Warum es sich als Coach lohnt zu schreiben

Kategorie(n): für Coaches | Marketing

Schreiben für Coaches Teil 1

Gehörst Du zu den Menschen, die von sich behaupten, nicht schreiben zu können?
Versuchst Du es gar nicht erst, weil

  • Du nicht weißt, worüber Du schreiben sollst?
  • Du bezweifelst, wertvolle Inhalte produzieren zu können?
  • es Dich unglaublich Zeit und Mühe kostet, einen Text zu erstellen?

Talent, Interesse und Vorbildung mögen es manchen Menschen leichter machen zu schreiben als anderen. Grundsätzlich bin ich jedoch davon überzeugt, dass jeder das Schreiben lernen kann, auch wenn es – wie bei jeder anderen Sache, die Du neu erlernst – selten von Anfang an leicht ist. Es braucht ein bißchen guten Willen, konsequenten Einsatz – und gute Anleitung. Die werde ich Dir in meiner kleinen Serie zum Thema schreiben geben.

Zunächst aber möchte ich Dir vor Augen führen, warum sich die Mühe lohnt.

1. Schreiben macht Dich als Coach sichtbar

Du kannst noch so gut als Coach, Deine Positionierung noch so klar sein: Solange Deine potenziellen Kundinnen nichts von Dir wissen, wirst Du mit Deinem Geschäft nicht weit kommen. Um dich sichtbar zu machen, reicht deine – höchstwahrscheinlich mit viel Liebe und Aufwand gestaltete – Website leider nicht aus.

Du kommst also nicht umhin, regelmäßig wertvolle Inhalte zu produzieren: unabhängig davon, welche Form Du dafür wählst: Blog, Newsletter, Social Media Posts, Fachbeiträgen oder audiovisuelle Kanäle. Ich persönlich finde Blogbeiträge besonders sinnvoll. Nicht nur, weil Du auf der eigenen Seite volle Kontrolle über Deine Inhalte hast, sondern auch weil gute Inhalte Traffic, sprich Interessentinnen – sei es über Google oder neuerdings KI – auf Deine Seite bringen.

2. Schreiben stärkt Deine Positionierung

Schreiben ist folglich elementar, um Deine Positionierung in die Welt zu tragen. Mit guten Inhalten kannst Du Deine Kompetenz belegen und Dich als Expert*in zu Deinem Thema zeigen. Wenn Du Deine Botschaften regelmäßig, klar, verständlich und auf Deine Art vermittelst, verankerst Du sie im Kopf Deiner Leserinnen. So kannst Du regelmäßig verdeutlichen, was Dich als Coach ausmacht und von anderen unterscheidet.

Entscheidend dabei ist, dass Deine Inhalte Deinen Leser*innen echten Nutzen bieten und – zumindest nach meinem Verständnis – tiefer gehen als ein paar schnell, mit KI-Unterstützung „hingerotzte“ Tipps. So können Dich deine Leserinnen kennen lernen: Dein Know-How, Deine Erfahrungen, Deine Arbeitsweise, Deine Haltung. Das schafft Vertrauen und stärkt Deine Positionierung.

3. Schreiben bringt Dir Kund*innen

Viele meiner Kundinnen und Kolleginnen möchten gerne einen Sog aufbauen, der Menschen zu ihnen führt. Mit regelmäßigen Veröffentlichungen kann das gelingen. Wenn Menschen immer wieder über Deine Beiträge stolpern und sie nützlich finden, werden sie sich Deinen Namen merken. Mit jedem Beitrag festigst Du das Vertrauen in Dich und Deine Kompetenz, legst eine Spur aus, die passende Menschen zu Dir führt.

Wie oben bereits erwähnt, ist die Qualität Deiner Beiträge dabei entscheidend. Je wertvoller Deine Beiträge für Deine potenziellen Kund*innen sind, desto eher werden sie Dich in Erinnerung behalten und bei Bedarf auf Dich zukommen oder Dich empfehlen.

4. Schreiben schafft Klarheit im Innen

Schreiben hat aber nicht nur die geschilderten positiven Effekte nach außen. Es gibt Dir auch mehr innere Klarheit. Gute Inhalte zu erstellen, erfordert von Dir, Dich tiefer gehend mit einem Thema auseinander zu setzen. Dabei erweiterst Du – fast nebenbei – Deine Expertise. Du kannst Deine Gedanken sortieren und auf den Punkt bringen. Du merkst, wo Du Lücken hast oder wo Du etwas nicht klar vermitteln kannst. Beim Schreiben werden Deine Ideen konkreter und fassbarer.

Die Klarheit, die Du dabei gewinnst, hilft Dir, Dich auch im Gespräch prägnanter auszudrücken. Du profitierst also auch jenseits des Schreibens im Kontakt mit Kolleg*innen und Kund*innen.

5. Schreiben ist eine Investition in die Zukunft

Schreiben ist eine Investition, die Zeit, Raum und Konzentration erfordert. Doch es ist eine Investition, die sich rechnet. Aus dem, was Du einmal geschrieben hast, kannst Du immer wieder schöpfen: für Vorträge, Posts oder Fachbeiträge. So kannst Du Teile mehrfach für verschiedene Kanäle und Anlässe aufbereiten und auch in Angeboten und Gesprächen einmal Formuliertes nutzen.

Wie wäre es, Deine Texte dem entsprechend als Wertanlage zu betrachten? Als Wertanlage, die Dir ermöglicht, Deine Expertise zu verfeinern, Deine Positionierung immer klarer und selbst-bewusster zu vertreten, den Kopf aus der Masse zu heben und die richtigen Menschen auf Dich aufmerksam zu machen.

In Teil 2 erfährst Du, wie Du passende Themen findest.
In Teil 3 geht es um Deinen persönlichen Schreibstil (coming soon)
In Teil 4 lernst Du nützliche Routinen für Deinen Schreibprozess kennen (coming soon)

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