Elan los. Die Resonanz, die ich binnen kurzem erfuhr, gab mir recht. Ich rannte förmlich offene Türen ein</p>



<p>Ursula Hosch war Ehrengast zur Feier meiner 15-jährigen Selbstständigkeit und betonte – was mir gar nicht mehr so bewusst war – wie sehr es sie beeindruckt und gefreut habe, dass ich konsequent und innerlich überzeugt meinen Weg machte. Ähnlich geht es mir heute selbst, wenn ich beobachte, wie meine Kundin*innen ihre Selbstständigkeit vorantreiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Krise und erste Re-Positionierung</h2>



<p>Es folgten nahezu goldene Zeiten in einer Nische, denn in den folgenden 10 Jahren gab es nur eine Handvoll Positionierungsberater*innen für Coaches und Trainer im Markt. Natürlich hat sich auch in dieser Phase nicht alles von selbst ergeben. Ich musste selbstverständlich ein wenig Marketing betreiben, habe mich bemüht, potenzielle Kund*innen mit interessanten Schreiben auf mich aufmerksam zu machen, habe Messen und Kongresse besucht, Schnupperworkshops durchgeführt usw. Aber es hat sich immer richtig und stimmig angefühlt.</p>



<p>Der erste Schock kam 2013. Da tauchte ein mir bis dahin völlig unbekannter Positionierungsberater für Coaches im Markt auf, der massiven Werbedruck entfaltete und plötzlich omnipräsent war. Ich las sein Buch zum Thema und fand es wenig überzeugend. Zunächst grollte ich, dann sagte ich mir: Was der kann, kann ich schon lange. Und so kann ich diesem Kollegen heute nur danken, denn sein Auftauchen gab mir den Kick, mein Geschäft über das Münchner Umland hinaus auszubauen. Insbesondere erschloss ich mir einige – zum Teil noch heute gute und treue Kund*innen – in Berlin.</p>



<p>Bei einem der Trainerkongresse in Berlin gab es in der Begegnung mit besagtem Wettbewerber einen Schlüsselmoment für mich: Er erzählte mir voller Stolz, dass er inzwischen „die großen“ die Keynotespeaker berate. Ich sagte aus einem Impuls heraus: „Meine Kund*innen sind eher die stillen Menschen.“ Und merkte, wie gut es sich anfühlt, genau das zu sagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verlust meiner Nische und zweite Re-Positionierung</h2>



<p>Einen nächsten Einbruch gab es für mich dann um 2018. Da wurde mir klar, dass es inzwischen annähernd so viele Positionierungsberater*innen für Coaches wie Coaches gibt. Das zeigte sich vor allen Dingen in den Social Media, die ich bis dahin geflissentlich ignoriert hatte. Ich hatte es mir zu bequem in meiner Nische gemacht, die Entwicklungen im Markt verschlafen.</p>



<p>Nach einigen vergeblichen Selbstcoaching-Versuchen beauftragte ich schließlich für mich selbst eine Positionierungsberaterin. Die Beratung gab mir nicht, was ich brauchte. Es gab eine Menge Checklisten, gut ausgearbeitete Tools und Fragestellungen, aber als Gegenüber gab mir die Beraterin nicht die Impulse, die ich gebraucht hätte. Das ganze Unterfangen hatte zumindest den positiven Effekt, das mir klar wurde, worin meine Qualität liegt: nämlich in dem individuellen Eingehen auf meine Kund*innen, meinem Gespür für Widerstände und Zwischentöne, meiner Fähigkeit und Bereitschaft wirklich zuzuhören, meiner Kreativität, meiner inzwischen jahrzehntelangen Kenntnis des Coachingmarktes, meinem echten Interesse. Dazu mehr in meinen Beitrag „Warum Positionierung nach Schema F nicht funktioniert“ (coming soon).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Verfeinerung meiner Positionierung</h2>



<p>Seither habe ich mich zweifelsohne weiterentwickelt. Ich nehme immer mehr die Rolle des Coach und weniger der Beraterin ein. Ich habe mich diesbezüglich weiter fortgebildet, immer wieder abgleichen können, wo ich bereits gut unterwegs bin und was es noch zu lernen gilt.<br>Und das alles mit großer Begeisterung.<br><br>Mit der Vielzahl anderer Positionierungsberater*innen habe ich inzwischen meinen Frieden gemacht. Sie arbeiten anders als ich und oft auch für eine andere Klientel. Denn auch da hat sich über die Jahre mein Bild weiter geschärft. Es sind nicht einfach Coaches oder angehende Coaches, die zu mir kommen, sondern ganz bestimmte. Menschen mit einer interessanten bis herausragenden (beruflichen) Vita – gestandene Persönlichkeiten mit Anspruch und Biss.</p>



<h2 class="wp-block-heading">(Vorläufige) Bilanz: Ich habe ja noch ein paar Jahre 😉</h2>



<p>Vor einigen Wochen hat eine Agentur-Kollegin, die seinerzeit in meine Fußstapfen getreten war, auf LinkedIn ihren Abschied aus dem Berufsleben bekannt geben. Sie hatte auf ihren Post mehrere hundert sehr wertschätzende, ja liebevolle Kommentare. Viele der Absender*innen kenne ich noch aus meiner eigenen Agentur-Zeit. Ein wenig wehmütig habe ich darauf geschaut. Wo wäre ich wohl heute, wenn ich mich damals nicht entschieden hätte, mein Agentur-Leben aufzugeben? Vielleicht hätte ich heute mehr Geld auf dem Konto. Ganz sicher hätte ich auch viel erlebt, tolle Menschen kennen gelernt, mich selbst entwickelt.</p>



<p>Aber ich hätte auch viel mehr Stress und weniger Freude an meiner Arbeit gehabt. Denn während meine ehemalige Kollegin mir unter vorgehaltener Hand sagt „Gott sei Dank bin ich durch“, kann ich voller Überzeugung sagen: Ich liebe es heute noch genauso wie vor 22 Jahren meine Kund*innen auf ihrem Weg zu begleiten.</p>



<p></p>



<p>Solltest Du noch mehr von mir erfahren wollen, schau doch mal in meine <a href="https://www.katrinfehlau.de/biografie-splitter-oder-das-etwas-andere-uber-mich/">Biografe-Splitter</a>.</p>



<p></p>



<p><br></p>



<p><br><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/meine-geschichte-als-positionierungsberaterin/">Meine Geschichte als Positionierungsberaterin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
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		<title>Stehst du zu dir?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2025 16:18:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Profil]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Mruk Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Profil als Coach schärfen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwert als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwert und Selbstständigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstzweifel in der Selbstständigkeit Fast immer begegnen mir in der Arbeit mit meinen Kunden diese Fragen. Meine Kunden sprechen in diesem Zusammenhang oft von unzureichendem Selbstwert. Dabei wirkt sich Dein persönliche Selbstbild unmittelbar auf Deinen Erfolg als Coach aus. Bin ich vom eigenen Wert und dem Wert meiner Leistung überzeugt, erziele [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Über Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstzweifel in der Selbstständigkeit</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bin ich gut genug?</li>



<li>Kann ich das?</li>



<li>Ist das wertvoll, was ich zu bieten habe?</li>



<li>Ist das für Kunden attraktiv?</li>



<li>Gibt es dafür einen Markt?</li>
</ul>



<p>Fast immer begegnen mir in der Arbeit mit meinen Kunden diese Fragen. Meine Kunden sprechen in diesem Zusammenhang oft von unzureichendem Selbstwert.</p>



<p>Dabei wirkt sich Dein persönliche Selbstbild unmittelbar auf Deinen Erfolg als Coach aus. Bin ich vom eigenen Wert und dem Wert meiner Leistung überzeugt, erziele ich positive Resonanz. Fehlt diese Überzeugung bleibt auch die Resonanz beziehungsweise der Geschäftserfolg aus. Das habe ich in meiner mehr als 20-jährigen Selbstständigkeit immer wieder mal selbst erlebt.</p>



<p>Ich fand es daher lohnenswert, einen Blog-Beitrag zum Thema Selbstständigkeit und Selbstwert zu schreiben. Meine Recherche zu dem Themenkomplex lieferte jedoch fast ausschließlich Banalitäten: &#8222;Glaub einfach an dich!&#8220;, &#8222;Arbeite an deinen Glaubenssätzen!&#8220;&#8230;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Und dann erwischten mich die Zweifel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was genau will ich sagen?</li>



<li>Was ist meine Botschaft?</li>



<li>Worauf will ich hinaus?</li>



<li>Welche Hilfestellungen kann ich anbieten?</li>
</ul>



<p>So bin ich vom Thema Selbstwert schließlich beim Zweifeln angelangt. Zweifel sind üblicherweise nicht allzu angenehm, aber – wie ich finde – durchaus wertvoll. Zwingen sie einen doch, genauer hinzuschauen, mehr in die Tiefe zu gehen, herauszufinden, worum es (einem) wirklich geht.</p>



<p>Bei diesem Gedanken tauchten weitere Fragen in mir auf. Welcher Begriff ist jetzt eigentlich passend? Geht es um Selbstwert, um Selbstvertrauen, um Selbstwirksamkeit, Selbst…?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mruks Modell zu Selbstwert und Selbstvertrauen</h4>



<p>Einen hilfreichen Ansatz fand ich schließlich bei Christopher Mruk. Er ist Professor für Psychologie an der Bowling Green State University Ohio und hat zwei Bücher zum Thema Self Esteem geschrieben. Eine gute Zusammenfassung findet sich in seinem <a href="https://www.psychologytoday.com/ie/archive?search=Mruk+Self+Esteem&amp;op=Search">mehrteiligen Blog-Artikel in Psychology Today</a>.</p>



<p>Mruk unterscheidet auf zwei Achsen zwischen worthiness und competence. Das, was sich bei ihm hinter diesen Begriffen verbirgt, lässt sich im Deutschen gut als Selbstwert und Selbstvertrauen bezeichnen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Selbstwert</strong> = innere Überzeugung, als Mensch wertvoll zu sein</li>



<li><strong>Selbstvertrauen</strong> = Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen</li>



<li>Mruks Self Esteem übersetze ich hier jetzt mal recht frei als Selbstverständnis oder Selbstbild.</li>
</ul>



<p>In Anlehnung an sein Modell sieht das dann wie folgt aus.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="605" height="550" src="https://www.katrinfehlau.de/wp-content/uploads/2025/06/Modell-Mruk-Selbstwert-Selbstvertrauen-1.png" alt="" class="wp-image-251784" srcset="https://www.katrinfehlau.de/wp-content/uploads/2025/06/Modell-Mruk-Selbstwert-Selbstvertrauen-1.png 605w, https://www.katrinfehlau.de/wp-content/uploads/2025/06/Modell-Mruk-Selbstwert-Selbstvertrauen-1-480x436.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 605px, 100vw" /></figure>



<p><br><strong>Negatives Selbstbild: </strong>Menschen mit niedrigem Selbstwert und niedrigem Selbstvertrauen bleiben oft im Grübeln stecken und vermeiden jegliche Handlungen, die mit dem Risiko einhergehen, sich als unfähig zu erleben und keine Anerkennung zu erfahren. Einem derartigen Mangelerleben liegen oft tiefere Ursachen zugrunde, weshalb in vielen Fällen therapeutische Unterstützung sinnvoll ist.</p>



<p><strong>Labiles Selbstbild I:</strong> Menschen mit einem stabilen Selbstwert aber geringem Selbstvertrauen sind auf Anerkennung angewiesen. Gegenüber Kritik reagieren sie empfindlich bis ablehnend. Denn auf keinen Fall darf der Zweifel an den eigenen Fähigkeiten offenbar werden.</p>



<p><strong>Labiles Selbstbild II: </strong>Diese Menschen kompensieren ihren geringen Selbstwert durch ihre Fähigkeiten, gute Leistungen und Wettbewerbsorientierung. Um nicht zu spüren, dass sie sich in der Tiefe für wertlos, für nicht liebenswert halten, müssen sie sich fortlaufend beweisen.</p>



<p><strong>Positives Selbstbild:</strong> Menschen mit einem positiven Selbstbild sind fähig und bereit, Herausforderungen anzunehmen und zielorientiert zu handeln. Sie können ein gescheitertes Vorhaben oder ausbleibende Anerkennung beleuchten, ohne die Ursache dafür einseitig bei sich oder anderen zu suchen. Dabei stellen sie weder ihren Selbstwert noch ihr Selbstvertrauen grundsätzlich in Frage.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Selbstbeobachtung und Selbstbestätigung</h4>



<p>Soweit die Theorie. Im echten Leben bewegen sich viele Menschen sicher mal mehr oder weniger in dem einen oder anderen Quadranten.</p>



<p>Ich selbst konnte mich in der Vorbereitung dieses Beitrags jedenfalls in den beiden labilen Varianten erleben. Oben links: Wird das irgendwer für lesenswert halten, was ich schreibe? Werde ich Resonanz erfahren? Unten rechts: Habe ich ausreichend recherchiert und reflektiert? Hat das, was ich schreibe Hand und Fuß?</p>



<p>Solange ich mit derlei Überlegungen beschäftigt war, bin ich nicht ins Handeln gekommen. Erst als ich mich von der Vorstellung gelöst hatte, mit meinem Beitrag mehr erreichen zu müssen als selbst ein wenig mehr zu dem Themenkomplex zu wissen und zu verstehen, wurde der Weg frei. Und dann ging es ganz leicht voran.</p>



<p>Als ich bei meiner weiteren Recherche dann auf das Modell von Mruk stieß, war ich voll Freude darüber, wie weit sich mein eigenes Erleben darin widerspiegelt. Und es hat meine Überzeugung gestärkt, dass man eine gute Portion Selbstwert und Selbstvertrauen braucht, um seine Vorhaben motiviert umzusetzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schritt für Schritt dein Selbstbild stärken</h4>



<p>Um am Ende zu den (Selbst-)Zweifeln zurückzukommen: Sie können wie gesagt fruchtbar sein. Wenn sie massiver – das heißt nicht nur im Zusammenhang mit der Erstellung eines Blogbeitrags – auftauchen, dann meist, wenn wir ein vertrautes Land verlassen und das neue noch nicht wirklich in Sicht ist. Das ist am Anfang der Selbstständigkeit so und auch in den Jahren danach, wenn wir uns selbst oder der Markt sich verändert haben. Wahlweise hilft eine gute <a href="https://www.katrinfehlau.de/fuer-berater/">Positionierung</a> oder eine <a href="https://www.katrinfehlau.de/repositionierung-als-coach/">Re-Positionierung</a>.</p>



<p>Und dann heißt es, mach dich frei von zu hohen Selbstansprüchen oder dem Gedanken daran, was andere über dich denken. Auch wenn dir das niemals ganz gelingen wird, versuch es (gegebenenfalls in Minischritten) im Rahmen deiner Möglichkeiten. Und dann lass dich von dem überraschen, was passiert.</p>



<p>Ich bin sicher: <strong>In den meisten Fällen erlebst du viel mehr Positives als Negatives!</strong></p>
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		<title>Keine Lust auf Social Media?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2025 09:25:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen zu Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg in den Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Marketingtools]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Sichtbarkeit als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>7 Alternative und wirksame(re) Marketing-Tools Hast Du auch keine Lust (mehr) auf Social Media? Ich hatte sie noch nie und bin auch ohne erfolgreich im Geschäft. Hier findest Du einige Ideen für alternative Marketing-Möglichkeiten, mit denen ich in meiner über 20-jährigen Selbstständigkeit als Beraterin und Coach gute Erfahrungen gemacht habe. Dabei verfolge ich stets die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">7 Alternative und wirksame(re) Marketing-Tools</h4>



<p>Hast Du auch keine Lust (mehr) auf Social Media? Ich hatte sie noch nie und bin auch ohne erfolgreich im Geschäft. Hier findest Du einige Ideen für alternative Marketing-Möglichkeiten, mit denen ich in meiner über 20-jährigen Selbstständigkeit als Beraterin und Coach gute Erfahrungen gemacht habe.</p>



<p><strong>Dabei verfolge ich stets die Strategie eines integrierten Marketings. Das heißt, keine Maßnahme steht für sich allein. Sie alle wirken zusammen und zahlen aufeinander ein.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">1. Vorträge, Workshops und Messen</h4>



<p>Anders als über Social Media komme ich bei Live-Events in direkten Kontakt zu Menschen, kann mich unmittelbar zeigen und nachhaltige Beziehungen aufbauen und pflegen. Ich suche dafür regelmäßig Möglichkeiten: sei es über den Besuch oder einen eigenen Stand auf Fachmessen, die Kooperation mit einer Organisation, die ähnliche Kund:innen adressiert wie ich, über Netzwerkveranstaltungen oder ehrenamtliche Engagements, wie der Leitung der <a href="https://www.bdvt.de/bdvt/netzwerken/fachgruppen/coaching-quo-vadis.php">Coaching-Manufaktur</a> in „meinem“ Verband, dem BDVT.</p>



<h4 class="wp-block-heading">2. Printwerbung</h4>



<p>Printprodukte wie Flyer, Broschüren oder Plakate sind relativ günstig und können flankierend dazu dienen, umfassend über das eigene Angebot zu informieren. Entscheidend dabei ist, sie an den richtigen Stellen auszulegen, so zum Beispiel auf Messen, im Rahmen von Workshops oder bei Kooperationspartnern. Ich habe einige Jahre lang auch Anzeigen in Fachmedien geschaltet; ein teures Vergnügen mit einem recht dürftigen Return on Invest.</p>



<h4 class="wp-block-heading">3. Blog, Podcast, YouTube</h4>



<p>Mit wertvollem Content kannst Du Expertise demonstrieren, potenzielle Kund:innen anziehen und das Vertrauen in Dich und Deine Leistungen stärken. Ich finde, die Erstellung von Content loht sich schon allein deshalb, weil Du Dich dabei intensiv mit den Fragen Deiner Kund:innen und den Themen Deiner Arbeit auseinandersetzt. Welche Form für Dich die passende ist, solltest Du davon abhängig machen, ob Du lieber schreibst oder sprichst. Ich will nicht ausschließen, dass es nützlich sein kann, über Social Media auf Deinen Content aufmerksam zu machen. Du kannst ihn aber auch über (D)einen Newsletter bewerben. Zudem erhöhst Du mit gutem Content die Attraktivität Deiner Website und damit die Chance, dass sie von Interessent:innen gefunden wird.</p>



<h4 class="wp-block-heading">4. Presse- und Autorenbeiträge</h4>



<p>Guten Content kannst Du in abgewandelter Form für Beiträge in Fachmagazingen oder Büchern nutzen. Diese erzielen üblicherweise keine unmittelbare Resonanz. Da sie jedoch die Prüfung durch eine Redaktion durchlaufen und bestehen müssen, erhalten sie im Hinblick auf den Kompetenznachweis ein besonderes Gewicht. Ich habe schon oft erlebt, dass mir Neukund:innen davon berichtet haben, vor längerer Zeit einen Beitrag von mir in x oder y gelesen und sich das gemerkt zu haben. Überlege Dir, für welche Medien mit welchen Zielgruppen Du mit Deinem Wissen interessant bist, was Du ihnen zu sagen hast und warum sie einen Artikel von Dir veröffentlichen sollten. Zahlreiche Fachmedien geben hier Hilfestellungen über <a href="https://www.managerseminare.de/AnzPdf/autorenhinweise.pdf">Autorenhinweise</a> (hier Beispiel der ManagerSeminare).</p>



<h4 class="wp-block-heading">5. Freebie und E-Mail-Liste</h4>



<p>Das sogenannte List-Building finde ich wirklich nützlich, um potenzielle Kund:innen regelmäßig ansprechen zu können. Dabei halte ich nichts davon, diese wöchentlich oder gar täglich mit besonders günstigen Last-Minute-Angeboten zu überschwemmen. Der Vorteil einer E-Mail-Liste: kein Algorithmus bestimmt, ob Deine Mail im Postfach angezeigt wird oder nicht. Entscheidend ist natürlich auch hier wertvoller Content. Den brauchst du auch, um Menschen überhaupt dazu zu bringen, sich in Deine E-Mail-Liste einzutragen. Ich biete dafür ein sogenanntes Freebie, in meinem Fall das <a href="https://www.katrinfehlau.de/gratis-workbook-so-schaerfen-sie-ihr-profil-als-coach/">Gratis-Workbook zur Profilschärfung</a>. Damit Du rechtlich auf der sicheren Seite bist, benötigst Du einen Dienstleister wie zum Beispiel <a href="https://www.cleverreach.com/">Cleverreach</a>, über den auch das erforderliche Double-Opt-In-Verfahren läuft.</p>



<h4 class="wp-block-heading">6. Newsletter</h4>



<p>Okay, manchmal muss ich mich – offen gestanden – ein wenig zwingen, hier regelmäßig am Ball zu bleiben. Aber der Aufwand lohnt sich! Newsletter sind eine wunderbare Möglichkeit, sich bei bestehenden Kund:innen in Erinnerung zu halten und Kompetenz zu belegen. Entscheidend für den Erfolg ist meines Erachtens – wie in so vielem – die Haltung, mit der Du schreibst. Geht es Dir nur ums Marketing oder hast Du wirklich etwas zu sagen, ein Thema, zu dem es sich lohnt zu schreiben. Hast Du dabei Deine Kund:innen vor Augen? Meinst Du wirklich sie? Wenn das spürbar ist, lässt die positive Resonanz nicht lange auf sich warten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">7. Postkarten-Mailings</h4>



<p>Wann hat man noch schöne Post im Briefkasten? Da fällt eine hübsche Postkarte nicht nur auf, sondern macht wirklich Freude. Das muss nicht immer die übliche Weihnachts- oder Geburtstagskarte sein. Denk Dir einfach einen guten Anlass aus: Frühjahrsanfang, Jahresmitte, der xy-Tag, Jahresendspurt … Am Ende sind auch hier die Inhalte und die Ansprache entscheidend. Mach Dir also die Mühe und schreibe jeder Kundin ein paar individuelle, auf sie zugeschnittene Zeilen. Zeig Dich persönlich!</p>



<p>Bei alldem gilt: Es gibt nichts Gutes außer man tut es 😉 Such Dir aus, was für Dich passt und machbar ist. Und dann leg los! Solltest Du Dir dabei Unterstützung wünschen, <a href="https://www.terminland.de/katrinfehlau/">sprich mich gerne an</a>.</p>



<p><br></p>
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		<title>Welches Honorar sollte ich als Coach verlangen?</title>
		<link>https://www.katrinfehlau.de/welches-honorar-sollte-ich-als-coach-verlangen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2024 19:49:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Coach Profil]]></category>
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		<category><![CDATA[Coaching-Honorar kalkulieren]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg als Coach]]></category>
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		<category><![CDATA[Welches Honorar als Coach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welches Honorar ist angemessen? Diese Frage kommt in meiner Profilberatung fast immer irgendwann auf den Tisch. Natürlich bewegt sie vor allen Dingen Menschen, die neu im Berater- oder Coaching-Business sind. Doch auch all anderen lässt die Frage nicht kalt, gilt es doch immer wieder zu überprüfen, ob das eigene Honorar noch zur persönlichen Entwicklung und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/welches-honorar-sollte-ich-als-coach-verlangen/">Welches Honorar sollte ich als Coach verlangen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
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<p>Welches Honorar ist angemessen? Diese Frage kommt in meiner Profilberatung fast immer irgendwann auf den Tisch. Natürlich bewegt sie vor allen Dingen Menschen, die neu im Berater- oder Coaching-Business sind. Doch auch all anderen lässt die Frage nicht kalt, gilt es doch immer wieder zu überprüfen, ob das eigene Honorar noch zur persönlichen Entwicklung und der im Markt passt. Anlass genug für mich, hier einen kleinen Rundflug zu starten und das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Honorarempfehlungen der Coaching-Verbände</h3>



<p>Der BDVT hat als erster Verband im Jahr 2012 eine <a href="https://www.bdvt.de/bdvt-wAssets/docs/Aktuelles/Honorarempfehlung_2024_final.pdf">Honorarempfehlung</a> für Coaches und Trainer herausgebracht, die seinerzeit viel Aufsehen erregt hat. Diese Empfehlung wird regelmäßig aktualisiert. Derzeit empfiehlt der BDVT Anfängern im Coaching-Geschäft, mindestens ein Honorar von 200 Euro netto zu fordern, sogenannten Senior Professionals mehr als 400 Euro. Der DBVC weist in seinem <a href="https://www.dbvc.de/faq#:~:text=Was%20kostet%20eine%20Coaching%2DStunde,150%E2%80%93350%20Euro%20pro%20Zeitstunde.">FAQ</a> Stundensätze zwischen 150 und 350 Euro netto aus. Die <a href="https://coachingverband.org/honorar-empfehlung-des-dcvs/#:~:text=Coach%20(DCV%2Dzertifiziert)%20ab,Kriterien%20siehe%20Zertifizierungsordnung.">Honorarempfehlung des DCV</a> bewegt sich zwischen 160 – 220 Euro netto pro Coachingstunde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Honorare, die de facto im Coaching-Markt erzielt werden</h3>



<p>Laut <a href="https://files.orf.at/vietnam2/files/news/202322/978383_fh_marburger_coaching-studie_2022_final_978383.pdf">5. Marburger Coaching-Studie</a> aus dem Jahr 2022 zahlen Unternehmen im Schnitt knapp 229 Euro netto pro Coachingstunde. Schaut man sich die Ergebnisse aktuellerer Studien an, so bewegen sich die marktüblichen Honorare knapp über 170 Euro netto pro Zeitstunde. Die <a href="https://www.rauen.de/_res/2c612a3b7ce8259570ae30b0f1a1f767af6c6846/RAUEN%20Coaching-Marktanalyse%202024-05-16.pdf">Rauen-Marktanalyse von 2024 </a>weist einen Durchschnittswert von 176 Euro aus. Laut der <a href="https://www.managerseminare.de/Trainerkoffer/Marktstudien/WeiterbildungsSzene-Deutschland-2023,7504">Honorar-Studie der Fachzeitschrift Training </a>Aktuell 2023 bewegt sich das durchschnittliche Coaching-Honorar zwischen 165 und 179 Euro netto pro Stunde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Deinen Stundensatz sauber kalkulieren</h3>



<p>Arbeite ich als Coach für Privat- oder Business-Kunden? Dies ist eine der ersten Fragen im Zusammenhang mit der Honorarkalkulation. Bekanntermaßen lassen sich mit Business-Kunden höhere Honorare erzielen als mit Privatkunden. Viele Coach-Anfänger fokussieren sich jedoch zunächst auf Privatkunden beziehungsweise Selbstzahler, da hier Ansprache und Akquise einfacher scheinen.</p>



<p>Hier erlebe ich immer wieder, dass sich viele Coaches scheuen, Honorare zu verlangen, die über dem liegen, was sie sich selbst leisten können oder wollen. So schlagen sich manche mit Stundensätzen unter 100 Euro rum und kommen über Jahre auf keinen grünen Zweig. </p>



<p>Wenn Du als Coach von Deinem Beruf leben willst, benötigst Du jedoch einen Stundensatz, der deutlich darüber liegt. Eine solide Kalkulation Deiner Stundensätze sollte daher stets am Anfang Deiner Honorarüberlegungen stehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Deinen Lebensunterhalt sichern</h4>



<p>Weißt Du, wie viel Du für Miete, Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleidung, Reparaturen, außergewöhnliche Anschaffungen, Freizeitaktivitäten, Urlaube, Versicherungen, Rücklagen, Altersvorsorge und eventuell besondere finanzielle Ziele wie einen Hauskauf oder einen vorzeitigen Ruhestand benötigst? Wenn Du realistisch rechnest, kommt hier schon eine Menge zusammen.</p>



<p>Auf der betrieblichen Seite schlagen bei Coaches insbesondere Kosten für Ausbildungen und Supervisionen zu Buche, aber auch Raum- und Materialkosten, technische Ausstattung, Fachliteratur, Verbandmitgliedschaften, Reise-und Bewirtungskosten, Beratungsleistungen, Marketing und Akquise.<br>Aus privaten und betrieblichen Kosten ergibt sich die Summe, die Du pro Jahr idealerweise erwirtschaftest. Hinzukommen – nicht zu vergessen – Steuervoraus- und Nachzahlungen je nach individuellem Steuersatz.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Den Faktor Zeit bedenken</h4>



<p>Ein Jahr hat 52 Arbeitswochen. Die wirst Du jedoch nicht voll durcharbeiten. Du willst in den Urlaub fahren und wirst auch mal krank sein. Denk auch an Feiertage. In Summe ist es realistisch, hierfür 8 Wochen zu veranschlagen. Das heißt, es bleiben, 44 Wochen, um das angestrebte Einkommen zu erwirtschaften.</p>



<p>Im nächsten Schritt stellt sich die Frage, wie viel Arbeitszeit du pro Woche zur Verfügung hast. Wie viel Zeit musst beziehungsweise möchtest du für Familie, Freunde und Freizeit einplanen. Bedenke außerdem, dass du Zeit für Deine Unternehmens- und Angebotsentwicklung benötigst, für Fortbildungen, Marketing und Akquise, Rechnungsstellung und Buchhaltung, die tägliche Beantwortung von Mails sowie sonstige Organisations- und Büroarbeiten? Erst, wenn du all diese Zeiten abgezogen hast, weißt du, wie viele Coaching-Stunden du überhaupt pro Woche durchführen und in Rechnung stellen kannst.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gewünschte Einkommen geteilt durch verfügbare Zeit = Stundensatz</h4>



<p>Angenommen, Du kannst nur halbe Tage arbeiten und innerhalb dessen maximal 50 Prozent für Coachings nutzen, entspricht das pro Woche 10 Coaching-Stunden. Das heißt über das Jahr betrachtet kannst Du – rein theoretisch – 440 Coaching-Stunden abrechnen. Angenommen zudem, Du willst im Jahr 80.000 Euro umsetzen, so ergibt sich daraus ein Stundensatz von knapp 182 Euro. Soweit die nüchterne, rein rechnerische Betrachtung. Nun gilt es, weitere Einflussfaktoren zu bedenken und in Deine Honorargestaltung mit einzubeziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Deine Zielgruppe beeinflusst die Höhe Deines Honorars</h3>



<p>Hier ist aus meiner Sicht auf alle Fälle eine klare Definition sinnvoll. Wenn Du zum Beispiel vornehmlich für Business-Kunden arbeitest, gilt zu fragen, für welche Organisationen, in welchen Branchen, ggf. auch in welcher Region Du arbeiten möchtest. Und für welche Menschen mit welchen Themen innerhalb der Organisation.</p>



<p>An dieser Stelle kommt von vielen Coaches der Einwand, dass es für ein Coaching völlig irrelevant ist, ob man für diese oder jene Branche, diesen oder jenen Menschen arbeitet. Aus fachlicher Perspektive will ich dem gar widersprechen. Ich weiß jedoch aus langjähriger Erfahrung, dass es viele Auftraggeber sehr wohl schätzen, wenn man als Coach Stallgeruch und Erfahrungen in der Branche und / oder beispielsweise der Führungsrolle mitbringt. </p>



<p>Hinzu kommt, dass man sich selbst als Coach möglicherweise in bestimmten Systemen selbstverständlicher und sicherer bewegt als in anderen. Aus Marketing-Sicht erleichtert Dir eine präzise Zielgruppendefinition zudem die Auswahl und Ansprache potenzieller Neukunden.<br>Wie genau Du die zu Dir passende Zielgruppe findest, erfährst Du <a href="https://www.katrinfehlau.de/wie-sie-ihren-erfolg-als-coach-wirksam-beeinflussen-teil-2-lieblingsklienten-kennen/">hier</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Möglichkeiten Deiner Zielkunden berücksichtigen?</h4>



<p>Zugleich empfiehlt sich an dieser Stelle zu überlegen, wie weit Du Dich als Coach überhaupt an den Möglichkeiten oder der Sicht Deines Kunden orientieren willst oder nicht. Gehst Du mit Deinem Honorar hoch oder runter, je nachdem, was Dein Auftraggeber fähig oder bereit ist zu zahlen? Oder gibst Du Deiner Leistung einen Wert, den jeder gleichermaßen zu honorieren hat, der mit Dir arbeiten möchte?</p>



<p>Ein Coach hat mir vor vielen Jahren erzählt, dass er einen Auftrag abgelehnt hat, weil von ihm gefordert wurde, sein Honorar höher zu setzen, da er sonst von seinem Coachee auf C-Level nicht ernst genommen würde. Schön blöd, kann man da vielleicht spontan sagen. Warum nicht mehr Geld mitnehmen? Mich hingegen hat die Geschichte beeindruckt. Dieser Coach steht zu sich und dem Wert, den er seiner Leistung gibt.</p>



<p>Selbstverständlich gibt es auch in die andere Richtung interessante Modelle. Die Coach, mit der ich zu Beginn meiner Selbstständigkeit gearbeitet habe, hatte ein Modell, dass sich daran orientierte, ob sich ihr Coachee gar keinen Urlaub, einen Urlaub pro Jahr oder mehrere Urlaube pro Jahr gönnen kann. Entscheidest Du Dich für ein Honorar Modell dieser Art, solltest Du auf alle Fälle darauf achten, dass Du &#8211; zumindest im Schnitt – nie unter den Stundensatz rutscht, der Dir eine sichere Existenz ermöglicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bedarf und Wettbewerb beeinflussen die Höhe Deines Honorars</h3>



<p>Die Höhe des Honorars steigt mit der Relevanz des Coaching-Themas für den Auftraggeber sowie der Anzahl der Wettbewerber, die Coachings zu diesem Thema anbieten.</p>



<p>Coaching zur Reflexion und Entwicklung in der Führungsrolle sowie zum Aufbau von Führungskompetenz werden am meisten nachgefragt. Zu diesem Thema gibt es jedoch auch sehr viele Anbieter im Markt. Um sich hier vom Wettbewerb zu differenzieren ist es elementar, andere Aspekte mit ins Gespräch zu bringen, wie zum Beispiel eigene Führungserfahrung, langjährige Coachingerfahrung, spezielle Branchenerfahrung, einen besonderen Coaching-Ansatz oder ungewöhnliche Formate.</p>



<p>Coachings zur beruflichen Neuorientierung werden ebenfalls häufig nachgefragt (Platz 6 in der Liste der häufigsten Themen im Coaching). Doch auch hier gibt es sehr viele Coaches, die zu diesem Thema unterwegs sind; häufig im Auftrag von Instituten, die wiederum im Auftrag der Agentur für Arbeit tätig sind. Leider arbeiten die meisten dieser Coaches zu Stundensätzen, die kaum geeignet sind, sich eine sichere Existenz aufzubauen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dein Abrechnungsmodell beeinflusst die Höhe Deines Honorars</h3>



<p>Insbesondere im Geschäft mit Selbstzahlern arbeiten viele Coaches mit Paketen. Das kann sowohl für Dich als Coach als auch für Deine Kundin Sinn machen. Du gewinnst Planungssicherheit durch ein bestimmtes Auftragsvolumen, statt Dich von Coachingtermin zu Coachingtermin zu hangeln. Deine Kundin erhält Deine Leistung zu einem günstigeren Stundensatz und hat ihrerseits Planungssicherheit. Dabei erfordern Pakete nicht nur ein klares Bild bezüglich des Honorars, sondern auch bezüglich der dagegenstehenden Leistungen oder besser des Coachingziels.</p>



<p>All diesen Argumenten zum Trotz rechne ich nach wie vor bevorzugt nach Stundenaufwand ab. Ganz einfach deshalb, weil das meinen Kunden und mir die größte Freiheit im Prozess lässt.</p>



<p>Ein guter Kompromiss können meines Erachtens Abonnements sein. Lässt sich absehen, wie viele Stunden oder Sitzungen auf alle Fälle für eine gute Bearbeitung des Kunden-Anliegens nötig sein werden, kann man das geschätzte Volumen zu einem vergünstigten Preis anbieten. So gewinnen beide Seiten finanzielle Sicherheit, bewahren sich aber die größtmögliche Freiheit im Prozess.</p>



<p>Im Kern gehen auch Coaching-Verträge mit Business-Kunden in die gleiche Richtung, wird hier doch meist ein Rahmenbudget für ein bestimmtes Volumen definiert – im Gegensatz zum Abonnement jedoch meist ohne die Garantie, dass dieses vollumfänglich abgerufen wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Deine Erfahrung beeinflusst Dein Honorar</h3>



<p>In der BDVT-Coaching-Manufaktur, die wir zum Thema Honorare durchgeführt haben, waren die meisten Teilnehmenden davon überzeugt, dass die Erfahrung des Coach den größten Einfluss auf das Honorar hat. Dass die Erfahrung ein wichtiger Faktor bei der Auswahl eines Coaches ist, belegen auch die genannten Studien. Sie zeigen jedoch nicht auf, wie weit sie sich auch auf das Honorar auswirkt. Eine gewissen Korrelation zwischen Erfahrung als Auswahlkriterium und Einflussgröße für das Honorar scheint jedoch naheliegend.</p>



<p>An erster Stelle steht hier die Coaching-Erfahrung, was für Anfänger im Markt eine nicht zu unterschätzende Hürde darstellt. Wettmachen lässt sich dies jedoch durch eigene Führungserfahrung, Berufserfahrung, Branchenerfahrung, Themenerfahrung und auch Lebenserfahrung. Es empfiehlt sich daher, relevante Aspekte klar im Coach-Profil herauszustellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dein Selbstwert beeinflusst Dein Honorar</h3>



<p>In den mehr als 20 Jahren meiner Selbstständigkeit habe ich hunderte von Coaches unterstützt, ihr Profil zu entwickeln. Dabei konnte ich immer wieder beobachten, wie sehr ihr Selbstwertgefühl ihre Honorargestaltung, die Entwicklung ihres Geschäftes und ihren persönlichen und wirtschaftlichen Erfolg beeinflusst hat.</p>



<p>Ein Thema, das nochmals einen eigenen Blog-Beitrag wert ist. Zunächst verweise ich hierzu auf meinen Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/typische-anfaenger-fehler-im-coaching-business/">„Typische Anfängerfehler im Coaching-Business“</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/welches-honorar-sollte-ich-als-coach-verlangen/">Welches Honorar sollte ich als Coach verlangen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
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		<title>Reif für eine Repositionierung?</title>
		<link>https://www.katrinfehlau.de/repositionierung-als-coach/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jun 2024 07:57:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[als Coach repositionieren]]></category>
		<category><![CDATA[Coach Profil]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing für Coaches]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Profil als Coach schärfen]]></category>
		<category><![CDATA[Repositionierung als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Repositionierung für Coaches]]></category>
		<category><![CDATA[Sichtbarkeit als Coach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wohl dem, der als Coach klar positioniert ist. Doch was ist, wenn Deine bisherige Positionierung nicht mehr zu Dir und Deinen Kunden passt? Erfahre hier, wie Du Deine Positionierung erneuern kannst. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/repositionierung-als-coach/">Reif für eine Repositionierung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer als Coach klar positioniert ist, hat es leichter, <a href="https://www.katrinfehlau.de/erfolg-als-coach-beeinflussen-positionierungsthema-finden/">sich im Markt zu etablieren</a>. Wohl dem also, der gut und stimmig positioniert ist.</p>



<p>Doch was ist, wenn Deine bisherige Positionierung nicht mehr passt? Wenn Du aus ihr herausgewachsen bist, wie aus einem alten Kleid? Darum geht es in diesem Beitrag, in dem Du erfährst,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>woran Du erkennst, dass bei Dir eine Repositionierung ansteht</li>



<li>welchen Herausforderungen Du bei einer Repositionierung begegnest</li>



<li>wie Du eine stimmige neue Positionierung entwickelst</li>



<li>wie eine stimmige Repositionierung aussehen kann</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Woran Du erkennst, dass bei Dir eine Repositionierung ansteht</h3>



<p>Die Erkenntnis, dass die alte Positionierung nicht mehr passt, stellt sich bei den meisten Coaches eher schleichend ein. Am deutlichsten wird es, wenn es Dir zunehmend schwerfällt, neue Aufträge zu generieren.</p>



<p>Das kann zum einen daran liegen, dass Dein Angebot nicht mehr zu den Entwicklungen im Markt und den Anforderungen der Kunden passt; zum anderen aber auch daran, dass Du Dich selbst nicht mehr mit Deiner Positionierung identifizieren kannst und daher im Kontakt weniger überzeugend auftrittst. Meist liegen die Auslöser sowohl im Innen wie im Außen und lassen sich nicht eindeutig voneinander trennen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dir sind wichtige Kunden weggebrochen.</li>



<li>Deine alten Ansprechpartner beim Kunden sind bereits in Rente.</li>



<li>Dein Angebot ist für Neukontakte nicht attraktiv (genug).</li>



<li>Du willst oder musst Dich aus bisherigen Business-Partnerschaften lösen, dich unabhängiger machen von der Beauftragung durch Dritte.</li>



<li>Du bist aus Deiner bisherigen Positionierung herausgewachsen: Du hast Dich weiterentwickelt, hast Kompetenzen und Erfahrungen dazu gewonnen.</li>



<li>Du kannst Dich inzwischen als Senior bezeichnen und möchtest entsprechend höhere Honorare durchsetzen.</li>



<li>Du hast neue Themen für Dich entdeckt, für die Du brennst und die Du in den Markt tragen möchtest.</li>



<li>Du möchtest neue Märkte oder Kundengruppen erschließen, Dein Geschäft erweitern.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Welchen Herausforderungen Du bei einer Repositionierung begegnest</h3>



<p>Doch selbst, wenn Du viele der oben genannten Punkte für Dich bejahen kannst, fällt es Dir höchstwahrscheinlich nicht leicht, Dich von Deiner bisherigen Positionierung zu verabschieden. Das ist verständlich, denn es besteht die berechtigte Sorge, bestehende Kunden zu irritieren oder gar zu verlieren. </p>



<p>Wahrscheinlich hast Du einige Ideen, in welche Richtung die Reise gehen sol. Dein Bild bleibt aber vage und Du bezweifelst, dass die neue Positionierung genauso gut trägt wie die alte. Du bist also mitten in einer Transformation. Du willst das alte Ufer verlassen, hast vielleicht den ersten Schritt auf die Brücke gewagt, doch dort stehst Du erstmal im Nebel. Nimm Deine Repositionierung als Transformation an. Das macht es Dir leichter, damit umzugehen. Schließlich weißt Du als Coach, dass keine Veränderung geradlinig verläuft, sondern stets in Wellenbewegungen, bestenfalls in iterativen Schleifen.</p>



<p>Zudem ist es entscheidend, dass Du Deinen Identitäts- bzw. Markenkern bewahrst. Das gibt Dir bei aller Veränderung Stabilität und sichert Kunden gegenüber Deinen Wiedererkennungswert. Es lohnt sich dazu, einen kurzen Blick auf die Entwicklung großer, alter Marken zu werfen. Nimm zum Beispiel IKEA: Das Warensortiment ist heute ein komplett anderes als zu Gründungszeiten, doch die Grundidee des Unternehmens ist die gleiche geblieben: „Vielen Menschen einen besseren Alltag zu Hause zu ermöglichen.“ Hier stellt sich also die Frage, wo liegt Dein Kern?</p>



<p>In unmittelbaren Zusammenhang damit stehen die Fragen: Was darf gehen? Was soll bleiben? Und wie kann es gelingen, das Alte und das Neue stimmig zu integrieren?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie Du eine stimmige neue Positionierung entwickelst</h3>



<p>Ebenso wie bei der der Entwicklung einer <a href="https://www.katrinfehlau.de/fuer-berater/">Start-Positionierung</a> empfehle ich auch für die Repositionierung zunächst einen Blick zurückzuwerfen und die persönliche Biografie zu beleuchten. Das kann – muss sich aber nicht – auf den beruflichen Weg beschränken. Was passend und Ziel führend ist, ist höchst individuell. Entscheidend bei der Repositionierung ist es, insbesondere die Entwicklung seit dem letzten Positionierungsprozess in den Blick zu nehmen. Was hat sich seither verändert? Was ist dazu gekommen? Was ist weggefallen oder soll zukünftig wegfallen? Und was von dem Alten trägt nach wie vor gut?</p>



<p>Diese Fragen solltest Du Dir sowohl in Bezug auf Dich selbst, Deine Entwicklung und Deine Ziele als auch im Hinblick auf Deinen Markt, Deine Kunden mit ihren Problemen und Bedarfen stellen. Sammele alles, was Du in Zukunft sein und machen möchtest und ebenso alles, was aus Deiner Erfahrung von Kunden gebraucht wird. Am Ende geht es wie bei jedem Positionierungsprozess darum, Deine Wünsche und Möglichkeiten mit den Anforderungen Deiner Kunden in Einklang zu bringen.<br><br>Dabei solltest Du Deine Kunden mit ins Boot holen: Frag sie, welche Probleme sie umtreiben, wo sie sich Unterstützung wünschen, wo sie Dich sehen und was sie an Dir schätzen. Das sollte in der Zusammenarbeit mit Deinen Kunden eh selbstverständlich sein. Denn es ermöglicht Dir, regelmäßig Chancen für neue Aufträge zu erkennen und zu entwickeln. Für Deine Repositionierung sind sie zudem wichtig, um Deine Ideen zu überprüfen und Dein Selbstbild einem Fremdbildtest zu unterziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie eine stimmige Repositionierung aussehen kann</h3>



<p>Oft wird dabei aus einem Experten- ein Dachprofil. Mein eigenes Beispiel macht das deutlich: Viele Jahre war ich als Profil- und Positionierungsberaterin ausschließlich für Berater, Trainer und Coaches tätig. Inzwischen unterstütze ich ebenso Führungskräfte und Teams, ihr Profil zu schärfen und sich klar zu positionieren. Damit habe ich mir neue Kunden erschlossen, ohne meine Kernthema und meine spezielle Herangehensweise aufzugeben. Das liest sich jetzt einfach und schlüssig. Dort hinzukommen, hat mich jedoch einiges gekostet &#8211; nicht zuletzt eine intensive Auseinandersetzung mit mir und dem, was ich kann und will sowie den Bedarfen potenzieller Neukunden.</p>



<p>Eine Repositionierung kann umgekehrt aber auch dazu führen, sich deutlich enger und spezifischer aufzustellen, sich zum Beispiel ausschließlich auf das Thema Konflikte zu fokussieren und hier auch noch auf Führungskräfte, die in der Kritik ihrer Mitarbeiter stehen. <a href="https://konfliktberaterin.de/">Ursula Wawrzinek</a> ist mit dieser super-spitzen Positionierung sehr erfolgreich.</p>



<p>Bei einer anderen hat sich das Bild hin zu einem Nutzenprofil geweitet. So verspricht <a href="https://www.vivienmarsch.de/">Vivien Marsch</a>, festgefahrene Situationen in Bewegung zu bringen und bietet unter diesem Dach vielfältige Leistungen für unterschiedlichste Branchen und Kunden an. Die Auftragssituation ihrer Kunden ist jedoch stets die gleiche: Der Karren steckt so richtig im Dreck.</p>



<p>Vielleicht inspirieren Dich diese Beispiele ein wenig für Deine eigene Repositionierung. Was auch immer für Dich der richtige Ansatz sein mag, am Ende solltest Du hundertprozentig hinter Deiner neuen Positionierung stehen. Denn dann kann sie leisten, was sie soll: Resonanz erzeugen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gerne unterstütze ich Dich bei Deiner Repositionierung</h3>



<p>Selbstverständlich unterstütze ich Dich gerne auf dem Weg zu Deiner Repositionierung. Mehr Infos dazu findest Du <a href="https://www.katrinfehlau.de/repositionierung-fuer-coaches-berater-trainer/">hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/repositionierung-als-coach/">Reif für eine Repositionierung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
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		<title>Typische Anfängerfehler im Coaching-Business</title>
		<link>https://www.katrinfehlau.de/typische-anfaenger-fehler-im-coaching-business/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katrin Fehlau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 13:10:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Profil]]></category>
		<category><![CDATA[Anfängerfehler im Coaching-Business]]></category>
		<category><![CDATA[Coach Profil]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Marketingtools]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Profil schärfen als Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Sichtbarkeit als Coach]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://katrinfehlau.de.w01b71c6.kasserver.com/?p=249518</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viele Coaches stecken eine Menge Zeit und Geld in ihre Ausbildung, scheitern jedoch beim Aufbau ihres Business. Was sind die wesentlichen Stolpersteine?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/typische-anfaenger-fehler-im-coaching-business/">Typische Anfängerfehler im Coaching-Business</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.katrinfehlau.de">Katrin Fehlau</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als Beraterin <a href="https://www.katrinfehlau.de/ueber-mich/">mit über 20 Jahren Erfahrung im Coaching-Markt </a>beobachte ich immer wieder: Viele Menschen stecken sehr viel Geld und Zeit in ihre Coaching-Ausbildung. Ein Großteil von ihnen scheitert jedoch, wenn es darum geht, ein erfolgreiches Coaching-Business aufzubauen.</p>



<p>Ich habe hier die &#8211; aus meiner Sicht &#8211; wesentlichen Stolpersteine zusammen getragen. Manche fallen ein wenig böse aus. Einiges habe ich bewusst überzeichnet. Schau doch doch mal, wo Du Dich wieder erkennst. Am Ende findest Du nützliche Hinweise, wie Du es besser machen kannst. 😊</p>



<h3 class="wp-block-heading">Belanglose Webseite</h3>



<p>Meist erkenne ich auf den ersten Blick, welche Website von einem Coaching-Anfänger ist (und ich vermute, das tun auch viele Entscheider). Diese Webseiten zeichnen sich dadurch aus, dass ausführlich darüber berichtet wird, was Coaching ist und alles zu leisten vermag. Das Ganze gerne hinterlegt mit ebenso ausführlichen Beschreibungen von Methoden und Modellen. Der potenzielle Kunde darf sich dann durch die lange Liste der Anwendungsmöglichkeiten wühlen und schauen, ob sein Problem da irgendwo auftaucht. Die Über-mich-Seite bietet leider auch nicht viel mehr Orientierung; gerne beschreibt der Coach hier, warum er es liebt zu coachen.</p>



<p>Kunden lassen sich damit nicht gewinnen, bestenfalls hin und wieder nach dem Zufallsprinzip!</p>



<p>Es muss wohl kaum mehr erwähnt werden, dass der Coach auch keine Marketing-Strategie hat. Seine „Marketingabteilung“ schläft üblicherweise komplett, verfällt gelegentlich in wilden Aktionismus, um sich kurz darauf – frustriert von der bescheidenen Resonanz – wieder zu verkriechen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unscharfes Profil</h3>



<p>Belanglose Websites sind Ausdruck eines fehlenden Profils. Denn viele Coaches beschäftigen sich viel zu wenig mit der Frage, wofür sie als Coach stehen. Werden sie gefragt, warum sich ein Klient für sie entscheiden sollte, haben sie darauf schlichtweg keine Antwort. Gerne kommen dann Sätze wie: Ich liebe es einfach mit Menschen zu arbeiten. Und das war es dann.</p>



<p><a href="https://eidenschink.de/personen/klaus-eidenschink/">Klaus Eidenschink</a> beschreibt die Rolle des Coach als „gelebte Persönlichkeit in einer professionellen Rolle“. Wer nicht für sich klärt, was das für ihn konkret bedeutet, verschenkt meines Erachtens sein Potenzial.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fehlendes unternehmerisches Bewusstsein</h3>



<p>Wenn Du von Coaching leben willst, ist es nötig, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Bei vielen Coaches ist das leider nicht der Fall. Sie denken nicht langfristig, hangeln sich von Coachingsitzung zu Coachingsitzung und bibbern jedes Mal, ob der Klient wohl zufrieden war und wiederkommt (was by the way nicht immer bedeutet, dass man einen guten Job gemacht hat). Auf diese Art und Weise kommen sie dann mehr schlecht als recht über die Runden.</p>



<p>Was damit einhergeht, ist die mangelnde Bereitschaft (und schließlich auch Möglichkeit) zu investieren. Nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Zum Beispiel, um sich zu den Themen Profilentwicklung, Akquise, Kundenbindung oder Finanzplanung von Experten ihres Faches unterstützen zu lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unsicherheit und Selbstzweifel</h3>



<p>Die fehlende Investitionsbereitschaft ist wiederum Ausdruck großer Unsicherheit. Wer an sich glaubt und davon überzeugt ist, dass er als Coach erfolgreich sein wird, baut sein Geschäft Schritt für Schritt auf und weiß, dass die Ausgaben der Anfangsphase Investitionen in die Zukunft sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die häufigsten Ursachen der Unsicherheit sind:</h4>



<ol style="list-style-type:1" class="wp-block-list">
<li>Geringe Coaching-Erfahrung: &nbsp;Was in der Coaching-Ausbildung an Kenntnissen und Methoden erlernt wurde, kann noch nicht sicher angewendet werden. In der Folge ist der Jung-Coach in der Coaching-Sitzung oft mehr mit seinen eigenen Ängsten beschäftigt als mit seinem Coachee.<br></li>



<li>Fehlende Erfahrungen im Umfeld potenzieller Auftraggeber: Es ist kaum möglich, sich selbstsicher als Coach für Führungskräfte zu positionieren, wenn man selbst niemals eine Führungsfunktion innehatte. Und wenn man bislang in einer Sozialeinrichtung gearbeitet hat, wird es schwer, sich sicher in einem Konzern zu bewegen.<br></li>



<li>Innere Blockaden, Glaubenssätze, Antreiber: Da quälen Introjekte (gerne genommen der anspruchsvolle Vater) und Selbstzweifel (das nicht abgeschlossene Studium) und lassen regelmäßig die eigene Kompetenz in Frage stellen.<br></li>



<li>Last but not least wartet der Markt nicht unbedingt auf einen weiteren neuen Coach. Das Angebot übersteigt mittlerweile deutlich die Nachfrage.</li>
</ol>



<p>Viele Coaches neigen bei all diesen Unsicherheiten geradezu reflexartig dazu, eine weitere Ausbildung oder zumindest ein paar kleinere Weiterbildungen zu absolvieren. Das ist weniger schmerzhaft als sich der Realität zu stellen. Da die Ausbildung aber nicht den Kern des Übels trifft, führt sie kaum dazu, dass der geneigte Coach anschließend gezielt sein Coaching-Business aufbaut.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5 Schritte auf dem Weg zum erfolgreichen Coaching-Business</h3>



<h4 class="wp-block-heading">1. Selbstzweifel erkennen bearbeiten</h4>



<p>Wie soll Dir ein Kunde vertrauen, wenn Du Dir selbst nicht vertraust? Aus meiner Sicht ist es unabdingbar, sich den eigenen Zweifeln und Unsicherheiten zu stellen. Was genau steckt dahinter? Was wollen sie Dir sagen? Wann tauchen sie auf? Nimm selbst Coaching in Anspruch und arbeite an den Themen, die Dir im Weg stehen. In meinem Beitrag <a href="https://www.katrinfehlau.de/stehst-du-zu-dir/">&#8222;Stehst Du zu Dir?&#8220;</a> beleuchte ich das Thema Selbstzweifel in der Selbständigkeit ein wenig tiefergehender. </p>



<h4 class="wp-block-heading">2. Erfahrungen sammeln</h4>



<p>Such Dir kontinuierlich Möglichkeiten zu üben und tausche Dich mit anderen Coaches aus. Sofern Du kostenfreie Übungscoachings anbietest, bitte um anschließendes Feedback. Dieses kannst Du nicht nur nutzen, um zu lernen, sondern auch als Referenz &#8211; vorausgesetzt es erfolgt (auch) schriftlich und Dein Coachee ist damit einverstanden.</p>



<p>Zudem solltest Du Dich regelmäßig mit anderen Coaches austauschen und idealerweise in einer Supervisions- oder Intervisionsgruppe Fälle besprechen.  Gelegenheit hierzu bietet beispielsweise die <a href="https://www.bdvt.de/bdvt/netzwerken/fachgruppen/coaching-manufaktur.php">Coaching-Manufaktur des BDVT</a>. Sie findet einmal pro Monat online statt und steht auch Nicht-Mitgliedern offen. Die jeweils aktuellen Termine findest Du im <a href="https://www.bdvt.de/bdvt/veranstaltungen/">Veranstaltungskalender des BDVT</a>. </p>



<h4 class="wp-block-heading">3. Ein stimmiges Profil entwickeln</h4>



<p>Es gibt viel mehr Möglichkeiten, Dich vom Wettbewerb zu unterscheiden und für Kunden attraktiv zu machen, als Du vielleicht denkst. Den entscheidenden Schlüssel findest Du in Deiner Persönlichkeit. Gehe  Deiner Identität auf den Grund, entschlüssele Dein Erfolgspotenzial und definiere, für welche Menschen mit welchen Anliegen Du bevorzugt arbeiten möchtest. Eine gute Positionierung erleichtert Dir den Start in den Markt und lässt zugleich ausreichend Raum für Deine weitere Entwicklung als Coach. Wie Du ein stimmiges Profil entwickelst, erfährst Du in meinem <a href="https://www.katrinfehlau.de/gratis-workbook-so-schaerfen-sie-ihr-markenprofil/">kostenlosen Workbook</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">4. Website und Co konsequent auf Deine Positionierung ausrichten</h4>



<p>Sorge dafür dafür, dass Deine Website Deine Positionierung widerspiegelt. Bedenke: Ein Websitebesucher gibt Dir gerade mal 20 – 30 Sekunden Zeit, um zu finden, was er sucht. Erhält er nicht gleich Antworten auf seine drängendsten Fragen, dann ist er weg. Er muss also bereits unter Home erfahren, mit welchen Themen er gut bei Dir aufgehoben ist und warum er sich ausgerechnet für Dich entscheiden sollte. Gleiches gilt selbstverständlich für Deine Profile auf LinkedIn &amp; Co.</p>



<h4 class="wp-block-heading">5. In Dein Coaching-Business investieren</h4>



<p>Für erfolgreiche Unternehmer ist es selbstverständlich, einen guten Teil ihres Umsatzes in Marketing und Akquise zu stecken. Im deutschsprachigen Raum sind das durchschnittlich 4 bis 15 Prozent. Manche Unternehmen investieren gar 30 Prozent. Grundsätzlich kannst Du davon ausgehen: Je kleiner das Unternehmen, desto höher ist der prozentuale Anteil.</p>



<h4 class="wp-block-heading">6. Marketing konsequent planen und umsetzen</h4>



<p>Markenaufbau braucht Zeit und Kontinuität! Um nicht in Untätigkeit oder Aktionismus zu verfallen, ist es wichtig, dass Du Dir einen Plan machst und dafür sorgst, dass Du ihn auch einhältst. Damit Dir das gelingt ist es wichtig, zunächst zu klären, welche Maßnahmen zu Deinen zeitlichen und finanziellen Ressourcen passen sowie wen und was Du damit erreichen willst. Diverse Impulse rund um dieses Thema findest Du in meiner <a href="https://www.katrinfehlau.de/blog/">Blog-Übersicht</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sprich mich gerne an</h4>



<p>Sofern Du eins der genannten Themen mit mir vertiefen möchtest, vereinbare gerne ein <a href="https://www.terminland.de/katrinfehlau/">kostenfreies Erstgespräch</a> und wir klären, wie ich Dich am besten unterstützen kannst.</p>



<p></p>



<p></p>
<ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium"><li class="shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor" style="background-color:#1488bf"><a href="https://www.linkedin.com/sharing/share-offsite/?url=https%3A%2F%2Fwww.katrinfehlau.de%2Ftypische-anfaenger-fehler-im-coaching-business%2F" title="Bei LinkedIn teilen" aria-label="Bei LinkedIn teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#0077b5; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#0077b5" d="M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button xing shariff-nocustomcolor" style="background-color:#29888a"><a href="https://www.xing.com/spi/shares/new?url=https%3A%2F%2Fwww.katrinfehlau.de%2Ftypische-anfaenger-fehler-im-coaching-business%2F" title="Bei XING teilen" aria-label="Bei XING teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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